Highlights

of Auction 93 (November 12, 2016)


This site shows some highlights of our upcoming auction 93.
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15th - 17th century
18th century
19th century
20th/21st century


15th - 17th century


-> Details anzeigen    lot 55
   ALBRECHT DÜRER 1471 - Nürnberg - 1528
   Maria mit Zepter und Sternenkrone. B. 32. Meder 37, a (von c). - Kupferstich 1516. Mit dem Monogramm und Datum in der Platte. 11,5 x 7,2 cm. Bis zur Darstellung beschnitten sowie Oberrand verstärkt. Mit vereinzelten winzigen bräunlichen Flecken und hauptsächlich im Randbereich kleinen dünnen Papierstellen. Dürer zeigt mit diesem Kupferstich die apokalyptische Deutung der Gottesmutter. Kompositorisch hielt er sich eng an seinen Kupferstich von 1508 (vgl. B. 31), jedoch durch die Hinzufügung des Zepters wird die Vorstellung der Jungfrau als Himmelsgöttin noch verstärkt. Schöner feinzeichnender Frühdruck. [ms]
  
estimation: Euro 6.400,00
  

-> Details anzeigen    lot 56
   ALBRECHT DÜRER 1471 - Nürnberg - 1528
   Maria mit dem Kind an der Mauer. B. 40. M. 36, I, b (von II). - Kupferstich 1514. Mit dem Monogramm und Datum in der Platte. 14,8 x 10,1 cm. Mit winzigem Rändchen um die Darstellung. Minimal gebräunt und mit dünnem Papier hinterlegt. Kleiner Eckabriss rechts oben wieder angefügt und mit winziger Eckfehlstelle links unten. Der im Jahre der Meisterstiche "Hieronymus in der Zelle" und "Melencolia I" entstandene Kupferstich verzichtet auf die herkömmlichen und auch von Dürer in vielen Varianten benutzten Mariensymbole. Sehr guter, gleichmäßiger Frühdruck. [ms]
  
estimation: Euro 14.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 57
   ALBRECHT DÜRER 1471 - Nürnberg - 1528
   Der Traum (auch: Der Traum des Doktors, Die Versuchung des Müßiggängers). B. 76. M. 70, a/b (von f). - Kupferstich um 1498. Mit dem Monogramm in der Platte. Auf feinem Bütten mit Wasserzeichen: Ochsenkopf mit fünfteiliger Blume, Dreieck und zwei Querstrichen (vgl. M. WM 62). 18,8 x 12 cm. Mit minimalem Rändchen um die Einfassungslinie. Sorgfältig restaurierte Beschädigung im Bereich des Schuhs. Schmale dünne Papierstellen im Randbereich aufgefüllt. Feiner toniger Abdruck vor dem vom Monogramm verlaufenden Kratzer. Wohl Dürers schönste Aktdarstellung. [ms]
  
estimation: Euro 12.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 104
   REMBRANDT HARMENSZ. VAN RIJN Leiden 1606 - 1669 Amsterdam
   Nachdenkender junger Mann. Vermutlich Bildnis des Theologen Petrus Sylvius. B. 268. Seidlitz und White-Boon 268, II. Nowell-Usticke 268. - Radierung 1637. Mit dem Namenszug und Datum in der Platte. 9,5 x 8,2 cm. Unter Verlust des Plattenrandes beschnitten und angerändert. Schwach braunfleckig und Randbereich mit dünnen Papierstellen. Guter Abdruck mit der noch schwach sichtbaren wellenförmigen links des Kopfes und der kurzen Kratzspur unterhalb des R. Früher hat man vermutet, dass es sich bei dem Dargestellten um den Rembrandt-Schüler Jan Bol handelt, doch seit einigen Jahren wird der Sohn von Jan Cornelis Sylvius (B. 266) als Porträtierter favorisiert. [ms]
  
estimation: Euro 6.400,00
  

18th century


-> Details anzeigen    lot 127
   HONORE FRAGONARD Grasse 1732 - 1806 Paris
   La Fête de Bonne Maman. Ananoff 617. Ausst.-Kat. "Rétrospective d'art français", Stedelijk Museum, Amsterdam, 1926, Nr. 148. - Lavierte Bleistift- und Federzeichnung in Bister. Am Unterrand in brauner Feder alt bezeichnet "La fete de la Bonne Maman par Fragonard" und verso "Sujet qui peu faire Suitte au Mariage R(...)". Wasserzeichen: undeutliche Schrift. 21,4 x 33,5 cm. Mit geglätteten Längs- und Querfaltungen. Schwach braunfleckig. Mit winziger Eckfehlstelle, Randeinrissen und vereinzelten, meist winzigen dünnen Papierstellen und kurzen Knickspuren. Verso mit leichten Kleberesten in den Ecken. Fragonard, der in Paris anfänglich als Notariatsgehilfe arbeitete, erhielt seine künstlerische Ausbildung im Atelier von J. S. Chardin, bis F. Boucher - beeindruckt durch seine Fortschritte - ihn 1749 als seinen Lieblingsschüler bei sich aufnahm und protegierte. Fragonards Zeichnungen beeindrucken durch ihre Virtuosität und Detailfreude. Auch in dem vorliegenden Werk gelang es dem Künstler durch seine genaue Beobachtungsgabe die Atmosphäre der Szene einzufangen und in schwungvollen, teils skizzenhaften Strichen umzusetzen. Akzentuiert wird die Zeichnung durch die Lavierung und Strichführung in Bister, die der Künstler vor allem im linken Teil der Szene um die "Bonne Maman" und im Zentrum um den kleinen Blumenjungen eingesetzt hat. Sammlung Ambroise Firmin-Didot, Paris (Lugt 119) und Victor Déséglise, Frapesle (Lugt 356c). [ms]
  
estimation: Euro 65.000,00
  

Abbildung der Rückseite:

