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Von Winterberg|Kunst

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Auktion 105 am 22. Oktober 2022

 

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Liegende.

481

BELA KADAR

1877 - Budapest - 1956

Liegende. Weiblicher Akt vor ornamentalem Hintergrund. Aquarell aus den 1930-40er Jahren.
Ausst.-Kat. „Bela Kadar. Tuschzeichnungen, Aquarelle, Gouachen“ der Galerie Manfred Schönbrunn, Frankfurt/M., 1979, Nr. 9. -

Signiert. Verso mit Federzeichnung in Grau (Liegender weiblicher Akt) und mit Nummer „294“ bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin mit Wasserzeichen: „Old“ Äskulapstab, von Hermeshelm bekrönt „S...“. 29 x 42 cm (Passepartoutausschnitt; Blatt: 29,5 x 42,8 cm). Unter Blende montiert. Béla Kádár war ein Künstler, der - ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren - Merkmale verschiedener Kunstrichtungen in seinen Malstil übernahm. Bekannt ist er auch durch seine auf flächige Grundformen reduzierte Figuren, die von Art Déco-Raumelementen umgeben sind (AKL online, passim). „Seine Bilder sind nicht oberflächlich dekorativ, sondern Ausdruck einer Vision, Gestaltung eines Gefühls mit Mitteln der Malerei: Form und Farbe“ (Margot Ernst, Ausst.-Kat. Galerie Ernst, Saarbrücken 1976, S. 3). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 4.000 €
Schätzpreis: 4.800 €
Ergebnis: 4.200 €

„Olevano“.

482

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

„Olevano“. Lithographie 1924.
Ammann L 15. - Expl. 10/20 der Sonderdrucke (außerhalb der Auflage im Marburger Jahrbuch für Kunstwissenschaft I, 1924). Signiert, betitelt und mit der Werknummer „1924/XV“ bezeichnet sowie mit dem Namenszug und Datum im Stein. Auf chamoisfarbenem Japan. 22 x 16,7 cm (Blatt: 35,2 x 26 cm). Ränder minimal stockfleckig und mit winzigen Eckläsuren bzw. Klebespuren in den oberen Ecken. Im Passepartoutausschnitt schwach gebräunt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.800 €
Schätzpreis: 2.200 €

„Olevano I“.

483

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

„Olevano I“. Lithographie 1924.
Ammann L 19. - Expl. 7/100. Signiert, betitelt und mit der Werknummer „1924/XIX“ bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 25 x 30,3 cm (Blatt: 40,4 x 43,9 cm). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.200 €
Schätzpreis: 2.500 €

„Olevano II“.

484

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

„Olevano II“. Lithographie 1924.
Ammann L 20. - Expl. 32/100. Signiert, betitelt und mit der Werknummer „1924/XX“ bezeichnet. Auf chamoisfarbenem J. W. Zanders-Bütten mit dem Bienenkorb-Wappen-Wasserzeichen. 23 x 32,3 cm (Blatt: 39,2 x 49,5 cm). Ränder gering wellig und stellenweise aufgezogen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.400 €

„Olevano III“.

485

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

„Olevano III“. Lithographie 1924.
Ammann L 21. - Expl. 54/100. Signiert, betitelt und mit der Werknummer „1924/XXI“ bezeichnet. Auf chamoisfarbenem „SLC“-Bütten. 25,5 x 33 cm (Blatt: 38 x 53 cm). Ränder stellenweise aufgezogen und an der rechten Kante bzw. linke obere Ecke gering gebräunt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.400 €

„Olevano VII“.

486

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

„Olevano VII“. Lithographie 1925/26.
Ammann L 26. - Signiert, datiert, betitelt und mit der Werknummer „XXVI/1925“ sowie „Sonderdruck 4/10a“ bezeichnet. Auf chamoisfarbenem China-Bütten. 16,4 x 21,8 cm. Etwas angestaubt und gering stockfleckig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.900 €
Schätzpreis: 2.200 €

„Olevano VIII“.

487

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

„Olevano VIII“. Lithographie 1926.
Ammann L 27. - Signiert, betitelt, mit der Werknummer „XXVII/1926“ sowie als „III. Probedruck“ bezeichnet. Auf leichtem bräunlichem Vélin. 33,3 x 29 cm. Etwas angestaubt. Mit winzigem bräunlichem Löchlein am breiten Oberrand. Ränder mit kleinen hinterlegten Beschädigungen sowie Eckfehlstelle links unten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 900 €

Ehrwalder Köpf.

