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Der bethlehemitische Kindermord.

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GIOVANNI FOLO

Bassano 1764 - 1836 Rom

Der bethlehemitische Kindermord. Kupferstich nach Raffaelo Sanzio Morghen um 1799.
Mit den Namenszügen der Künstler und Widmung an Papst Pius VI in der Platte. Auf Bütten. 45 x 27 cm. Hauptsächlich an den sehr breiten Rändern etwas angestaubt, fleckig, mit Knickspuren und teils hinterlegten Randbeschädigungen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 160 €

Küste von Capri bei Nacht mit Blick auf die Faraglioni.

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BERNHARD FRIES

Heidelberg 1820 - 1879 München

Küste von Capri bei Nacht mit Blick auf die Faraglioni. Oel auf Leinwand um 1853.
Nicht bei Pérard. Die Suche nach dem wahren Licht. Vom frühen Realismus über die Freilichtmalerei der Schule von Barbizon zum Impressionismus. Begleitheft zur Ausstellung im Museum "Schlösschen im Hofgarten", Wertheim 2017 mit Farbabbildung S. 25. - Unten links signiert sowie auf dem Keilrahmen mit "Capri" bezeichnet. 99 x 131 cm. Mit feinen Krakelüren und leichten Retuschen. Am linken Rand ein kleines restauriertes, hinterlegtes Löchlein. Bernhard Fries, der jüngere Bruder von Ernst Fries, studierte in Karlsruhe, 1835-47 an der Münchner Akademie und reiste im Anschluss nach Rom. Nach seiner Rückkehr im Juni 1841 verarbeitete er die Italieneindrücke und zog im Herbst 1842 nach Düsseldorf. Bereits im Folgejahr zog es ihn wieder nach Italien. Im Sommer 1844 befand er sich in Süditalien, hauptsächlich in der Gegend von Neapel und auf Sizilien, und kehrte Mitte 1845 wieder nach Deutschland zurück. 1853 reiste Fries nochmals für 2 Jahre nach Rom. Hierbei entstand seine Idee eines Italienzykluses von vierzig Ansichten, aus dem auch das vorliegende Gemälde stammen dürfte. Beiliegt: o.g. Begleitheft. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 6.800 €
Schätzpreis: 7.800 €

Burgruine Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd.

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ERNST FRIES

Heidelberg 1801 - 1833 Karlsruhe

Burgruine Hohenrechberg bei Schwäbisch Gmünd. Inkunabel der Lithographie. Kreidelithographie über ocker- und olivfarbener Tonplatte 1821.
Wechssler 763, II. Winkler 231: Nr. 16, I (von II). - Mit dem Namenszug im Stein. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 19,4 x 24,6 cm (Darstellung). Minimal wellig sowie breiter Rand schwach fleckig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €

Guérin, Marcel; L"Oeuvre gravé de Gauguin (I - II).

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PAUL GAUGUIN

Paris 1848 - 1903 San Domingo

Guérin, Marcel; L"Oeuvre gravé de Gauguin (I - II). 2 Bde. mit zahlr. Abb. (davon 95 Tafeln) und franz. Text. Paris, H. Floury, 1927. 4°. Illustr. franz. OBrosch. XXXSS/nnSS.
Expl. 507/550. Werkverzeichnis der Graphiken, die ganzseitig (85/86 auf einer Tafel; Tafel 17 fehlt hier) abgebildet sind. Umschläge gebräunt und von Bd. 1 beschädigt. Seiten an den Rändern gegilbt und teils schwach stockfleckig, sonst gut erhalten. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

Burgruine an einem See,

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AUGUST CHRISTIAN GEIST

Würzburg 1835 - 1868 München

Burgruine an einem See, im Hintergrund Alpengipfel im Sonnenlicht. Oel auf Leinwand 1853.
Signiert und datiert. 18,5 x 22 cm. Mit schwachen Krakelüren und vereinzelten Retuschen. Geist war zunächst Schüler seines Vaters Andreas G. Geist, dann studierte er ab 1853 bei Fr. Bamberger in München. Die Motive seiner Bilder entnahm er teils der Rhön, teils der Umgebung des Starnberger Sees und der Gegend von Polling, später hauptsächlich der fränkischen Schweiz. Trotz seiner kurzen Lebenszeit hinterließ Geist ein verhältnismäßig umfangreiches malerisches und zeichnerisches Werk. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 950 €

Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm.