19th century


-> Details anzeigen    lot 202
   EUGEN BRACHT Morges 1842 - 1921 Darmstadt
   Blick auf das Waldnaab-Ufer bei Windisch-Eschenbach. Oel auf Karton 1902. Signiert sowie verso datiert, ortsbezeichnet und nummeriert "30". 47,5 x 68 cm. Mit Bereibungen im Bereich der Ränder. Ab 1902 in Dresden ansässig, betrieb Bracht intensive Farbstudien: "Die Farbe Grün als ungebrochene Lokalfarbe darzustellen, bereitete dem Landschaftsmaler seit seiner Ausbildung an der Karlsruher Kunstschule große Schwierigkeiten. In Verbindung mit der Aneignung des Motivs 'Baum' und 'Wald' musste er sich aber auch mit dem farbtechnischen Problem auseinandersetzen, dem er durch Darstellung der Landschaftsmotive gegen das Licht in einer flächig nivellierenden Malweise und einer gebrochenen Palette bisher ausgewichen war" (M. Großkinsky, Eugen Bracht. Ein Landschaftsmaler im Wilhelminischen Kaiserreich, Darmstadt 1992, S. 300). Gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 216
   HEINRICH JAKOB FRIED Queichheim 1802 - 1870 München
   Winzermädchen aus Rhodt unter Rietburg. H. J. Fried, Historien-Maler und Conservator des Kunstvereins. Ausst.-Kat. Pfalzgalerie Kaiserlautern 1971, Nr. 18 (dort betitelt 'Mädchen mit Blumenstrauß'). - Oel auf Leinwand. Monogrammiert "HF" (ligiert). 43 x 34 cm. Doubliert. Mit leichten Retuschen übermalt. Mit feinen Krakelüren. H. J. Fried wurde an der Kunstschule in Augsburg und an der Akademie in München von J. P. von Langer und P. von Cornelius ausgebildet und wandte sich anfänglich hauptsächlich der Historienmalerei im romantischen Sinn zu. Zwischen 1834 und 1837 hielt er sich in Italien auf; 1845 erhielt er die Stelle eines Konservators des Kunstvereins zu München, die er bis zu seinem Tod innehatte. Gerahmt. Provenienz: Sammlungen Dr. Steigelmann, Pfalz und Oberregierungsrat Loch, München. [bg]
  
estimation: Euro 4.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 304
   FRIEDRICH CARL MAYER Bad Tölz 1824 - 1903 München
   Blick in das Heiliggeistspital zu Goslar. Oel auf leichtem Karton 1882. Signiert, datiert und ortsbezeichnet "Nürnberg". 14,5 x 11,4 cm. Auf Unterlage montiert. Mayer studierte in München Malerei und Architektur. Ab 1848 in Nürnberg ansässig, bevorzugte er für seine Architekturgemälde meist Motive aus seiner Umgebung. Dabei stellte er bevorzugt Innenräume bei feiner Beleuchtung durch einfallendes Sonnenlicht dar. Unter Glas gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 339
   ADRIAN LUDWIG RICHTER 1803 - Dresden - 1884
   Blick auf die Zyklopenmauer mit Häusern in Palestrina. Bleistiftzeichnung 1824. Verso mit Bleistiftskizze: Kontur des Volskergebirges in Italien. Auf der ehemaligen Unterlage ortsbezeichnet "aus Palestrina". Auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis. 19,7 x 27,5 cm. Mit parallel zum unteren Bildrand verlaufender Papierquetschfalte. Schwach fleckig und Fehlstelle in der linken unteren Ecke ergänzt. Verso mit Klebespuren. Mit zwei nicht identifizierten Sammlerstempeln (Lugt 3549 und 3574). Provenienz: Nachlaß der Künstlertochter Helene Kretzschmar, geb. Richter. Beiliegt: Carl Wagner. Die Zyklopenmauer in Palestrina. Bleistiftzeichnung 1824. Ortsbezeichnet "Ciclopenmauer in Palestrina". Auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis. 19,4 x 27,1 cm. Schwach fleckig und mit Knickspuren. Verso mit durchscheinenden Klebspuren in den Ecken. Adrian Ludwig Richter hielt sich zwischen 1823 und 1826 in Italien auf, wo er sich mit Carl Wagner (Rossdorf/Rhön 1796 - 1867 Meiningen) befreundete. Die beiden vorliegenden Zeichnungen stammen von einer gemeinsamen Wanderung der beiden Künstler am 20. September 1824 durch die Sabiner Berge. Sie sind vor der Natur entstanden und dokumentieren nicht nur durch die Wahl des Motivs in unterschiedlichen Blickwinkeln sondern auch durch die Verwendung des gleichen Papiers die freundschaftliche Nähe der beiden Künstler zueinander. [bg]
  
estimation: Euro 4.200,00
  

-> Details anzeigen    lot 358
   JOHANN HEINRICH SCHILBACH Barchfeld 1798 - 1851 Darmstadt
   Blick auf ein Dorf im Odenwald. Oel auf Leinwand. Signiert und undeutlich datiert. 21,8 x 31,3 cm. Mit leichten Retuschen, feinen Krakelüren und wenigen winzigen Bereibungen im Bereich der Ränder. Schilbach war Schüler von J. G. Primavesi in Darmstadt. Unterstützt durch ein großherzogliches Stipendium hielt er sich in den zwanziger Jahren in Italien auf, wo er zusammen mit E. Fries, A. L. Richter und C. Götzloff Reisen und Wanderungen unternahm. Er avancierte zum gefragten Maler italienischer Landschaften und Stadtansichten, die sich durch durch einen freien Stil auszeichneten, der die Arbeit nach Skizzen vor der Natur mit einer idealisierten, romantischen Landschaftsauffassung verband. Nach der Rückkehr nach Darmstadt im Jahr 1828 wurde der Künstler zum Hoftheatermaler ernannt und wählte Motive aus seiner Umgebung für seine Gemälde. Gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 21.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 387
   HENRI DE TOULOUSE-LAUTREC Albi 1864 - 1901 Malromé
   Mademoiselle Marcelle Lender, en buste. D. 102, III. Adhémar 131. Adriani 118, IV./a (von b). Wittrock 99, Quatrième Etat. - Farblithographie 1895. Eines von 100 in roten Farbstift numerierten und bezeichneten Expl. "19. II. E." (Expl. 19, II. Etat) der französischen PAN-Ausgabe 1895. Mit dem roten Monogrammstempel (leicht verblasst) sowie dem Monogramm und Passkreuze im Stein. Auf chamoisfarbenem Vélin mit dem PAN-Trockenstempel (Lugt 2011a). 32,5 x 24,5 cm (ohne Passkreuze). Gering fleckig und Im Passepartoutausschnitt geringfügig gebräunt. Ränder mit vereinzelten leichten Knickspuren und verso Klebespuren. Farbe minimal gebleicht. Eine der bekanntesten Graphiken Toulouse-Lautrecs. [ms]
  