488

ALEXANDER KANOLDT

Karlsruhe 1881 - 1939 Berlin

Ehrwalder Köpf. Lithographie 1928.
Ammann L 37. - Einer von 25 Expl. auf Japan (Auflage nicht bekannt). Signiert. 26,8 x 35,2 cm. An den oberen Ecken mit leichten Knickspuren aufgezogen. Etwas stockfleckig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

Erinnerung an Rogatschow.

489

ANATOLIJ L'VOVIC KAPLAN

Rogatschow/Weißrußland 1902 - 1980 St. Petersburg

Erinnerung an Rogatschow. Vollständige Mappe mit 12 Orig.-Radierungen (teils in Schwarzbraun bzw. Braun) mit Plattenton 1975/76. Dresden, VEB Verlag, 1976. Folio. Lose in OHLwd.-Mappe.
Expl. „17“/20. Sämtlich kyrillisch signiert, meist betitelt und teils datiert sowie mit dem teils seitenverkehrten Monogramm und Datum in der Platte. Auf kräftigem Vélin. 16 x 25,5 bis 32,5 x 23,5 cm. Breite Ränder schwach stockfleckig, stellenweise gering gebräunt und mit vereinzelten Randknickspuren. Mappe mit geringfügigen Gebrauchsspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 380 €
Schätzpreis: 480 €

Dürnstein im Nebel.

490

LUIGI KASIMIR

Pettau 1881 - 1962 Wien

Dürnstein im Nebel. Blick über die Donau auf das Wachauer Städtchen und die Burgruine. Farbradierung um 1907.

Signiert sowie mit dem Monogramm und Ortsbezeichnung in der Platte. Auf leichtem Japan. 21,5 x 32,5 cm. Breitrandig. Beiliegt: Max Suppantschitsch, Blick auf Dürnstein mit der Stiftskirche bei Nacht. Lithographie in Schwarz und Blau. Signiert. Auf Japan. 37,5 x 30,2 cm. Mit kleinem, nicht identifiziertem rundem Sammlerstempel in Rot. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
Ergebnis: 120 €

„Au petit Tour les Ruines / Eines morgens gab es Ruinen“.

491

THEO KERG

Luxemburg 1909 - 1993 Chissey-en-Morvan bei Autun

„Au petit Tour les Ruines / Eines morgens gab es Ruinen“. Taktilistisches Werk mit Malerei auf Leinwänden (2 Keilrahmen) und Holz 1960-78.

Verso signiert, datiert, zweisprachig betitelt und bezeichnet sowie mit signierter persönlicher Widmung an seine Lebensgefährtin „Nini“ [Krist]. 101 x 74 cm. „1959 läßt Théo Kerg die Kunstwelt durch den Begriff "Tactillisme" während einer Ausstellung in der Galerie Bellechasse, Bd. Saint-Germain, Paris, aufhorchen. // "Taktilismus" ist ein von ihm selbst geschaffener Begriff, der sein weiteres Werk prägt. Théo Kerg beschäftigt sich mit dem Problem der Belebung der Materie, besonders unter dem Einfluß des Lichtes. So verwendet er antimalerische Mittel wie Sand, Kunstharz, Kies, Leinwand und Jute, um so seine Bilder plastisch zu gestalten. Die Oberfläche wird reliefartig, aufgerissen, ins Räumliche ausgeweitet. Durch das ständig sich ändernde Licht kommt Bewegung ins Werk“ (Dr. Ingrid Neumann, in: Museum Théo Kerg, Schriesheim, 1995, S. 21). Provenienz: Nini Krist. [ms]

Abbildung

Rückseite

Start-/Nachverkaufspreis: 1.400 €
Schätzpreis: 1.800 €
Ergebnis: 5.600 €

Composition sur Fond noir.

492

THEO KERG

Luxemburg 1909 - 1993 Chissey-en-Morvan bei Autun

Composition sur Fond noir. Taktilistisches Werk mit Malerei und Sand (?) auf Papier, auf Karton aufgezogen und mit zwei Schrauben auf weiteren, schwarz eingefärbten Karton appliziert, 1966.

Signiert und datiert. 70 x 39,5 auf 80 x 60 cm. Gerahmt. [ms]

Abbildung

Rückseite

Start-/Nachverkaufspreis: 900 €
Schätzpreis: 1.200 €
Ergebnis: 3.000 €

„Carapace 2 / Panzer 2“.

493

THEO KERG

Luxemburg 1909 - 1993 Chissey-en-Morvan bei Autun

„Carapace 2 / Panzer 2“. Skulptur. Taktilistische Material-Mischtechnik mit Malerei 1980-82.