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LUDWIG EMIL GRIMM

Hanau 1790 - 1863 Kassel

Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm. Sitzende ältere Frau, umgeben von sechs lauschenden Kindern, unter arabeskem Märchenhimmel. Radierung mit zartem Plattenton um 1837.
Stoll A 17. Andresen 131. - Mit dem Monogramm und Bezeichnung "Kinder u. Hausmärchen / g.d.d. / Brüder Grimm" in der Platte. Auf China-Bütten. 24,8 x 21,9 cm. Ränder minimal wellig, schwach fleckig und rechts mit vereinzelten kurzen, teils hinterlegten Randeinrissen. Graphische Umsetzung des zeichnerischen Entwurfs für das Frontispiz für den zweiten Band der 3. Auflage (1837) der großen Märchenausgabe seiner Brüder Jacob und Wilhelm, der von diesen zugunsten des bereits in den vorherigen Auflagen verwendeten Porträts der Dorothea Viehmann, ablehnt wurde. Prachtvoller, gegensatzreicher Abdruck. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €

Bildnis Großherzog Leopold von Baden.

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JOHANN GRUND

Wien 1808 - 1887 Baden-Baden

Bildnis Großherzog Leopold von Baden. Kniestück. Oel auf Holz.
Monogrammiert. 24 x 18 cm, Mit leichten Retuschen. Grund war seit 1834 als Hofmaler des Großherzogs Leopold von Baden tätig. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

Bewölkte Küstenlandschaft mit ankernden Fischerbooten.

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HERMINIE (fälschlich HENRIETTE HERMINIE) GUDIN, auch FAUCHIER

1825 - Paris - 1892

Bewölkte Küstenlandschaft mit ankernden Fischerbooten. Oel auf Holz.
Signiert. 13,8 x 21 cm. Schwach gegilbt. Herminie Gudin war die uneheliche Tochter und Schülerin von Th. Gudin. Sie schuf meist kleinformatige Marinebilder, Hafenansichten und Landschaften, die sich eng an das Vorbild des Vaters anschließen.Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

Bildnis einer jungen Frau.

149

HUGO VON HABERMANN

Dillingen/Donau 1849 - 1929 München

Bildnis einer jungen Frau. Brustbild im Profil nach rechts. Pastell 1897.
Signiert und datiert. Auf Vélin. 52,5 x 46,5 cm. Gering fleckig. Unter Glas gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €

Soldaten verschiedener Regimenter um ein Lagerfeuer.

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PETER VON HESS - Umkreis

Soldaten verschiedener Regimenter um ein Lagerfeuer. Bleistift- und Pinselzeichnung in Hellbraun.
Mit kleiner Bleistiftskizze am rechten Rand (Bezeichnung "Kupferarbeiter", Pferdekopf und Kopf eines bärtigen Mannes im Profil nach links). Auf chamoisfarbenem Vélin. 39,6 x 41,5 cm. Stellenweise leicht fleckig sowie hauptsächlich am rechten Rand mit kleinen Kleberesten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

Nett, die junge Frau.

