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Von Winterberg|Kunst

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Seite 11 von 39


"Der Wind der weht...".

202

ADRIAN LUDWIG RICHTER

1803 - Dresden - 1884

"Der Wind der weht...". Zwei Männer in Nachtgewändern, vor dem Wirtshaus ein Fuhrwerk. Bleistiftzeichnung mit Einfassungslinie um 1843.
Vgl. Hoff-Budde 1064 (ähnlicher Holzstich 1843). - Mit sechszeiligem Liedtext. Verso von fremder Hand in grauer Feder bezeichnet "Hübner / Autograph". Auf leichtem beigefarbenen Karton. 14,2 x 9,9 cm. Minimal fleckig und mit winzigen Nadelspuren in den Ecken. Vermutlich Entwurf zu zitiertem, in "Die Ammen-Uhr. Aus des Knaben Wunderhorn" erschienenen Holzstich. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500,00€
Schätzpreis: 750,00€

Die Schwaben und der tote Bär - Der Spiegelschwab im Bärenfell zaust eine alte Frau.

203

ADRIAN LUDWIG RICHTER

1803 - Dresden - 1884

Die Schwaben und der tote Bär - Der Spiegelschwab im Bärenfell zaust eine alte Frau. Entwürfe zu "Die sieben Schwaben". 2 Bll. Bleistiftzeichnungen um 1849.
Vgl. Hoff-Budde 1526 und 1531 (variierende Holzschnitte 1849). - Bl. 1 verso mit angeschnittenen Bleistiftstudien (Figurengruppen). Auf Vélin. 10,3 x 6,3 und 10,2 x 6,8 cm. Beide schwach fleckig. Bl. 2 leicht gebräunt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140,00€
Schätzpreis: 200,00€
Ergebnis: 330,00€

Der Knöpfleschwab zwischen Baum und Speer geklemmt - Der Spiegelschwab im Bärenfell zaust eine Alte.

204

ADRIAN LUDWIG RICHTER

1803 - Dresden - 1884

Der Knöpfleschwab zwischen Baum und Speer geklemmt - Der Spiegelschwab im Bärenfell zaust eine Alte. Illustrationen zu "Die sieben Schwaben". 2 Bll. Bleistiftzeichnungen, Bl. 2 mit schwarzer Feder, um 1849.
Vgl. Hoff-Budde 1527 und 1531 (Holzstiche 1849). - Bl. 1 verso mit weiterer Bleistiftskizze (Zwei sich Umarmende; angeschnitten). Bl. 2 in der linken oberen Ecke numeriert "14". Auf kräftigem Vélin. 10,4 x 6,3 und 8,2 x 6,4 cm. Beide minimal fleckig. Vermutlich Entwürfe zu den zitierten, in der 1849 in Leipzig veröffentlichten Ausgabe erschienenen Holzstichen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500,00€
Schätzpreis: 750,00€

Vater Kodweiß, Frau Schiller und Töchterchen bei der Parade.

205

ADRIAN LUDWIG RICHTER

1803 - Dresden - 1884

Vater Kodweiß, Frau Schiller und Töchterchen bei der Parade. Bleistiftzeichnung um 1858.
Vgl. Hoff-Budde 2693 (Holzstich 1858). - Verso mit weiterer Bleistiftskizze desselben Motivs. Auf kräftigem Vélin. 8,9 x 10,6 cm. Vermutlich Entwurf zu zitiertem, in "Berthold Auerbach’s deutscher Volks-Kalender auf das Jahr 1859" erschienenen Holzstich. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400,00€
Schätzpreis: 580,00€
Ergebnis: 470,00€

Konradins Abschied von der Mutter.

206

ADRIAN LUDWIG RICHTER - zugeschrieben

1803 - Dresden - 1884

Konradins Abschied von der Mutter. Lavierte Bleistiftzeichnung um 1840.
Vgl. Hoff-Budde 743 (Holzschnitt von Ritschl nach Richter). - Auf chamoisfarbenem Karton. 14 x 11,5 cm. Ränder leicht fleckig. Vorzeichnung zu o.g. Holzschnitt, der in E. Duller, "Die Geschichte des deutschen Volkes", Leipzig 1840, erschienen ist. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200,00€
Schätzpreis: 260,00€
Ergebnis: 160,00€

Landschaft mit Fachwerkhäusern, Mutter mit Kind und weiteren figürlichen Szenen.