estimation: Euro 8.500,00
  

20th/21st century


-> Details anzeigen    lot 464
   ANATOL, eigentl. KARL-HEINZ HERZFELD Insterburg/Ostpr. 1931 - tätig in Neuss
   "Der fremde König". Mischtechnik mit Gouache und Bleistift auf Hartfaserplatte 1976. Signiert "Anatol-Heico", datiert "4. Sept. 1976", betitelt, ortsbezeichnet "Baden-Baden" und bezeichnet. 81 x 56 cm. Anatol war zwischen 1964 und 1972 Schüler von J. Beuys mit dem Schwerpunkt auf Bildhauerei, daran anschließend studierte er 4 Semester Architektur bei K. Wimmenauer. Sein künstlerisches Oeuvre ist vielseitig und beinhaltet Großplastiken, Multiples, Gemälde, Zeichnungen und Graphik; er ist auch als Aktionskünstler tätig. Im Entstehungsjahr der vorliegenden Arbeit verunglückte der Sohn des Künstlers tödlich. Bis in die achtziger Jahre signierte Anatol in Gedenken an ihn mit "Anatol-Heico". Unter Glas gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.200,00
  

-> Details anzeigen    lot 466
   HORST ANTES Heppenheim 1936 - lebt in Karlsruhe
   Kopffüssler in einem Korb. Collage mit geflochtenen, dünnen Holzstaken und Federn über Tuschfederzeichnung auf der Vorderseite einer Feldpostkarte. Recto und verso mit typographischem Text. 10,5 x 7,5 cm (Darstellung; Karte: 14 x 9,5 cm). Gering gebräunt und mit kleinen Randfehlstellen. [bg]
  
estimation: Euro 5.400,00
  

-> Details anzeigen    lot 468
   HORST ANTES Heppenheim 1936 - lebt in Karlsruhe
   Komposition mit Hasenfigur und Kopffüßler. Mischtechnik mit Aquarell, Tuschfeder und Bleistift aus einem Skizzenbuch. Signiert sowie auf der Unterlage gewidmet "für Wolfgang Glöckler". Auf Vélin. 19 x 27 cm. An den Ecken auf Unterlage montiert. Schwach fleckig. Rechter Rand mit Heftspuren. Wolfgang Glöckler ist als Maler, Keramiker und Bildhauer unter dem Namen Atalanta Lorraine tätig. Er studierte von 1964 bis 1970 Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei P. Herkenrath und G. Meistermann sowie als Meisterschüler bei Horst Antes. [bg]
  
estimation: Euro 14.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 497
   WILLI BAUMEISTER 1889 - Stuttgart - 1955
   Sumerische Legenden. Sp./B. 99-108. - Vollständige Mappe mit 10 Orig.-Lithographien (davon 2 über beigefarbener Tonplatte und 4 mit Farbe) sowie einleitendem Text von W. Grohmann. Stuttgart, Eidos-Presse, 1947. Qu.-Gr.-Fol. Lose in gepr. OHLwd.-Mappe. Künstlerexemplar "K.E. 19/20" (Gesamtaufl.120). Im Impressum signiert und nummeriert. Lithos sämtlich signiert, nummeriert und mit der Blattnummer bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Simili-Japan. 21,5 x 35 bis 28 x 36 cm (Blatt: je 34,5 x 43 cm). Mit schwachen Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. [bg]
  
estimation: Euro 7.200,00
  

-> Details anzeigen    lot 502
   MAX BECKMANN Leipzig 1884 - 1950 New York
   Der Neger. Blatt 6 aus der Mappe "Jahrmarkt". Hofmaier 196, B, b (von C). - Kaltnadelradierung 1921. Eines von 125 Expl. Signiert. Auf Vélin mit dem Ganymed-Trockenstempel der Marées-Gesellschaft. 29,1 x 26 cm (Blatt: 53 x 38 cm). Kräftiger vollrandiger Abdruck. [bg]
  
estimation: Euro 7.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 628
   SALVADOR DALI Y DOMENECH 1904 - Figueras - 1989
   Le Décaméron. M.-L. 552-561, jeweils c (von h). - Vollständige Folge von 10 Bll. farbigen Kaltnadelradierungen jeweils auf der Vorderseite eines gefalteteten Doppelbogens zu G. Boccaccios gleichnamiger Novellensammlung 1972. Jeweils eines von 124 Expl. der französischen Ausgabe auf Vélin d'Arches. Sämtlich signiert sowie auf der rechten Innenseite und der Rückseite des Doppelbogens mit typographischem Text. Je ca. 17,5 x 12, 5 cm. Teils gering bis leicht gebräunt, vereinzelt stockfleckig sowie 3 Bll. am Unterrand gering wasserfleckig. Sämtlich verso mit durch alte Montierung entstandenen Beschädigungen in den oberen Ecken. [bg]
  
estimation: Euro 4.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 638
   SONIA DELAUNAY-TERK Dnypr/Ukraine 1885 - 1979 Paris
   Losange. Farblithographie 1970. Expl. 20/75. Signiert "Sonia Delaunay" sowie mit winzigem Passlöchlein am Oberrand. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 57,2 x 48 cm (Blatt: 65,2 x 50,5 cm). [bg]
  
estimation: Euro 4.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 667
   PIERO DORAZIO Rom 1927 - 2005 Todi/Perugia
   Geometrische Streifenkomposition. Oel auf Leinwand 1996. Verso signiert, datiert "18. MARJ. [?] 1996" und gewidmet "Auguri Since/Ri. Brava !/Annette !/ Medaglia.". Auf dem Spannrahmen mit einer Zeichnung in roter Aquarellfarbe (zwei Fische) sowie mit dem Stempel "Studio Piero Dorazio". Nach einem Architekturstudium wandte sich Dorazio der Bildenden Kunst zu. Bereits 1946 gehörte er der Gruppe "Arte Sociale" in Rom an, bevor er ab 1947 an der "Ecole National supérieure des Beaux-Arts" in Paris studierte. Nach der Rückkehr nach Rom gründete er das Galerieforum "Age d'Or" und war Mitglied der Gruppe "Movimento per l'Arte concreta" (MAC) in Mailand. 1974 ließ er sich in Todi in Umbrien nieder. Seine abstrakte Bildsprache zeigt sich in der Verwendung reiner Grundfarben, die er in Streifen, Strichen, Linien, Feldern, Flächen überlagert und ornamentisch wiederholt. [bg]
  