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FRANZ HLAVATY

Chyjice/Tschechien 1859/61 - 1917 München

Nett, die junge Frau. Herr mit Zylinder beäugt eine sitzende junge Frau. Illustrationsvorlage. Tuschfeder- und -pinselzeichnung, geschabt, über Bleistift auf Kreidegrundkarton.
Signiert. 28,3 x 19,5 cm. Ränder und verso mit leichten Kleberesten. Mit Knickspur in der rechten unteren Ecke. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

Landschaft mit Hirten an der Tränke,

152

PHILIPP JANZ

1813 - Mainz - 1885

Landschaft mit Hirten an der Tränke, im Hintergrund eine Burg auf einem Felsen. Oel auf Holz 1852.
Signiert und datiert. 41 x 55 cm. Mit feinen Krakelüren und schwach gegilbt. Janz besuchte die Akademien Düsseldorf und München. Er malte bevorzugt Landschaften und Genredarstellungen und war in seinem späteren Jahren als auch als Restaurator tätig. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 480 €

Voralpenlandschaft mit Bauern bei der Heuernte.

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ERNST KAISER

Rain a.d. Ach 1803 - 1865 München

Voralpenlandschaft mit Bauern bei der Heuernte. Mischtechnik mit Aquarell, Gouache und Federzeichnung in Braun, am rechten Rand mit Einfassungslinie in Bleistift.
Signiert (kaum mehr leserlich) und in Bleistift bezeichnet. Auf Bütten. 20,6 x 28 cm. An den Ecken auf Unterlage montiert. Gering gebräunt und vereinzelt stockfleckig. Im Bereich des Unterrandes mit ergänzter und überabeiteter Fehlstelle. Linke obere Ecke bestoßen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

Kavalleriegefecht.

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FRIEDRICH KAISER

Lörrach 1815 - 1890 Berlin

Kavalleriegefecht. Oel auf Leinwand.
Signiert. Verso auf dem Spannrahmen mit teils nicht mehr lesbarer und überschriebener Bezeichnung "....im Kampf..." in Bleistift sowie auf dem Rahmen mit Fragmenten von 3 Klebeetiketten (meist nicht mehr lesbar; darunter typographisch bezeichnet "N..KV" mit der handschriftlichen Nummer "546"). 18 x 26 cm. Mit feinen Krakelüren und schwachen Bereibungen an den Rändern. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

"Flußlandschaft".

155

FRIEDRICH KALLMORGEN

Altona 1856 - 1924 Grötzingen bei Karlsruhe

"Flußlandschaft". Oel auf Karton.
Vgl. Eder 487 (dort "Die Elbe bei Lauenburg am Abend". Oelstudie um 1904). -

Monogrammiert. Verso auf dem Nachlaßetikett betitelt und mit der -nummer "116" bezeichnet sowie von der Tochter den Künstler in brauner Feder bezeichnet "Aus dem Nachlaß meines Vaters Friedrich Kallmorgen in Dankbarkeit gewidmet Helene Knab-Kallmorgen Juni 1930". 34,5 x 53,5 cm. Mit vereinzelten Retuschen. Kallmorgen hielt sich mehrmals in Lauenburg an der Elbe auf. Der Künstler selbst schreibt dazu: "Ich komme auf die gemeinsamen Studienreisen zurück. Im Herbst (1903) sind wir dann zum ersten Mal in Lauenburg an der Elbe gewesen, im nächsten Frühjahr wieder...1906 waren wir zweimal in Belzig, 1907 zweimal in Lauenburg. Havelberg und Lauenburg sind unsere Lieblingsplätze. Lauenburg war noch vielseitiger und schöner als Havelberg. Das alte Städtchen an der Elbe... klettert hinauf in engen krummen Gassen. Oben schließt sich gleich hinter dem Städtchen ein entzückendes Stück Heide an..." (Eder S. 61, zitiert nach Kallmorgen-Lebenserinnerungen, S. 155). Gerahmt. [bg]

Abbildung

Rückseite

Monogramm

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 600 €

"Feldwiese".

156

FRIEDRICH KALLMORGEN

Altona 1856 - 1924 Grötzingen bei Karlsruhe

"Feldwiese". Oel auf Leinwand.
Nicht bei Eder. -

Monogrammiert. Verso auf Nachlaßetikett betitelt und mit der -nummer "WK 156" bezeichnet sowie mit dem Stempel der Galerie Herold. 27 x 36,5 cm. Doubliert. Mit kleinen Bereibungen am Unterrand. Typische Landschaftsimpression mit klar komponiertem, horizontalem Bildaufbau. Gerahmt. [bg]

Abbildung

Rückseite

Monogramm

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 980 €

Meeresstille und glückliche Fahrt.