207

ADRIAN LUDWIG RICHTER - zugeschrieben

1803 - Dresden - 1884

Landschaft mit Fachwerkhäusern, Mutter mit Kind und weiteren figürlichen Szenen. Skizzenblatt, recto und verso mit mehreren Bleistiftzeichnungen.
Auf Vélin. 21 x 17 cm. Minimal fleckig, hauptsächlich an den Rändern gebräunt und mit winzigen Läsuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 100,00€
Schätzpreis: 150,00€

Klärchen trauernd unter einem Baum.

208

ADRIAN LUDWIG RICHTER - Umkreis

Klärchen trauernd unter einem Baum. Lavierte Federzeichnung in Braun.
Vgl. Hoff-Budde 899 (Holzschnitt von Allanson nach Richter aus I. K. A. Musaeus, Volksmärchen der Deutschen; Leipzig 1842). - Auf kräftigem chamoisfarbenen Bütten. 24,9 x 22,4 cm. Minimal angestaubt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200,00€
Schätzpreis: 280,00€

Zwei Wächter bei einer an der Küste gelegenen Burgruine.

209

W. RICHTER

Österreichischer Künstler

Zwei Wächter bei einer an der Küste gelegenen Burgruine. Weißgehöhtes und stellenweise gouachiertes Aquarell.
Am linken unteren Rand signiert "W. Richter". Auf chamoisfarbenem Vélin. 18,6 x 23,6 cm. Verso mit leichten Kleberesten in drei Ecken. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200,00€
Schätzpreis: 280,00€
Ergebnis: 500,00€

Die Vier Jahreszeiten.

210

JOHANNES RIEPENHAUSEN

Göttingen 1788 - 1860 Rom

Die Vier Jahreszeiten. Über Landschaft schwebender Puttenreigen. Allegorische Darstellung. In Rotbraun und Braun lavierte Bleistiftzeichnung 1830.
Boetticher II, 8. - Signiert und datiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 30,5 x 47 cm. Schwach fleckig. In rechter oberer Ecke ein kurzer hinterlegter Einriss. Ränder mit geglätteten Knickfalten sowie mit schmalen Papierstreifen hinterlegt. Riepenhausen wurde u.a. durch die Werke Raffaels und der Präraffaeliten beeinflusst. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 700,00€
Schätzpreis: 980,00€

Heiße Suppe.

211

HENRY RITTER

Montreal 1816 - 1853 Düsseldorf

Heiße Suppe. Ein Mann hat sich beim Probieren des Essens die Zunge verbrannt. Teilweise gouachiertes Aquarell 1840.
Signiert und datiert. Verso alt bezeichnet. Auf kräftigem Vélin. 18,6 x 13,3 cm. Verso mit leichten Kleberesten. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140,00€
Schätzpreis: 200,00€

Blick über einem See auf die Türme einer Stadt.

212

MAX WILHELM ROMAN

Freiburg/Brsg. 1849 - 1910 Karlsruhe

Blick über einem See auf die Türme einer Stadt. Bleistiftzeichnung.
Undeutlich betitelt, datiert "7..." und ortsbezeichnet "Mch.". Auf chamoisfarbenem Vélin. 16,2 x 27 cm, An den Ecken auf Unterlage montiert. Schwach fleckig. Beiliegt: ders., Sitzende Frau in südlicher Landschaft. Radierung in Schwarzbraun mit Plattenton. Auf kräftigen Vélin. 12,5 x 20 cm. Breite Ränder etwas angestaubt. Mit Eckknickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 120,00€
Schätzpreis: 180,00€