Verso signiert, datiert, zweisprachig betitelt und teils undeutlich bezeichnet. Höhe: 38 cm. Breite: 44 cm. Tiefe: 4 cm. [ms]

Abbildung

Rückseite

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 800 €
Ergebnis: 1.000 €

„auréolé“ (2) - Composition.

494

THEO KERG

Luxemburg 1909 - 1993 Chissey-en-Morvan bei Autun

„auréolé“ (2) - Composition. 3 Bll. Farblithographien (davon 2 dasselbe Motiv) 1971.
Epreuve d"Artiste XX/XX und Expl. 60/160 („auréolé“) bzw. Expl. 26/40. Sämtlich signiert und datiert sowie 2 Bll. betitelt und verso mit typographischer Verlegeradresse von Jack Renaud, Montfermeil. Auf kräftigem chamoisfarbenem BFK Rives. Je 68 x 50,5 (2) und 68 x 52 cm. Meist schwach fleckig und 1 Bl. leicht wasserrandig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

„nous nous réduisons“ - „animatière“.

495

THEO KERG

Luxemburg 1909 - 1993 Chissey-en-Morvan bei Autun

„nous nous réduisons“ - „animatière“. 2 Bll. Farblithographien 1973/74.
Epreuve d"Artiste bzw. Expl. 71/80. Beide signiert, datiert und betitelt. Bl. 2 verso von fremder Hand betitelt und mit typographischer Verlegeradresse von Jack Renaud, Montfermeil. Auf kräftigem chamoisfarbenem BFK Rives. 71 x 52 und 74,5 x 48,5 cm. Beide mit kleinen Rand- bzw. Eckknickspuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €

Volksempfänger with Mirror.

496

EDWARD KIENHOLZ

Fairfield, Washington 1927 - 1994 Hope, Idaho

Volksempfänger with Mirror. Farbradierung mit Collage (geprägte Metallfolie, Papierstreifen u.a.) 1983.
Expl. 39/100. Signiert und datiert sowie mit Bezeichnungen in der Darstellung. Auf strukturiertem Karton. 60,5 x 46 cm. Mit vereinzelten Druck- und Kratzspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €

Akt im Tub.

497 Einfuhrumsatzsteuer

ERNST LUDWIG KIRCHNER

Aschaffenburg 1880 - 1938 Frauenkirch/Davos

Akt im Tub. Zeichnung in farbiger Kreide um 1925.
Das Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner-Archiv in Witrach/Bern verzeichnet. - Verso mit dem Baseler Nachlaßstempel (Lugt 1570 b) mit der handschriftlichen Nummer „FS Da/Bg 30“ (in Tusche) sowie mit weiteren Bezeichnungen „K 6308“ und „C 3471“ bzw. „5946“ (gestrichen; sämtlich in Bleistift). Auf gelbem Vélin. 47,7 x 38,8 cm. Obere Ecken mit schwach durchscheinenden Klebespuren. Zeichnung in dynamischer Strichführung und expressiver Farbigkeit, die durch die kräftige Papierfarbe noch intensiviert wird. „Korrekturen wie etwa Radieren gibt es nicht in der Zeichnung von Kirchner. Wenn es anders sein sollte, hat er überzeichnend korrigiert, oft heftig mit dem Bleistift, der Kreide oder der Feder "zuschlagend". Auch im Irren blieb bei ihm alles unmittelbar und unverfälscht. Kirchners Zeichnung vertraut allein der Linie. Diese leistet Kontur, Fläche, Raum und Volumen. Wischungen und Schattierungen erscheinen zur selten und nicht Volumen modellierend sondern Flächen bildend.“ (Dr. W. Henze in: Ernst Ludwig Kirchner - 90 Zeichnungen - 90 Jahre. Hommage à Norbert Roman Ketterer. Witrach/Bern, 2001; Auszug online). Provenienz: Kirchner-Nachlass (Davos, 1938; Kunstmuseum Basel, 1946; Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norman Ketterer, 1954). U>Beiliegt: Fotoexpertise von Dr. Wolfgang Henze, Verwalter Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach-Bern, vom 10.3.2021. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 34.000 €
Schätzpreis: 38.000 €

Drei Bäuerinnen und Katze auf dem Heuboden.

498

ERNST LUDWIG KIRCHNER

Aschaffenburg 1880 - 1938 Frauenkirch/Davos

Drei Bäuerinnen und Katze auf dem Heuboden. Tuschfederzeichnung aus einem Skizzenbuch um 1922.
Verso mit Echtheitsbestätigung von Florian Karsch. Auf kräftigem chamoisfarbenen Velin. 24 x 20,5 cm. Etwas angestaubt und hauptsächlich im Bereich der Ecken schwach fleckig. Ränder etwas bestoßen und mit kleiner Knickspur in der rechten unteren Ecke. Sammlung Lise Gujer, Davos (nicht bei Lugt). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 3.400 €
Schätzpreis: 3.800 €

Blumen in einer Vase.