estimation: Euro 5.400,00
  

-> Details anzeigen    lot 668
   PIERO DORAZIORom 1927 - 2005 Todi/Perugia
   Abstrakte Linienkomposition. Farb- und Bleistiftzeichnung 1957. Monogrammiert "D." und datiert "57". Auf chamoisfarbenem Vélin. 32 x 24,5 cm. Hauptsächlich an den Rändern gering stock- und farbfleckig. Die vorliegende Zeichnung entstand in der Frühzeit Dorazios als er sich für die Verbreitung der Avantgardekunst in Italien einsetzte. [bg]
  
estimation: Euro 4.200,00
  

-> Details anzeigen    lot 745
   WALTER GRAMATTE Berlin 1897 - 1929 Hamburg
   Aus Granada (III). Eckhardt A 209. C. Pese (Hrsg.), Walter Gramatté. Eine Dokumentation in Bildern und Texten. Stuttgart/Zürich 1990, S. 237, Farbtafel 136. - Aquarell über Bleistift 1926. Signiert, datiert und betitelt. Auf kräftigem chamoisfarbenen Vélin. 38 x 46 cm. Gering wellig. Verso mit vereinzelten Kleberesten und -spuren. Nach Gramattés Übersiedelung nach Spanien im Jahr 1924 entstanden zahlreiche Bilder seiner neuen Umgebung, "die in ihrer Ausgewogenheit, in ihren feinen Farben und ihren reifen Kompositionen, vielleicht den Höhepunkt seines Werkes darstellen" (F. Eckhardt, 1932, S. 13). [bg]
  
estimation: Euro 6.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 774
   ERICH HECKEL Döbeln/Sachsen 1883 - 1970 Radolfzell
   Hockende. Dube H 263, I/II. - Holzschnitt 1913. Signiert und datiert "14". Auf strukturiertem chamoisfarbenem Japan. 41,8 x 31,1 cm (Blatt: 68 x 51,8 cm). An den Ränder teils auf Unterlage montiert. Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Mit wenigen kleinen Knickspuren. Ränder mit schwachen Bereibungen sowie Unterrand mit Resten alter Bleistiftbezeichnungen. Eines der wenigen Exemplare vor den endgültigen Korrekturen im Stock in dem Streifen unterhalb der Brust und am Nasenflügel, wohl Exemplar eines bei Dube nicht beschriebenen Zwischenzustandes. Kräftiger, tiefschwarzer Abdruck mit kleineren Korrekturen, aber viel Binnenzeichnung vor der Auflage für die Mappe "Elf Holzschnitte". [bg]
  
estimation: Euro 12.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 841
   ALLEN JONES Southampton 1937 - tätig in London
   Yellow Figure. Stahlskulptur, mehrfarbig lackiert, mit Sockel 1996. Expl. 31/480. Mit dem Namenszug "allenjones" und der Verlegeradresse der Edition Volker Huber. Höhe (einschl. Sockel): 136 cm. Breite: 47 cm. Tiefe: 47 cm. Sockel mit leichten Kratzspuren. Typische Sujet des Künstlers, der sich in seinem plastischen Oeuvre neben provokanten Fiberglasfiguren auch mit stilisierten Frauenkörpern als Stahlskulptur beschäftigte. [bg]
  
estimation: Euro 4.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 849
   ERNST LUDWIG KIRCHNER Aschaffenburg 1880 - 1938 Frauenkirch/Davos
   Alpaufzug auf die Stafelalp. Zeichnung in lilafarbener Kreide um 1918 (recto) mit Kaltnadelradierung in Schwarzbraun mit leichtem Plattenton 1924 (verso). Auf leichtem Karton. 35,5 x 38,5 cm. Gering angestaubt. Schwach farb- bzw. fingerfleckig. Mit Kleberesten im Bereich der Ränder. Die vorliegende Zeichnung stammt aus der Zeit, als Kirchner sich zur Rekonvaleszenz in Davos aufhielt. Sein gesamtes sowohl malerisches als auch graphisches Werk wurde durch die Begegnung mit der Schweizer Bergwelt geprägt. Neben dem bekannten Gemälde "Der Alpaufzug" von 1918/19 beschäftigte sich Kirchner auch mit dem Entwurf für eine Doppeltür, die für sein Atelier gedacht war. Die vorliegende Zeichnung ist eine erste Studie für den rechten Türflügel dieses bedeutenden, in Holz geschnittenen Werkes und zeigt in drei übereinanderliegenden Bändern einen Zug von Tieren und Menschen auf dem Weg zur hochgelegenen Stafelalp; im obersten Teil der Zeichnung ist der Sonnenaufgang und das Tinzenhorn angedeutet. Der zweite Türflügel dagegen stellt einen Tanz zwischen Frauen dar. Abweichend zu der tatsächlichen Ausführung der Doppeltüre ist die Zeichnung am rechten Bildrand eine Ideenskizze, bei der beide Türflügel jeweils einen Teil des Alpaufzuges zeigen, die sich zusammen harmonisch zu einem Gesamtbild ergänzen. Die Linienführung, die den Weg hinauf nachbildet, lässt sich als abstrahierte Gestalt einer Tänzerin interpretieren. Das nach 1918 entstandene Holzrelief gilt als die bedeutendste Plastik Kirchners. Ursprünglich bestimmt für sein Atelier wurde sie 1942 durch Lise Gujer in die Eingangshalle ihres Hauses "Gruoba" eingebaut. Verso: Porträt Dr. Redslob. (D. R 500, II von IV). Signiert und bezeichnet "Eigendruck" sowie "Dr. E. Redslob". Gering angestaubt. Ränder mit schwachen Farbspuren bzw. vereinzelt gering fingerfleckig. Die Graphik zeigt ein Porträt des Kunsthistorikers und Reichskunstwarts Dr. Erwin Redslob, der bereits früh Werke der Künstlergruppe "Die Brücke" sammelte. Es handelt sich hierbei um das bei Dube unter dem II. Zustand beschriebene Exemplar vor zahlreichen weiteren Überarbeitungen. [bg]
  