Blick auf Schloss Hornberg bei Neckarzimmern,

213

FRIEDRICH ROTTMANN

1768 - Heidelberg - 1816

Blick auf Schloss Hornberg bei Neckarzimmern, im Vordergrund Bauern auf einem Weg und Händler mit ihren Kähnen. Aquarell mit Tuschfederzeichnung und Einfassungslinie.
Vgl. P. Märker, Carl Philipp Fohr, Monographie und Werkverzeichnis, Z 160-163 (dort Aquarelle bzw. Feder- und Pinselzeichnung in Graubraun mit fast identischem Landschaftsausschnitt, jedoch differierender oder fehlender figürlicher Staffage um 1813/14). - Verso ortsbezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 25 x 34,5 cm (Blatt: 36,5 x 48 cm). Auf Karton aufgezogen. Leicht angestaubt und etwas stockfleckig. Unterrand gering wasserrandig. Der aus wohlhabendem Haus stammende Autodidakt Friedrich Rottmann ging im Bestreben, sich als Künstler zu etablieren nach München. An der Akademie nicht nachweisbar, besuchte er dort vermutlich u.a. das Atelier W. von Kobells um technische Anleitung und weiterführende Impulse zu erhalten. Außerdem bestand ein enger Kontakt zu dem gebürtigen Mannheimer Maler und Radierer C. Kuntz. Nach seiner Heimkehr erhielt Rottmann 1805 eine Anstellung als Zeichenlehrer am katholischen Gymnasium in Heidelberg, 1807 folgte die Ernennung zum Universitätszeichenmeister. Zu seinen bedeutendsten Schülern gehörte sein Sohn Carl Rottmann sowie C. Ph. Fohr und E. Fries, die von ihm ihren ersten Zeichenunterricht erhielten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.600,00€
Schätzpreis: 2.200,00€

Blick über den Neckar auf Stift Neuburg bei Heidelberg mit dem Haarlaß im Hintergrund,

214

FRIEDRICH ROTTMANN

1768 - Heidelberg - 1816

Blick über den Neckar auf Stift Neuburg bei Heidelberg mit dem Haarlaß im Hintergrund, im Vordergrund Rastende und Hirte mit seiner Herde. Aquarell mit Tuschfederzeichnung und Einfassungslinie.
Signiert. Verso ortsbezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 25,2 x 34,5 cm (Blatt: 36,3 x 48 cm). Auf Karton aufgezogen. Leicht angestaubt und etwas stockfleckig. Unterrand gering wasserrandig. Frau Prof. Dr. E. Rödiger-Diruf erwähnt dieses Aquarell in ihrem Artikel "Carl Rottmanns deutsche und österreichische Landschaften. Neue Aspekte zum Werk des Münchner Malers" im Ende 2020 erscheinenden Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst unter Anmerkung 29 und verweist dort auf C. Ph. Fohrs  Aquarell mit entsprechendem Motiv (P. Märker, 2015, Kat.Nr. Z 191) als Beleg für Friedrich Rottmann als Lehrer in Bezug auf Fohr als seinen Schüler. Wir danken Frau Prof. Dr. Rödiger-Diruf für diesen Hinweis. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000,00€
Schätzpreis: 2.800,00€

Musik.

215

JOHANN CASPAR NEPOMUK SCHEUREN

Aachen 1810 - 1887 Düsseldorf

Musik. Albumblatt mit allegorischer Darstellung einer thronenden Göttin mit Lyra, umgeben von Blumen- und Rankenbordüren. Illustrationsvorlage. Gold- und weißgehöhtes Aquarell mit Tuschfederzeichnung 1864.
Signiert und mehrfach datiert ("1864", "d. 24. Decb. 1864" und "den 14. Sept") sowie bezeichnet "Album" bzw. mit der ersten Strophe des Brautgesangs des Dichters L. Uhland. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 26,3 x 38,3 cm. Mit winzigen Randläsuren (meist Eckknickspuren). In feiner Linienführung und kräftiger Farbigkeit ausgeführte Zeichnung, die das große Können Scheurens als Aquarellmaler bezeugt. Sammlung Kasimir Hagen, Köln (Lugt 4794/95). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 700,00€
Schätzpreis: 950,00€

Malerei.

216

JOHANN CASPAR NEPOMUK SCHEUREN

Aachen 1810 - 1887 Düsseldorf

Malerei. Allegorische weibliche Gestalt mit Malerpalette und Pinsel auf einem geflügelten Greif, umgeben von floraler und figürlicher Bordüre mit Porträts. Illustrationsvorlage. Aquarell mit Tuschfeder- und Bleistiftzeichnung.
Signiert und bezeichnet "Ernst ist das Leben, heiter die Kunst" (Friedrich Schiller, aus dem Prolog zur Wallenstein-Trilogie). Auf festem chamoisfarbenem Vélin. 37,5 x 50,3 cm. Gering fleckig und stellenweise angestaubt. Mit kurzem Randeinriss und mit schmalem Stoffband hinterlegtem linkem Rand. In der rechten unteren Ecke typographisches Etikett appliziert. Fein ausgeführtes Aquarell in zarter Farbigkeit. Sammlung R. Holtkott, Bedburg/Rheinland (Lugt 4266). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 700,00€
Schätzpreis: 980,00€

Die Überfahrt.

