Highlights
der Auktion 80 (8. Mai 2010)
Diese Seite bietet einen Überblick der Highlight-Zuschläge unserer 80. Auktion.
Der Katalog sowie die Ergebnis- und
Rückgangslisten stehen online zur Verfügung.
Dekorative Grafik
15. - 17. Jahrhundert
18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
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Katalognummer 71
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VEDUTEN - INLAND - Schwetzingen.
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Six Vues du Jardin de Schwetzingen: “Tempel der Wald Botanic...” - “Die Wasserleitung...” - “Ansicht der Moschee...” - “Ruin des Mercur Tempels...” - “Der Minerva Tempel...” - “Der Apollo Tempel...”. Vollständige Folge von 6 Bll. Aquatintaradierungen in Braun (davon Bl. 1 aquarelliert) von Karl Kuntz bei Dominique Artaria, um 1795. - (Schefold 33733-38. Th.-B. XXII, S. 114. N. 16). Qu.-Gr.-Fol. Sämtlich an den Rändern schwach bzw. gering fleckig und mit teils hinterlegten, teils in die Darstellung reichenden Randeinrissen. Meist mit vereinzelten winzigen Druckauslassungen. Je 1 Bl. außerhalb der Darstellung am Unterrand berieben (Minervatempel), mit Eckfehlstelle (Waldbotaniktempel) bzw. mit Papierquetschfalte (Moschee). Die o.g. Folge von Ansichten des Schwetzinger Schloßgartens begründete den Ruhm des jungen Künstlers Karl Kuntz und gehört heute zu seinen gesuchtesten Werken. Er widmete sie dem Kurfürsten Carl Theodor, in dessen Auftrag der Garten von Nicolas de Pigage umgestaltet wurde. Jeweils unter Passepartout und Glas gerahmt. [ms]
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Zuschlag Euro 4.400,00
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Katalognummer 132
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ALBRECHT DÜRER 1471 - Nürnberg - 1528
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St. Hubertus (auch: Eustachius). Kupferstich um 1501. B. 57. M. 60, i (von k), jedoch ohne die Wischspuren im Bereich des Sattels. - Mit dem Monogramm in der Platte. Wasserzeichen: Kleines Stadtwappen mit hochzackiger Krone (M. WM 278; um 1580). 36,1 x 26,1 cm. An drei Seiten bis zur Darstellung beschnitten, am Unterrand mit winzigem Rändchen um die Einfassungslinie. Restaurierungen im Bereich der Ecken und der Brücke recto nur schwach sichtbar. Kräftiger Abdruck des Hauptblattes und größten Kupferstiches Dürers. [ms]
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Zuschlag Euro 16.000,00
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Katalognummer 217
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ADRIAEN VERBOOM - zugeschrieben Rotterdam um 1628 - um 1670 Amsterdam (?)
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Am Rande eines Eichenwaldes, im Vordergrund ein Reiter, eine Frau und ein Knabe. Oel auf Leinwand. - 65,5 x 77 cm. Doubliert, mit feinen Krakelüren, vereinzelten winzigen Farbabsplitterungen und leichten Retuschen. Beeindruckend durch den großflächigen, nuancenreichen und in gedämpften Brauntönen gehaltenen Wald. Beiliegt: Kopie der Zuschreibung an Verboom durch Geheimrat Prof. Dr. Heinrich Zimmermann (ehemaliger Generaldirektor der Staatl. Museen in Berlin) vom 9.10.1965. Gerahmt. [ms]
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Zuschlag Euro 4.200,00
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Katalognummer 220
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ANTON (Johann Anton) AXMANN Dt. Künstler, vermutlich in Würzburg tätig um 1735-57
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Brustbild des Kurfürsten Carl Theodor. Pastell 1757. - Verso signiert und datiert “J: Ant: Axmann Pinxit / 1757”. Auf Pergament. 44,5 x 34,5 cm. Minimal berieben. Fein ausgeführte nuancenreiche Darstellung des noch jungen Kurfürsten in weißer Uniform. Unter Glas gerahmt. [ms]
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Zuschlag Euro 5.400,00
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Katalognummer 484 |
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AUGUSTE RENOIR Limoges 1841 - 1919 Cagnes bei Nizza |
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Une Mère et deux Enfants. Umdrucklithographie. D. und Stella 54. - Eines von ca. 50 Expl. Auf MBM-Bütten. 34 x 55 cm (Blatt: 47 x 62,5 cm). Renoir war bereits über 50 Jahre, als er sich erstmals mit den graphischen Techniken beschäftigte. Er schuf bis zum Ende seines Lebens über 50 Arbeiten, darunter zahlreiche Lithographien, wobei er bevorzugt eine Tusche- und Lavismanier verwandte. Äußerst selten, in guter Erhaltung. [bg]
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Zuschlag Euro 9.000,00
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Katalognummer 498 |
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PETRUS VAN SCHENDEL Terheyde/Breda 1806 - 1870 Brüssel |
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Abendmarkt. Alte Frau bietet bei Mondlicht Brötchen und Äpfel an. Oel auf Holz. Vgl. Scheen, Lexicon Nederlands Beeldende Kunstenaars, s´Gravenhage 1969, Abb. 47. - Signiert. 75 x 62,5 cm. Mit Retuschen sowie kleinen Kratzspuren und leichten Bereibungen. Schendel studierte in Antwerpen bei M. J. van Bree. Nach zahlreichen Studienreisen und Aufenthalten in Rotterdam und Den Haag ließ er sich schließlich in Brüssel nieder. Er war auf zahlreichen Ausstellungen mit seinen Mondschein-Gemälden vertreten, die ihn zu einem der bekanntesten romantischen Maler seiner Zeit machten. Gerahmt. [bg]
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Zuschlag Euro 34.000,00
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Katalognummer 499 |
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KARL FRIEDRICH SCHINKEL Neuruppin 1781 - 1841 Berlin |
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Entwurf zu dem Kaiserlichen Palast Orianda in der Krimm. 4. Auflage. Komplette Folge von 10 Bll. Orig.-Farblithographien (mit Einfassungslinien; teils mehrere Darstellungen auf 1 Bl.) u.a. von J. Storch und C. Köpper bei Loeillot, Berlin bzw. bei Winckelmann und Söhne, Berlin sowie 4 Bll. Orig.-Umrißradierungen von Wischnewski, gedruckt von Hampe bei F. Riegel, Berlin/Potsdam, sämtlich nach 1838 entstandenen Aquarellen von Schinkel sowie Titelblatt. Berlin, Ernst & Korn (Gropiussche Buch- und Kunsthandlung), 1873. Qu.-Gr.-Fol. Lose Bogen. Thieme-Becker XXX, S. 80. Vgl. Boett. 52. - Meist mit den Namenszügen der Künstler (teils faksimiliert), Titel, Blattnummer sowie Drucker- und Verlegeradresse in bzw. unterhalb der Darstellung. Auf kräftigem Vélin. 35 x 63 bis 69,5 x 52,5 cm. Sämtlich gering angestaubt. Hauptsächlich an den Rändern etwas gebräunt und mit kleinen Beschädigungen und Knickspuren. Vereinzelt mit winzigen Fehlstellen und Einrissen. 1837 erhielt Prinzessin Charlotte, die Tochter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. von ihrem Gatten, Zar Nikolaus I. die Ortschaft Orianda auf der Krim zum Geschenk. Sie beauftragte Karl Friedrich Schinkel mit den Entwürfen für ein Schloß. Obwohl das Schloß nie gebaut wurde, zeigt dieser letzte Entwurf Schinkels mit seinen zahlreichen Gesamt- und Detailansichten sowie Auf- und Grundrissen sein Können als bedeutendster Architekt des deutschen Klassizismus. [bg]
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Zuschlag Euro 6.500,00
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Katalognummer 585 |
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WILLI BAUMEISTER 1889 - Stuttgart - 1955 |
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Willi Baumeister. Graphische Figurationen. Vollständige Mappe mit 10 Orig.-Lithographien über (meist beigefarbener) Tonplatte 1946, davon 2 mit aquarellierten Farbinseln, und kurzem Vorwort von Dolf Sternberger. (Stuttgart, Eidos Presse Alfred Eichhorn, 1946). Gr.-Fol. An den oberen Ecken auf Unterlagekarton montiert in OHKaliko-Mappe. Spielmann 119-127, jeweils einziger bzw. letzter Zustand, und vgl. Sp. 130. Spielmann/Baumeister 68, b; 69, b (von c); 70, b; 71, c; 72; 73, c (aq.); 74, b; 76, c; 77, b und 78, b (aq.). - Expl. “50”/50. Im Impressum numeriert sowie sämtlich signiert und mit “47” datiert. Auf chamoisfarbenem Vélin. Mappe stellenweise leicht gebräunt und mit Gebrauchsspuren. Graphiken in gutem Zustand. Bei dem vorliegenden Werk handelt es sich um eine “Mappe mit 10 Lithographien, die vom April 1946 bis zum August 1947 gedruckt und in unterschiedlicher Zusammensetzung ausgeliefert wurde, weil offenbar das Papier für eine einheitliche Edition nicht zur Verfügung stand. Wegen der langen Auslieferungszeit wurden einige Lithographien vom Künstler neben der Signatur 1947 statt 1946 datiert” (Sp./B. S. 70). Bei dieser späten Auslieferung wurde die Lithographie “Kegelspiel/Hochformat” (Sp./b. 78) als Alternative zu “Groteske” (Sp./B. 75) geliefert. [ms]
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Zuschlag Euro 4.800,00
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Katalognummer 722 |
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LYONEL FEININGER 1871 - New York - 1956 |
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Kreuzende Segelschiffe, 2. Holzschnitt 1919. Pr. W 175. F. 1955. - Eines von 25 Expl. auf Japan-Bütten der Ausgabe A (Gesamtaufl. 250). Signiert. 17 x 22,5 cm (Blatt: 35,2 x 46,2 cm). Mit winzigem Stockfleck am linken Darstellungsrand. Breite Ränder mit zwei kaum sichtbaren Farbspuren sowie an den oberen Ecken mit teils durchscheinenden Klebespuren aufgezogen. Erschienen in “Kreis graphischer Künstler und Sammler”, 5. Jahresgabe, Leipzig 1925. [ms]
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Zuschlag Euro 6.700,00
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Katalognummer 979 |
| | JOAN MIRO Montroig 1893 - 1983 Mallorca
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Le Courtisan grotesque. Planche VII zu dem gleichnamigen Werk von Adrian de Monluc. Farbaquatintaradierung 1974. D. 667. - Epreuve d´Artiste. Signiert sowie mit der Nummer in der Platte. Auf chamoisfarbenem Auvergne à la Main-Richard de Bas-Vélin. Darstellung/Blatt: 42,3 x 59 cm. [ms]
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Zuschlag Euro 7.500,00
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Katalognummer 991 |
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OTTO MODERSOHN Soest 1865 - 1943 Rotenburg bei Hannover |
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Blick auf den Gailenberg bei Hindelang. Oel auf Leinwand 1932. - Signiert und datiert. 38 x 65 cm. Mit leichten Krakelüren und winzigen Farbspuren. Ab 1927 hielt sich Modersohn, der in Fischerhude und Worpswede ansässig war, regelmäßig - meist während der Sommermonate - im Allgäu auf. 1930 erwarb er ein Bauernhaus auf dem Gailenberg bei Hindelang als Familiensitz. Der Künstler selbst vermerkt dazu in seinem Tagebuch: “Es war doch ein richtiger Gedanke, dass wir in Fischerhude kein Haus haben wollten. Nach Aufenthalten in Würzburg und Wertheim nun das Allgäu. Der Gailenberg und seine Umgebung ist sicher künstlerisch und menschlich...reizvoller als Fischerhude” (J. Paczkowski, Otto Modersohn im Allgäu, in: Otto Modersohn und seine Reisen in den Süden Deutschlands. Ausst.-Kat. Historisches Museum für Stadt und Grafschaft Wertheim 1985, S. 95). Die Echtheit des Gemäldes wurde von Herrn R. Noeres, Otto-Modersohn-Archiv, Fischerhude am 24.03.2004 bestätigt; die Arbeit wird in das Verzeichnis der Werke von Otto Modersohn aufgenommen werden. Gerahmt. [bg]
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Zuschlag Euro 9.000,00
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Katalognummer 1047 |
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PABLO PICASSO Malaga 1881 - 1973 Mougins |
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Banderilles. Linolschnitt in Schwarz, Beige und Rotbraun 1959. Bl. 934. Baer 1222, B, b. - Signiert. Auf kräftigem Simili-Japan. 16,5 x 22,4 cm. Vereinzelt minimal stockfleckig. Unter Passepartout und Glas gerahmt. [bg]
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Zuschlag Euro 5.200,00
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Katalognummer 1104 |
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KARL SCHMIDT-ROTTLUFF Rottluff bei Chemnitz 1884 - 1976 Berlin |
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Bibelleser. Holzschnitt 1915. Schapire H 178. - Signiert sowie mit der Werknummer “1521” (21. Graphik des Jahres 1915) bezeichnet sowie mit Sammlervermerken (recto und verso). Auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Turm mit Blume. 29 x 35,9 cm (Blatt: ca. 50,5 x 66,5 cm). Minimal gebräunt. Leicht unregelmäßige breite Ränder mit vereinzelten Papierquetschfalten sowie kurzen Knickspuren. Vermutlich nur eines von ca. 25-30 Expl. dieser expressiven und seltenen Komposition. [ms]
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Zuschlag Euro 7.000,00
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