„Südliche Landschaft“.

Signiert. Verso von fremder Hand betitelt, datiert „um 1933“ und mit der Werknummer „No. 176“ bezeichnet sowie mit persönlicher, signierter Widmung des Künstlersohns Gaspard Dünkelsbühler. 34 x 45 cm. Dünkelsbühler begann seine künstlerische Ausbildung ab 1921 in München bei J. Diez und W. Geiger und wechselte dann nach Berlin, wo er bei E. Orlik und C. Klein studierte. Studienaufenthalte in Paris, London und in Italien folgen. Ab 1922 war er in München als Gebrauchsgraphiker, ab 1926 in Berlin auch als Illustrator tätig. Nach der Begegnung mit A. Lhote schrieb der Künstler sich in dessen Akademie ein und konzentrierte sich zunehmend auf die Malerei. Es folgte ein Malaufenthalt in Frankreich, doch bereits 1933 erhielt er ein Ausstellungsverbot, das bald zu einem Arbeitsverbot erweitert wurde. Nach weiteren Aufenthalten in Paris, Rom, London und der Provence, ließ sich Dünkelsbühler in Nagold im Schwarzwald nieder. Nach Ende des II. Weltkrieges intensivierte der Künstler erneut seine Maltätigkeit und beteiligte sich an Ausstellungen im süddeutschen Raum und unternahm ab Mitte der 1950er Jahre immer wieder ausgedehnte Malreisen in Deutschland, nach Frankreich, Spanien und in die Ägäis. Die Arbeiten aus dieser Zeit zeichneten sich durch neue Akzente in der Komposition und eine stärkere Dominanz der Farben aus. (https://www.otto-duenkelsbuehler.de/vita/ online; passim). [bg]