estimation: Euro 22.000,00
  

Abbildung der Rückseite:
-> Details anzeigen    lot 850
   ERNST LUDWIG KIRCHNER Aschaffenburg 1880 - 1938 Frauenkirch/Davos
   Folkloretänzerin mit Tamburin. Bleistiftzeichnungen aus einem Skizzenbuch um 1913/14. Verso mit der Echtheitsbestätigung von Florian Karsch. Auf chamoisfarbenem Vélin mit an 3 Seiten gerötelten Rändern und an der linken Seite mit abgeschrägten Ecken. 20,4 x 15,7 cm. Gering angestaubt. Linke obere Ecke mit schwacher Knickspur. Oberrand verso mit schwachen Klebespuren. Die Weberin Lise Gujer, die Kirchner in den frühen 20er Jahren in Davos kennenlernte, setzte mehrere Wandteppichentwürfe des Künstlers um und war bis zu seinem Lebensende eng mit ihm befreundet. Sammlung Lise Gujer (nicht bei Lugt). [bg]
  
estimation: Euro 16.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 889
   WILHELM LEHMBRUCK Duisburg 1881 - 1919 Berlin
   Badendes Mädchen (Badende). Schubert 12, B (von C), wahrscheinlich Guß vor 1919. - Bronze mit dunkelbrauner Patina, 1902/05. Mit dem Namenszug auf der Standfläche. Höhe: 64 cm; Breite: 37 cm; Tiefe: 25 cm. Mit vereinzelten leichten Bereibungen. Die Patina des vorliegenden Gusses ist gleichmäßig tiefbraun und mit zartem Glanz. Sehr schöne, noch dem ausgehenden Naturalismus verbundene Plastik mit weichen Formen, von der es neben den Bronzegüssen auch Ausformungen in Gips gibt. Die Authentizität wurde von Prof. Schubert, Heidelberg, bestätigt. [ms]
  
estimation: Euro 65.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 890
   WILHELM LEHMBRUCK Duisburg 1881 - 1919 Berlin
   Frauenkopf (klein) mit Tuch. Mädchenhalbakt, ein Kopftuch angedeutet. Petermann 25, I (von III). - Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton 1912. Signiert, betitelt "Frauenkopf mit Tuch" und am Unterrand undeutlich bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Bütten. 17,7 x 13 cm (Blatt: 32,8 x 25 cm). Schwach gebräunt sowie mit winzigen Randläsuren. Feintoniger Abdruck vor Schließung der Lücke zwischen Halslinie und Oberarm. [ms]
  
estimation: Euro 4.200,00
  

-> Details anzeigen    lot 907
   JEAN LURCAT Bruyères 1892 - 1966 Saint-Paul-de-Vence
   Stilleben mit Obstschale. Vgl. G. Denizeau/S. Lurçat; Jean Lurçat, Catalogue raisonné 1910-1965. L'Oeuvre peint de Jean Lurçat, Lausanne 1998, Nr. 1913.2 (dort 'Nature morte à la Cruche'). - Oel auf Leinwand um 1915. Signiert. 46 x 61 cm. Jean Lurçat studierte in Nancy, danach an der École des Beaux-Arts und an der Académie Colarossi in Paris. Sein malerisches Werk war zunächst durch die Impressionisten und besonders durch P. Cezanne geprägt; bereits 1916 hatte er seine erste Ausstellung in der Galerie Thanner in Zürich. Später wandte er sich dem Kubismus zu und wurde vor allem durch seine Tapisserien bekannt. Aus dem Atelier des Künstlers. Gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 6.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 908
   JEAN LURCAT Bruyères 1892 - 1966 Saint-Paul-de-Vence
   Hafenszene. Vgl. G. Denizeau/S. Lurçat; Jean Lurçat, Catalogue raisonné 1910-1965. L'Oeuvre peint de Jean Lurçat, Lausanne 1998, Nr. 1911.4 (dort 'Le Quai'; Gouache). - Oel auf grober Leinwand um 1915. 73 x 60,5 cm. Mit wenigen dünnen Stellen in der Leinwand. Lurçat hielt sich in der Zeit um 1913 in der Normandie und in der Bretagne, später in Spanien auf, wo er sich bevorzugt mit Landschafts- und Marinemalerei beschäftigte. Aus dem Atelier des Künstlers. Gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 911
   AUGUST MACKE Meschede 1887 - 1914 gefallen bei Perthes-les-Hurles/Champagne
   Ottilie Macke sitzend, in Halbfigur. Heiderich Nachtrag 158-e. - Bleistiftzeichnung auf der linken Außenseite eines gefalteten Doppelbogens um 1907. Auf leichtem Japan. 29,8 x 20,5 cm (Darstellung). Ränder gering angestaubt. Provenienz: Ottilie Macke, Schwester des Künstlers und LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster mit der Inventarnr. KdZ 6961 LG/Lg 2002-35. [bg]
  
estimation: Euro 4.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 926
   HENRI MATISSE Le Cateau-Cambrésis 1869 - 1954 Nizza
   Odalisque couchée. Duthuit-Matisse 86. - Radierung mit leichtem Plattenton 1923. Eines von 150 Expl. der Auflage bei Ambroise Vollard. Mit dem seitenverkehrten Namenszug und Bezeichnung "ET" in der Platte. Auf kräftigem Vélin. 20 x 29,9 cm (Blatt: 45,5 x 47,5 cm). Breite Ränder mit wenigen winzigen Fleckchen. Obere linke Ecke (außerhalb der Darstellung) mit kleiner Papierbereibung. Die vorliegende Radierung war ursprünglich als Buchillustration gedacht, dieses Projekt wurde jedoch nicht realisiert. Neben 6 Probedrucken auf versch. Papieren existiert nur die oben genannte Auflage. Sammlung Henri M. Petiet, Paris ("H.M.P". im Queroval; nicht bei Lugt). [bg]
  
estimation: Euro 4.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 927
   HENRI MATISSE Le Cateau-Cambrésis 1869 - 1954 Nizza
   Nu couché, Jambe repliée (Étude de Jambes). D.-M. 461. - Lithographie 1925. Expl. 47/50. Signiert. Auf chamoisfarbenem Japon nacré. 25,5 x 47,5 cm (Blatt: 45,7 x 56 cm). Mit winziger Knickspur am linken Rand. Sammlung Henri M. Petiet, Paris ("H.M.P." im Queroval; nicht bei Lugt). [ms]
  