157

FRIEDRICH KALLMORGEN

Altona 1856 - 1924 Grötzingen bei Karlsruhe

Meeresstille und glückliche Fahrt. Farblithographie um 1900.
Eder L 45. - Signiert, mit dem Namenszug im Stein und gedrucktem Titel unterhalb der Darstellung. Auf festem bräunlichem Vélin. 15,5 x 22,1 cm. Ränder mit vereinzelten kleinen Stockflecken und Papierkanten etwas gebräunt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 70 €
Schätzpreis: 100 €

"Leuchtender Sommertag".

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GUSTAV KAMPMANN

Boppard 1859 - 1917 Bad Godesberg

"Leuchtender Sommertag". Oel auf Leinwand, alt auf Karton aufgezogen 1907.
Brandenburger 461 (dort Verbleib unbekannt). - Signiert. Verso signiert, betitelt, ortsbezeichnet "Grötzingen/Amt Durlach, Baden" und bezeichnet "(Blick auf schwäbische Alb)" sowie auf dem Rahmen mit dem Klebeetikett des M.K.V (Münchner Kunstverein ?) mit der typographischen Nummer "107". Auf dem Spannrahmen bezeichnet "Kampmann" und in blauem Farbstift bezeichnet "K.V. 278". 34 x 49 cm. Kampmann wählte oft Landschaftsausschnitte, bei denen er bewusst auf pittoresken oder romantischen Anspruch verzichtete. Besonderen Wert legte er dabei auf die aus Flächen und Streifen bestehenden Felder, Wiesen und den Himmel, deren optischer Reiz allein in den Witterung lag. "Kampmanns rigorose Bildsprache seiner reifen Zeit bedeutete eine Negation des traditionell komponierten Landschaftsgemäldes. Mit logischer Konsequenz beschritt er den Weg vom realitätsbezogenen Abbild zur kürzelhaften Chiffre.“ (R.Theilmann, Gustav Kampmann in: Bernd Ottnad (Hrsg.): Badische Biographien. Neue Folge, Band 3, Stuttgart 1990, S. 145). Verso mit nicht identifizierbarem Sammlerstempel. Gerahmt. [bg|

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €

Arbeiter im Steinbruch.

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FRIEDRICH VON KELLER - zugeschrieben

Neckarweihingen 1840 - 1913 Abtsgemünd

Arbeiter im Steinbruch. Oel auf Vélin.
28 x 37 cm. Mit hinterlegter Beschädigung. Mit Nadelspuren in den Ecken sowie mit Fehlstelle in der rechten unteren Ecke. Von Keller studierte in Stuttgart und später in München. Anfänglich war er der Historienmalerei und dem Genrebild verpflichtet. "Anschließend galt sein Interesse der Landschaft, wie sie sich im Freilicht von Dachau und bei den Steinbrüchen von Polling darstellte. In Polling wurde er auf die Steinbrecher und Schwerarbeiter aufmerksam, deren Darstellung ihn fortan beschäftigte. F. von Keller nahm somit als einer der ersten deutschen Maler den Arbeiter in seine Bildwelt auf". (Bruckmann, Münchner Maler im 19./20. Jahrhundert, Bd. 2, S. 293). Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €

Le Rideau.

160

FERNAND KHNOPFF

Grembergen-lez-Termonde 1858 - 1911 Brüssel

Le Rideau. Kaltnadelradierung 1904.
Delevoy/Croës/Ollinger-Zinque 397. - Auf chamoisfarbenem Vélin. 16,6 x 12 cm. Gebräunt (hauptsächlich am breiten Rand) und etwas stockfleckig. Linker Rand mit Heftspuren. Rechter Rand mit winziger Fehlstelle und durchscheinenden Kleberesten. Erschienen in "L"Art Ancien et Moderne". [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €