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Von Winterberg|Kunst

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Auktion 104 (7. Mai 2022)

 

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Seite 27 von 32


Santorin.

521

MARCEL MOULY

1918 - Paris - 2008

Santorin. Farblithographie.
Signiert und bezeichnet "E. C" (Epreuve de Collaborateurs; Mitarbeiterexemplar). Auf kräftigem Vélin. 57 x 42 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 680 €

Interieur avec Guitariste.

522

MARCEL MOULY

1918 - Paris - 2008

Interieur avec Guitariste. Farblithographie.
Epreuve d"Artiste. Signiert. Auf BFK Rives. 48,8 x 33 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 340 €
Schätzpreis: 420 €

Nature morte aux Bouteilles.

523

MARCEL MOULY

1918 - Paris - 2008

Nature morte aux Bouteilles. Farblithographie.
Epreuve d"Artiste. Signiert. Auf BFK Rives. 30,5 x 42 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €

Polnische Familie.

524

OTTO MUELLER

Liebau 1874 - 1930 Breslau

Polnische Familie. Lithographie 1920/21.
Karsch 114, II, c. Söhn HDO 72709-6. - Eines von 100 Expl. auf chamoisfarbenem Vélin mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" (Gesamtaufl. 125). Monogrammiert. 25,7 x 19,2 cm (Blatt: 41 x 31 cm). Die vorliegende Graphik steht in engem Zusammenhang mit dem 1919 entstandenen, gleichnamigen Gemälde. Sie zeigt ein Paar mit Kind in ärmlichen Verhältnissen, der Kopf der Frau von der Andeutungen eines Heiligenscheines umgeben. Mueller stellt sich selbst als Vaterfigur dar, während die madonnnenhafte Frauengestalt seine Schülerin und Geliebte, die Jüdin Irene Althaus verkörpert. Die idyllische Szene entspricht jedoch nicht der Realität, da sich die Familie Althaus gegen die Verbindung stellte. Erschienen in "Die Schaffenden", 3. Jg., 1. Mappe, 1920. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 5.500 €
Schätzpreis: 6.500 €

Dorfkirche im Sommer.

525

WILHELM NAGEL

Mannheim 1866 - 1945 Baden-Baden

Dorfkirche im Sommer. Partie aus der Karlsruher Vorstadt. Oel auf Malkarton.
Signiert. Verso betitelt, bezeichnet, mit dem Künstleradress-, dem Nachlaßstempel und der gestempelten Bezeichnung "Nicht firnissen!". 49,6 x 65 cm. Mit kleinen Randläsuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 240 €

Partie eines Gehöfts.

526

WILHELM NAGEL

Mannheim 1866 - 1945 Baden-Baden

Partie eines Gehöfts. Oel auf Malkarton.

Signiert sowie verso mit dem Nachlaßstempel. 49,7 x 65 cm. Mit vereinzelten winzigen Randläsuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €
Ergebnis: 280 €

Landschaften, Orte und Denkmäler.

527

ERICH NIKUTOWSKI

Düsseldorf 1872 - 1921 Kaub

Landschaften, Orte und Denkmäler. Ansichten von Altwied, Kapelle bei Braubach, Düsseldorf, Gutenfels, Köln, Laufenburg, Liebenstein, Neuss, Rheinfelden, Burg Sooneck, St. Goarshausen und Waldshut. 12 Bll. Farblithographien um 1903/04.
Sämtlich mit dem Namenszug und Titel im Stein. Auf Vélin. Je ca. 20,3 x 17,5-19,2 cm. Meist an den Rändern schwach fleckig und vereinzelt mit winzigen Randläsuren. Erschienen in der Zeitschrift "Die Rheinlande", 1903/04. Beiliegen: A. Dirks, Seestück; H. Otto, Heimkehr; M. Stern, In der Sackgasse. 3 Bll Farblithographien um 1904. Ebenso. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 140 €

"Segler u. Rauch".