estimation: Euro 12.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 928
   HENRI MATISSE Le Cateau-Cambrésis 1869 - 1954 Nizza
   Danseuse reflétée dans la Glace. D.-M. 490. - Lithographie 1927. Expl. 16/50 (Gesamtaufl. 60). Signiert. Verso bezeichnet "Pl. 87". Auf beigefarbenem China-Bütten. 39,5 x 27,5 cm (Blatt: ca. 51,7 x 36,4 cm). Ränder außerhalb des Passepartoutausschnittes schwach gebräunt und geringfügig beschnitten. Oberrand gering wellig, mit zwei winzigen Nadelspuren sowie verso Kleberesten. Unterrand mit wenigen dünnen Papierstellen. [bg]
  
estimation: Euro 18.500,00
  

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   OTTO MUELLER Liebau 1874 - 1930 Breslau
   Mutter und Kind 2 (Kleine Fassung, auch: Maschka und Eugen klein, zwei Menschen). Karsch 107, II (von III). - Lithographie 1920/21. Expl. "28". Signiert. Auf crèmefarbenem, leicht gehämmertem Bütten. 25,8 x 18,6 cm (Blatt: 35,5 x 26,4 cm). Ränder mit wenigen winzigen, durch den Druck entstandenen schwarzem Farbpunkten. Linke untere Ecke mit schwacher Knickspur sowie Resten von Bleistiftbezeichnung. Die vorliegende Arbeit zeigt die erste Frau Otto Muellers, Maschka Meyershofer, als Akt mit dem Sohn Eugen im Arm. In der Ankündigung des "Verlages der Gäste" wurden 30 nummerierte Exemplare der vorliegenden Lithographie aufgeführt. Karsch erwähnt jedoch, daß nur ein Teil der ersten 30 Abdrucke mit Nummern versehen wurden, weitere Exemplare jedoch nicht (vgl. K. S. 132). [bg]
  
estimation: Euro 25.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 956
   OTTO MUELLER Liebau 1874 - 1930 Breslau
   Waldsee mit drei badenden und einem sitzenden Mädchen, 2 (Landschaft mit vier Badenden). K.112, b. - Lithographie in Grau 1918. Eines von 100 Expl. (Gesamtaufl. 125). Signiert. Auf chamoisfarbenem Simili-Japan mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden". 32,7 x 26,9 cm (Blatt: 41,8 x 32 cm). Breite Ränder mit wenigen, meist durch den Druck entstandenen Farbspuren. Rechter Rand stellenweise minimal bestoßen und mit geringfügiger Knickspur in der rechten oberen Ecke. Für die Graphikmappen "Die Schaffenden" schuf Mueller neben der vorliegenden Arbeit im Jahr 1920/21 die beiden weiteren Lithographien "Zirkuspaar" und "Polnische Familie" (K. 113 und 114). [bg]
  
estimation: Euro 19.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 957
   OTTO MUELLER Liebau 1874 - 1930 Breslau
   Russisches Haus mit Sonnenblumen. Blatt 7 aus "Otto Mueller für die J. B. Neumann-Mappe". K. 144, B. - Lithographie 1921/22. Expl. XXII/XXX (Gesamtaufl. 50). Signiert. Auf beigegrauem Maschinenbütten. 29,5 x 39,4 cm (Blatt: 43,2 x 55,7 cm). An den Ecken auf Unterlage montiert. Breite Ränder gering angestaubt, schwach stockfleckig und etwas wellig. [bg]
  
estimation: Euro 4.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 964
   EDVARD MUNCH Loeiten 1863 - 1944 Ekely bei Oslo
   Das Weib und der Bär. Schiefler 332, b (von c). Woll 362. - Lithographie 1908/09. Eines von nur 15 Expl. auf Japan (Gesamtaufl. ca. 75). Siniert. 19,6 x 21,3 cm (Blatt: 31,2 x 26,5 cm). Ränder minimal gebräunt und schwach wellig. Linker Rand bzw. linke untere Ecke mit winziger Fehlstelle. Die vorliegende Lithographie entstand in Zusammenhang mit der Folge "Alpha und Omega", wurde jedoch nicht in die Mappe aufgenommen. [bg]
  
estimation: Euro 4.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 987
   PHILIPP PFEIFER Darmstadt 1897 - 1979 Stuttgart
   Abstrakte Komposition. Acryl auf Leinwand 1977. Monogrammiert (Künstlersignet) und datiert " 18.5.77". 58 x 80 cm. Pfeifer studierte ab 1919 an der Kunstakademie Darmstadt. Bereits 1923 wurden seine Werke gemeinsam mit Arbeiten von W. Kandinsky, O. Dix, P. Klee und H. M. Pechstein in der Mathildenhöhe in Darmstadt gezeigt. Ab Mitte der 1930er Jahre wendete sich der Künstler dem Expressionismus zu und setzte sich verstärkt mit Farben als gestalterisches Ausdrucksmittel auseinander. Provenienz: Aus dem Künstler-Nachlass mit der Archiv-Nummer "770518". Gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 990
   PABLO PICASSO Malaga 1881 - 1973 Mougins
   Deux Modèles se regardant (Deux Femmes au Bain). Blatt 80 aus der "Suite Vollard". Bloch 209. Baer 407, B, d. - Kaltnadelradierung 1934. Eines von 260 Expl. der Ausgabe bei Lacourière 1939. Signiert. Mit dem Namenszug und seitenverkehrtem Datum "Paris 29 Janvier XXXIV" in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenen Montval-Bütten mit dem "Vollard"-Wasserzeichen. 27,9 x 19,8 cm (Blatt: 44,3 x 33,9 cm). Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Mit vereinzelten winzigen schwachen Flecken. Eindrucksvolle Darstellung in sparsamer Strichführung. [ms]
  