217

JOHANN CASPAR NEPOMUK SCHEUREN

Aachen 1810 - 1887 Düsseldorf

Die Überfahrt. Aquarell mit Federzeichnung in Braun über Bleistift 1873.
Signiert "C. Scheuren" und datiert. Auf leichtem chamoisfarbenen Karton. 22,5 x 38,4 cm. Gering gebräunt und stockfleckig sowie verso mit Klebespuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400,00€
Schätzpreis: 580,00€

Initiale "B" mit Herrscher, Vignetten und doppelköpfigem Adler - Initiale "D" mit Rankenwerk und Putti.

218

JOHANN CASPAR NEPOMUK SCHEUREN

Aachen 1810 - 1887 Düsseldorf

Initiale "B" mit Herrscher, Vignetten und doppelköpfigem Adler - Initiale "D" mit Rankenwerk und Putti. Entwürfe für Vignetten zu Schillers Gedichten "Der Graf von Habsburg" und "Die Worte des Glaubens". 2 Bll. lavierte Federzeichnungen in Grau über Bleistift.
Beide verso vermutlich eigenhändig (Bl. 1 angeschnitten) bezeichnet "Graf von Habsburg" bzw. "die Worte des Glaubens" und mit weiterer Bleistiftskizze (vegetabiles Rankenwerk) sowie beide mit Sammlernotizen in Bleistift. Auf festem chamoisfarbenen Vélin. Je ca. 23,5 x 10 cm. Beide gering gebräunt und schwach (braun-) fleckig sowie mit leichten Randläsuren. Provenienz: aus einem Album der Gräfin Harrach; Sammlung H. W. Campe, Leipzig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 100,00€
Schätzpreis: 150,00€

Schäfer mit ruhender Herde im Gebirge.

219

FRIEDRICH FERDINAND SCHMALZIGAUG

Friedrichshafen/Bodensee 1847 - 1902 München

Schäfer mit ruhender Herde im Gebirge. Oel auf Leinwand.
Signiert (rechts unten; kaum noch sichtbar). 43 x 71,5 cm. Mit feinen Krakelüren und wenigen winzigen Farbabsplitterungen. Schmalzigaug studierte an der Münchner Akademie bei Th. von Piloty, schloß sich aber der Auffassung der schwäbische Tiermaler in der Art von Fr. Voltz und A. Braith an. Sein bevorzugtes Sujet waren Schafe, oft mit humoristischen Anklängen. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.000,00€
Schätzpreis: 1.450,00€

Bildnis eines kleinen Mädchens mit Buch.

220

GEORG PHILIPP SCHMITT

Spesbach/Pfalz 1808 - 1873 Heidelberg

Bildnis eines kleinen Mädchens mit Buch. Bleistiftzeichnung 1861.
Nicht bei Franzke. - Signiert und datiert "12. July 1861". Auf Bütten. 34,7 x 23,2 cm. Unter Blende montiert. Gering fleckig und mit kleinen dünnen Papierstellen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800,00€
Schätzpreis: 980,00€

Trauernde neben einem aufgebahrten bärtigen Mann in einer Felsenhöhle,

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LUDWIG SCHNORR VON CAROLSFELD - zugeschrieben

Königsberg 1788 - 1853 Wien

Trauernde neben einem aufgebahrten bärtigen Mann in einer Felsenhöhle, mit Ausblick in die hügelige Landschaft. Bleistiftzeichnung mit Einfassungslinien.
Verso mit seitenverkehrter Variante desselben Motivs (Bleistiftskizze) sowie alter Zuschreibung und Bezeichnung "176". Auf chamoisfarbenem "J. Whatman"-Vélin. 19,2 x 26,7 cm (Blatt). Mit geglätteter Faltung am rechten Rand. Minimal gebräunt und gering fleckig. Vermutlich Entwurf für ein Wandgemälde. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 100,00€
Schätzpreis: 140,00€