528

EMIL NOLDE, eigentl. EMIL HANSEN

Nolde/Schlesw. 1867 - 1959 Seebüll

"Segler u. Rauch". Kaltnadelradierung mit zartem Plattenton 1910.
Schiefler-Mosel/Urban R 141. Eines von mindestens 22 Expl. Signiert und am Unterrand betitelt (in Bleistift). Auf chamoisfarbenem van-Gelder-Zonen-Bütten. 41,5 x 31,5 cm (Blatt: 59,5 x 44,7 cm). Im Passepartoutausschnitt gering gebräunt. Vereinzelt stockfleckig. Mit 2 restaurierten Einrißen im Bereich der oberen linken Ecke. Im graphischen Oeuvre Noldes herrschte eine Tendenz zum Malerischen vor, so auch in einer Reihe von Radierungen, in denen er Motive des Hamburger Hafens zeigte: "Auch in seinen Kaltnadelarbeiten geht Nolde seine eigene Wege. Wesentlich fällt dabei ins Gewicht, daß er meist anstatt des Kupfers Eisenplatten benutzt. Ursprünglich folgte er dabei einem Gebot der Sparsamkeit: Eisen ist billiger als Kupfer. Aber aus der Not heraus ist nicht nur eine Tugend sondern eine Liebe geworden. Nolde ist in jeder Beziehung ein Feind von Süße, Sentimentalität, gefälliger Weichheit und so ist ihm die Sprödigkeit des Materials gerade recht. Schon der harte weiße Glanz der geschliffenen Fläche reizt ihn, und eine energische Strichführung läßt die Nadel auf ihr herumfahren. Oft ist sie so flott, daß keine gleichmäßige Linie dabei herauskommt, sondern daß die Nadel über die Platte hinhüpft... (G. Schiefler, a.o.O., S. 14). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 9.000 €
Schätzpreis: 12.500 €

Tingel-Tangel-Sängerin.

529

EMIL NOLDE, eigentl. EMIL HANSEN

Nolde/Schlesw. 1867 - 1959 Seebüll

Tingel-Tangel-Sängerin. Farbige Pinselithographie 1907.
Schiefler-Mosel/Urban L 30, II. -

Expl. "Aufl. Nr. 8" von 24 dreifarbigen Expl. Signiert. Auf kräftigem bräunlichem Vélin. 40 x 16 cm (Blatt: 51,6 x 39,8 cm). Gering angestaubt und vereinzelt fleckig. Ränder minimal gebräunt, stellenweise bestoßen, mit wenigen hinterlegten Einrißen sowie untere linke Ecke mit winziger Fehlstelle. [bg]

Blatt

Signatur

Bezeichnung

Rückseite

Start-/Nachverkaufspreis: 4.600 €
Schätzpreis: 5.500 €
Ergebnis: 4.700 €

Stehende Frau (klein).

530

EMIL NOLDE, eigentl. EMIL HANSEN

Nolde/Schlesw. 1867 - 1959 Seebüll

Stehende Frau (klein). Pinsellithographie 1911.
Schiefler-Mosel/Urban L 47. -

Expl. "6"/20. Signiert. Auf chamoisfarbenem faserigem Japan. 17 x 4,8 cm (Blatt: 30,5 x 20,4 cm). An den oberen Ecken auf Unterlage montiert. Mit schwachem Lichtrand. Vereinzelt fleckig. Linke untere Ecke mit kleiner Knickspur sowie durchscheinendem Kleberest verso. Mit nicht identifizierbarem Sammlerstempel ("A" im Dreieck mit handschriftlichem Bezeichnung "go" in brauner Feder; nicht bei Lugt). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 4.000 €
Schätzpreis: 4.800 €
Ergebnis: 4.000 €

Brücke in Kopenhagen.

531

EMIL ORLIK

Prag 1870 - 1932 Berlin

Brücke in Kopenhagen. Oel auf Leinwand 1917.

Monogrammiert (ligiert) und datiert. 57 x 49 cm. Schwach gegilbt. Mit Bereibungen im Bereich der Ränder. Durch die freundschaftliche Beziehung und die Vermittlung von Josef Hoffmann, dem Architekten und Mitbegründer der Wiener Secession und der Wiener Werkstätten, nahm Orlik 1917 an der österreichischen Kunstausstellung in Kopenhagen und Stockholm teil. [bg]

Abbildung

Monogramm

Rückseite

Start-/Nachverkaufspreis: 4.000 €
Schätzpreis: 4.800 €
Ergebnis: 4.000 €

Aus London (Matrose und Mädchen).