estimation: Euro 9.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 991
   PABLO PICASSO Malaga 1881 - 1973 Mougins
   Tête de jeune Fille. Bl. 423. Mourlot 68, IV. Rau 168. - Lithographie mit Schaber und Pinsel auf eingeschwärztem Zink 1947. Expl. 12/50 (Gesamtaufl 55). Signiert. Auf Vélin d'Arches. 50 x 40 cm (Blatt: 65 x 50 cm). Vereinzelt stockfleckig. Ränder gebräunt mit wenigen winzigen Läsuren sowie verso mit Kleberesten. Die vorliegende Lithographie entstand vermutlich am 10. März 1947. Sie steht in Zusammenhang mit einer Reihe von Mädchenköpfen, die der Künstler bereits 1945/46 sowie Anfang März 1947 lithographierte. Picasso nutzte hierbei die dem zeichnerischen Denken verpflichtete Möglichkeit der Druckgraphik, durch Überarbeitung einer Druckform ein Motiv und seine Gestaltung weiter zu entwickeln. Mit jeder Änderung entstand neuer "Zustand", der sich in Formensprache und Gestaltungsmittel vom vorhergehenden unterscheidet. [bg]
  
estimation: Euro 18.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 1036
   OTTO RITSCHL Erfurt 1885 - 1976 Wiesbaden
   Komposition "59/21". Oel auf Leinwand 1959. Signiert und datiert sowie verso betitelt und bezeichnet. 74 x 95 cm. In den 50er Jahren nahm Ritschl mehrfach an der "documenta" in Kassel teil. Ab 1958 verändern sich die formalen Akzente seiner Kunst, so lösen sich die Farben aus ihrer bisherigen Ordnung und schweben in inselartigen, großzügigen Scheiben vor getöntem Grund. In Atelierleiste und gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 1038
   CHRISTIAN ROHLFS Niendorf bei Leezen 1849 - 1938 Hagen
   Lotosblüte in Vase vor rotem Hintergrund. Nicht bei Vogt. - Mischtechnik mit Aquarell 1934. Verso mit dem Nachlaßstempel und der -signatur sowie Datierung von Helene Rohlfs ("Frau Christian Rohlfs"). Auf kräftigem Vélin. 48 x 33 cm. Mit Nadelspuren in den Ecken sowie verso mit Kleberesten in den Ecken. Der Künstler verwendete häufig Blumen und Blüten als Motiv. "Die Blumen mögen ihm anfangs vor allem ein Anlaß zur Entfaltung einer leuchtenden Farbigkeit gewesen sein wie im Impressionismus, sie spiegeln die Freude des Malerauges an ihrem Blühen und Vergehen wieder. Aber je älter er wurde, desto stärker empfand er in ihnen die Widerspiegelung eines umfassenderen Seins und seine Kunst verlieh jedem Stadium zwischen Aufblühen und Verwelken ein Hauch von Unvergänglichkeit" (Paul Vogt in: Christian Rohlfs. Bilder Aquarelle Graphik. Ausst.-Kat. Galerie Nierendorf, Berlin 1963, S. 6). [bg]
  
estimation: Euro 16.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 1040
   CHRISTIAN ROHLFS Niendorf bei Leezen 1849 - 1938 Hagen
   Das Kind (Das Malheur). Vgl. V. 150 und U. 213. - Aquarellierter Linolschnitt in Braun um 1922. Monogrammiert und datiert "26". Auf leichtem beigefarbenen Vélin. 22,5 x 23,5 cm. An den Ecken aufgezogen. Mit vereinzelten leichten Papierquetschfalten, winziger Fehlstelle am Unterrand sowie Reißnagelspuren in den oberen Ecken. Rohlfs ist es bei der vorliegenden Arbeit durch die Aquarellierung in Blau, Rotbraun, Rot und Gelb gelungen, dem schwachen Andruck des o.g. Linolschnittes ein stark differierendes Aussehen zu geben. Der Dienstmann zur Linken hat nun eine andere Beinform und lacht, die Frau zur Rechten verwandelt sich in ein geschlechtloses Wesen, bekleidet mit einer Art Pluderhose, etwas Undefinierbares auf den Armen haltend. In dieser Form einmalig. [bg]
  
estimation: Euro 5200,00
  

-> Details anzeigen    lot 1075
   OSKAR SCHLEMMER Stuttgart 1888 - 1943 Baden-Baden
   Kopf im Profil, mit schwarzer Kontur. Grohmann GL 6. - Lithographie 1920/21. Eines von 100 Expl. auf Vélin mit dem Trockenstempel des Euphorion-Verlages (Gesamtaufl. 125). Signiert. 19,9 x 14 cm. Unter Passepartout montiert. Mit geringfügigen Knickspuren. [bg]
  
estimation: Euro 5200,00
  

-> Details anzeigen    lot 1077
   KARL SCHMIDT-ROTTLUFF Rottluff bei Chemnitz 1884 - 1976 Berlin
   "Spiegelmargeriten". Mischtechnik mit Oelkreide und Tusche 1965. Signiert "SRottluff" und mit der Werknummer "6510" bezeichnet. Verso betitelt und bezeichnet "66/16". Auf kräftigem Vélin. 70 x 50 cm. Ränder verso mit Kleberesten und -spuren. Bildfüllende Komposition, bei der Schmidt-Rottluff die Farbe des Papiers in die Darstellung der hellen Blüten mit einbezogen hat, die sich dadurch plastisch vor dem in dunkleren Farbtönen schraffierten Hintergrund abheben. [bg]
  
estimation: Euro 18.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 1078
   KARL SCHMIDT-ROTTLUFF Rottluff bei Chemnitz 1884 - 1976 Berlin
   Stralsunder Türme. Schapire H 80. - Holzschnitt 1912. Eigendruck, einer von wenigen Andrucken. Signiert "S Rottluff" und datiert "912" sowie von fremder Hand am Unterrand betitelt. Auf chamoisfarbenem, leicht strukturiertem Vélin. 35,7 x 29,6 cm (Blatt: 58 x 42,5 cm). Mit leichtem Lichtrand im Passepartoutausschnitt und vereinzelten Stockflecken. Ränder mit wenigen schwachen Knickspuren und Papierquetschfalten. Linker Rand bzw. Ecken teils mit winzigen Fehlstellen bzw. rechte untere Ecke mit Nadelspur. Laut Werkverzeichnis Schapire handelt es sich bei sämtlichen Holzschnitten, die bis einschließlich 1912 entstanden, um Eigendrucke des Künstlers, von denen selten mehr als 10 Exemplare gedruckt wurden. [bg]
  