499 Einfuhrumsatzsteuer

ERNST LUDWIG KIRCHNER

Aschaffenburg 1880 - 1938 Frauenkirch/Davos

Blumen in einer Vase. Tuschfederzeichung aus einem Skizzenbuch um 1935.
Das Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner-Archiv in Witrach/Bern verzeichnet. G. Presler. Ernst Ludwig Kirchner. Die Skizzenbücher - Ekstase des ersten Sehens, Karlsruhe 1996, aus Nr. 148. - Verso mit dem Abklatsch einer Zeichnung (Kopf Lotte Rohner). Auf kariertem Papier mit abgerundeten rechten Ecken und Rotschnitt. 28,7 x 21 cm. Linker Rand mit Heftspuren und Ränder insgesamt minimal angestaubt. Hans Friedrich Rohner (Basel 1898 - 1972 Zürich) war ein Schweizer Maler und verheiratet mit der Geigerin Lotte Rohner, geb. Kraft. Von 1923 bis 1929 lebte und arbeitete Rohner in München. In dieser Zeit hatte er Kontakt zu Günther Franke, in dessen Galerie er Ernst Ludwig Kirchner kennenlernte. Aus dem Treffen entstand eine langjährige Malerfreundschaft. Rohner besuchte Kirchner jeweils im Sommer in Davos Frauenkirch. Ziel der Treffen war das gemeinsame Malen nach Figur und Landschaft. Zusammen mit seiner Frau stand Rohner Kirchner gern und oft als Modell zur Verfügung. Provenienz: H. F. Rohner bzw. Familie Rohner (bis 1971); Max Huggler, Bern/Rom (Bern 1903 - 1994 Berlin; Schweizer Kunsthistoriker und Leiter der Kunsthalle Bern; kuratierte dort 1933 eine Ausstellung von Ernst Ludwig Kirchner) und Hinrich [Hinner] Martin Bauch, Freiburg (1936 - 2017 Freiburg i. Brsg; Musikdozent und Inhaber eines Musikantiquariats). U>Beiliegt: Fotoexpertise von Dr. Wolfgang Henze, Verwalter Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach-Bern, vom 10.3.2021. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 7.000 €
Schätzpreis: 8.500 €

Drei nackte Tänzerinnen im Wald.

500 Einfuhrumsatzsteuer

ERNST LUDWIG KIRCHNER

Aschaffenburg 1880 - 1938 Frauenkirch/Davos

Drei nackte Tänzerinnen im Wald. Radierung mit Kaltnadel und Plattenton 1935.
Das Werk ist im Ernst Ludwig Kirchner-Archiv in Witrach/Bern verzeichnet. Nicht mehr bei Schiefler. Dube R 641, III. Gercken 1750, III. - Einer von nur 6 bisher bekannten Künstlerabdrucken. Verso mit dem Baseler Nachlaßstempel (Lugt 1570 b) mit der handschriftlichen Nummer „R Da/Bf7 III“ (in Tusche; leicht durchschlagend) sowie mit weiteren Bezeichnungen „K 9370“ (zweifach in Tusche und Bleistift) und „4138“ (in Bleistift). Auf leichtem beigefarbenem Japan-Bütten. 23 x 19 cm (Blatt 43 x 39,5 cm). 47,7 x 38,8 cm. Mit schwacher vertikaler, kaum sichtbarer Papierquetschfalte in Bereich der Bildmitte. Obere Ecken bzw. am Oberrand mittig mit schwach durchscheinenden Klebespuren. Schon während der Zugehörigkeit zur Künstlergemeinschaft der „Brücke“ zählte der Akt zu den zentralen Motiven Kirchners; Menschen in der freien Natur waren für ihn eine wesentliche Quelle der Inspiration. Er blieb diesem Themenkreis auch in Davos treu und stellte immer wieder seine Lebensgefährtin Erna und ihre Freundinnen einzeln oder als Gruppe dar. Provenienz: Kirchner-Nachlass (Davos, 1938; Kunstmuseum Basel, 1946; Stuttgarter Kunstkabinett Roman Norman Ketterer, 1954). U>Beiliegt: Fotoexpertise von Dr. Wolfgang Henze, Verwalter Ernst Ludwig Kirchner Archiv, Wichtrach-Bern, vom 10.3.2021. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 22.000 €
Schätzpreis: 23.800 €