532

EMIL ORLIK

Prag 1870 - 1932 Berlin

Aus London (Matrose und Mädchen). Holzschnitt zu der Folge "Kleine Holzschnitte" um 1898.
Abdruck des schwarzen Holzstocks. Signiert sowie mit dem Monogramm im Stock. Auf China. 11,5 x 6 cm. Mit vereinzelten Knickspuren. Obere Ecken mit durchscheinenden Kleberesten bzw. Fehlstelle. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

Männerrunde am Tisch.

533

EMILIE VON PALMENBERG

München 1864 - 1931 Baden-Baden

Männerrunde am Tisch. Oel auf Leinwand, auf Karton aufgezogen.

Signiert. Verso mit dem Nachlaß-Stempel mit der handschriftlichen Nummer "34". 20 x 27 cm. Ränder gering bestoßen. [bg]

Abbildung

Rückseite

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €
Ergebnis: 160 €

Eibedul.

534

HERMANN MAX PECHSTEIN

Zwickau 1881 - 1955 Berlin

Eibedul. Bildnis des Stammeshäuptlings. Holzschnitt 1917.
Krüger H 175, Ausgabe A (von B). -

Expl. I/IV der Vorzugsausgabe der Mappe "Köpfe" (Zweites Werk der Gurlitt-Presse, 1919; Gesamtaufl. 14). Signiert und datiert. Am Unterrand mit handschriftlichen Angaben (zur Ausgabe etc.) des Sammlers Stinnes in Kopierstift sowie in Bleistift von fremder Hand betitelt und mit Referenz "Fechter 121" bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Japan. 24,8 x 20,4 cm (Blatt: ca. 48 x 33 cm). Gering unregelmäßige Ränder schwach gebräunt, minimal fleckig und mit vereinzelten geringfügigen kurzen Knickspuren. Nach seinem Ausscheiden aus der Künstlergruppe "Brücke" 1912 unternahm Pechstein zahlreiche Reisen und brach 1913 zu einer großen Südseereise auf. 1914 lernte er während seines mehrmonatigen Aufenthaltes auf den Palau-Inseln den Stammeshäuptling Eibedul kennen, der hier mit intensivem Blick dargestellt ist. Sammlung Dr. Heinrich Stinnes, Köln (Lugt 1376a). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 4.000 €
Schätzpreis: 4.800 €
Ergebnis: 5.000 €

Mutter und Kind.

535

HERMANN MAX PECHSTEIN

Zwickau 1881 - 1955 Berlin

Mutter und Kind. Kaltnadelradierung mit Lavis 1927.
Krüger R 160, III. - Eines von 70 Expl. der Ausgabe B. Signiert und datiert sowie mit dem Monogramm und Datum in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenen Velin. 24,8 x 17,8 cm (Blatt: 45 x 30,1 cm). Schwach gebräunt. Breite Ränder gering stockfleckig sowie verso mit Klebespuren am Oberrand. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.400 €

Kartenspieler.

536

HERMANN MAX PECHSTEIN

Zwickau 1881 - 1955 Berlin

Kartenspieler. Blatt 25 der Mappe "Reisebilder. Italien-Südsee". Lithographie 1919.
Krüger L 330. - Eines von 750 Expl. (Gesamtaufl. 810). Auf chamoisfarbenem Bütten. 12,3 x 19 cm. Mit leichten Klebespuren an den breiten Rändern. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €

Rote Aras I.

537

MARTIN E. PHILIPP

Zwickau 1887 - 1978 Dresden

Rote Aras I. Farbholzschnitt 1908.
Werkverz.-Nr. D 5. -

Signiert und betitelt sowie mit dem seitenverkehrten Monogramm im Stock. Auf Vélin. 21 x 16 cm. Unter Passepartoublende montiert, gering gebräunt und schwach fleckig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €
Ergebnis: 200 €

Marie-Thérèse agenouillée contemplant un Groupe sculpté.