estimation: Euro 25.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 1079
   KARL SCHMIDT-ROTTLUFF Rottluff bei Chemnitz 1884 - 1976 Berlin
   Ostseeküste. Sch. R 38. - Kaltnadelradierung 1920. Eines von 100 Expl. der Auflage B (Gesamtaufl. 250). Signiert "S Rottluff" sowie mit der Druckersignatur von F. Voigt. Auf chamoisfarbenen van Gelder Zonen-Vélin. 23,9 x 29,5 cm (Blatt: 35,2 x 46,7 cm). Gering gebräunt und vereinzelt (stock-) fleckig. Mit wenigen kleinen Papierquetschfalten. Erschienen in "Kreis graphischer Künstler und Sammler", 2. Jahresgabe, Leipzig 1921. [bg]
  
estimation: Euro 8.500,00
  

-> Details anzeigen    lot 1082
   WILHELM SCHNARRENBERGER Buchen/Odenwald 1892 - 1966 Karlsruhe
   Kastanienblüten II. Nedo 382. - Oel auf grober Leinwand 1950. Monogrammiert "Sch." (in Rot; in Schwarz nachgezogen) und datiert (in Rot) sowie verso auf dem Spannrahmen bezeichnet "1948". 46 x 55,5 cm. Mit leichten Krakelüren. Meist in gedeckten Erdtönen gehaltene Arbeit aus der Spätzeit des Künstlers. Gerahmt. [bg]
  
estimation: Euro 4.800,00
  

-> Details anzeigen    lot 1083
   WILHELM SCHNARRENBERGER Buchen/Odenwald 1892 - 1966 Karlsruhe
   Zwei Sträuße und Gläser. Cosmea und gelbe Blumen. N. 437. - Oel auf grober Leinwand 1952. Monogrammiert "Sch" und datiert. 45,5 x 57,5 cm. Schnarrenberger malte 1952 das Gemälde "Drei Sträuße", das einen strengen Bildaufbau aufweist. "Nicht mehr in strenger bildparalleler Anordnung wiederholt der Künstler das Motiv mehrerer Sträuße im gleichen Jahr im Bild 'Zwei Sträuße und Gläser' (Nr. 437). Helles Glas ist noch hinzugefügt. Der ockerfarbene Grund bildet die tonige Ergänzung zu den gelben Blumen, ebenso wie den Blütenkörben der dunkelbraune Hintergrund entspricht. Rosa und rote Cosmea stehen im Komplementärkontrast zum grünen Krug" (a.o.O., S. 86/87). Das vorliegende Gemälde war 2006 Exponat in der Ausstellung "Vor allem Malerei - Stilleben von Wilhelm Schnarrenberger" im Städt. Kunstmuseum Singen. In Künstlerrahmen. [ms]
  
estimation: Euro 9.000,00
  

-> Details anzeigen    lot 1116
   HEINRICH STEINER Kaiserslautern 1911 - 2009 Rom
   Die weiße Vase. Oel auf Leinwand. Signiert. Verso auf dem Spannrahmen bezeichnet und mehrfach nummeriert "13". 61 x 80 cm. Steiner besuchte die Akademie der Bildenden Künste bei K. Caspar. Ab 1934 war er als freier Maler in Düsseldorf tätig und unternahm zahlreiche Studienreisen nach Frankreich, in die Niederlande und in die Schweiz. 1938 verließ Steiner Deutschland und ging nach Florenz, wo er sich dem Kreis um H. Purrmann, R. Levy, H. Battke, E. Bargheer und M. Peiffer Watenphul anschloss. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er Mitglied der Pfälzischen Sezession, zu der auch E. Frank und W. Sohl zählten. Seine Sommermonate verbrachte er weiterhin in Italien. In Atelierleiste. [bg]
  
estimation: Euro 5.400,00
  

-> Details anzeigen    lot 1137
   ANTONI TAPIES 1923 - Barcelona - 2012
   Tàpies. Album St. Gallen. 10 Litografies. G. 122-132. - Vollständige Mappe mit 11 Orig.- Lithographien (meist farbig; einschl. Titelblatt). St. Gallen, Erker-Presse, 1965. Gr.-Fol. Lose in illustr. OPp.- Mappe. Expl. 41/75. 10 Bll. signiert und nummeriert sowie Titelblatt mit Titel, Datum und Bezeichnungen im Stein. Auf BFK-Rives mit dem Verlegertrockenstempel. Mappe mit Beschädigungen und Gebrauchsspuren, sonst gut erhalten. [bg]
  
estimation: Euro 5.400,00
  

-> Details anzeigen    lot 1189
   PAUL WUNDERLICH Eberswalde bei Berlin 1927 - 2010 Saint-Pierre-de-Vassols
   Die schöne Gärtnerin. Sp. 312. - Bronze, stellenweise mit grüner Patina 1997. Expl. 15/48. Mit dem Namenszug und dem Giesser-Stempel von Ara-Kunst, Altrandsberg. Höhe: 92 cm. Breite: 21,5 cm. Tiefe: 21,5 cm. Interessante Komposition, bei der der glatt polierte, glänzende Korpus dem filigranen, von einer grünen Blätterhaube bedeckten Kopf mit dem fein gezeichneten Gesicht gegenüber steht. [bg]
  
estimation: Euro 6.400,00
  

-> Details anzeigen    lot 1206
   HEINRICH ZILLE Radeberg/Sachsen 1858 - 1929 Berlin
   Mutter mit ihren drei Kindern. Pastell. Signiert sowie verso mit dem zweifachen Stempel "Dr. Eysler & Co A. G., Berlin/Verlag". Auf bräunlichem, faserigem Vélin. 47,5 x 35,7 cm. Mit ca. 4 cm langem, hinterlegtem Einriß am Oberrand. Vereinzelt fleckig fleckig und mit schwachen Knickspuren. Bereits 1908 veröffentlichte der "Verlag der Lustigen Blätter Dr. Eysler & Co" das Künstlerheft "Berliner Rangen" mit Reproduktionen nach Zeichnungen Zilles, dem 1914 "Mein Miljöh. Neue Bilder aus dem Berliner Leben" und 1915/16 die beiden Folgen zu "Vadding in Frankreich" nachfolgten. Vermutlich steht die obige Zeichnung in Zusammenhang mit einer Veröffentlichung des Verlages und sollte als Vorlage für eine Reproduktion dienen. [bg]
  
estimation: Euro 9.500,00
  


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