538

PABLO PICASSO

Malaga 1881 - 1973 Mougins

Marie-Thérèse agenouillée contemplant un Groupe sculpté. Blatt 66 aus der "Suite Vollard". Kaltnadelradierung 1933.
Bloch 175. Baer 328, B. d. -

Eines von 260 Expl. der Ausgabe von Lacourière 1939. Signiert sowie in der linken unteren Ecke von fremder Hand in Bleistift mit der Nummer "327" bezeichnet. Mit dem seitenverkehrtem Datum "Paris 5 Avril XXXIII" in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenen Montval-Bütten mit dem "Vollard"-Wasserzeichen. 29,8 x 36,7 cm (Blatt: 34,2 x 44,8 cm). Marie-Thérèse Walter, der Picasso 1927 begegnete, war eine der für ihn wichtigsten Liebesbeziehungen. Sie nahm mit ihrem prägnanten, klassischen Profil und der athletischen Gestalt als Motiv bis gegen Ende der 1930er Jahre eine große Präsenz in Picassos Oeuvre ein. [ms]

Blatt

Start-/Nachverkaufspreis: 13.000 €
Schätzpreis: 15.500 €

Portrait de Vollard II.

539

PABLO PICASSO

Malaga 1881 - 1973 Mougins

Portrait de Vollard II. Blatt 98 aus der "Suite Vollard". Aquatintaradierung 1937.
Bloch 231. Baer 618, B, d. - Eines von 260 Expl. der Ausgabe bei Lacourière 1939. Signiert (in rotem Farbstift). Auf kräftigem chamoisfarbenen Montval-Bütten mit dem "Vollard"-Wasserzeichen. 34,8 x 24,7 cm (Blatt: 45 x 33,9 cm). Gering stockfleckig und mit schwachem Kleberest in der rechten oberen Ecke. "Nachdem Buchpublikationen mit Picasso-Graphiken Anfang der 30er Jahre großen Erfolg hatten, bekam Picassos Interesse an der Graphik neue Impulse und Vollard, der weitere Chancen für seine verlegerische Tätigkeit sah, bestellte 100 Platten bei Picasso, in deren vollständigem Besitz er schließlich 1937 war. Der Meisterdrucker Roger Lacourière druckte 1939 die Auflagen der sog. "Suite Vollard". Ambroise Vollard stirbt am 22. Juli 1939 an den Folgen eines Autounfalls. Der größte Teil der Auflage der Suite Vollard wird während des Krieges vom Graphikhändler Georges (sic!; richtig: Henri M.) Petiet erworben. Seit 1950 kommen die ersten auf Papier gedruckten Serien, von Picasso signiert, in den Handel" (Hans Bollinger, in: Pablo Picasso. Suite Vollard, Stuttgart 1956, S. XI). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 7.000 €
Schätzpreis: 8.500 €

Portrait de Vollard III.

540

PABLO PICASSO

Malaga 1881 - 1973 Mougins

Portrait de Vollard III. Blatt 100 aus der "Suite Vollard". Radierung mit zarten Plattenton 1937.
Bloch 233 (dort betitelt "Portrait de Vollard IV"). Baer 619, B, d. - Eines von 260 Expl. der Ausgabe bei Lacourière 1939. Signiert (in rotem Farbstift). Auf kräftigem chamoisfarbenen Montval-Bütten mit dem "Picasso" und dem Maillol-Wasserzeichen. 34,6 x 24,8 cm (Blatt: 44,5 x 34,3 cm). Mit wenigen schwachen Stockflecken. Auch hier - wie bei der vorhergehenden Katalognummer (Bl. 231) - schuf Picasso ein Portrait des Verlegers Ambroise Vollard. Der Bildausschnitt und die Körperhaltung des Portraitierten stimmen in beiden Graphiken überein. Jedoch steht der durch die Verwendung der Aquatinta bildhaften Darstellung dort hier eine lineare Ausgestaltung gegenüber. Picasso schuf diese Arbeiten sowie 2 weitere Portraits am selben Tag und zeigte damit eine virtuose Beherrschung graphischer Techniken. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 6.000 €
Schätzpreis: 7.500 €