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Von Winterberg|Kunst

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Auktion 104 (7. Mai 2022)

 

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Seite 9 von 32


Wasserfall im Gebirge.

161

HEINRICH FUNK

Herford 1807 - 1877 Stuttgart

Wasserfall im Gebirge. Aquarell in Braun-und Grautönen mit Resten einer Einfassungslinie um 1853.
Auf chamoisfarbenem Vélin. 12 x 18,5 cm. Gering angestaubt und vereinzelt stockfleckig. Ränder teilweise hinterklebt. An den Ecken auf Unterlage montiert. Bereits J. A. Koch hatte zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Motiv des Wasserfalls in seinen Gemälden mit heroischen Landschaften verwendet. Vermutlich hatte Funk dessen Gemälde "Schmadribachfall" während seines Aufenthaltes in München gesehen. Auf seinen Studienreisen sammelte er eigene Eindrücke von der Unwegsamkeit der Hochgebirgslandschaften und der Kraft des stürzenden Gewässers und verarbeitete sie in dem für ihn typischen Stil. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 750 €

Stürmische Meeresküste.

162

HEINRICH FUNK

Herford 1807 - 1877 Stuttgart

Stürmische Meeresküste. Stellenweise weißgehöhtes Aquarell in Brauntönen mit Bleistift, um 1875.
Auf braungetöntem Vélin. 16,2 x 27,9 cm. Deckweiß stellenweise etwas oxydiert. Gering angestaubt. An den Ecken auf Unterlage montiert. Dramatische Landschaften mit bewegten Darstellungen von Stürmen und Gewittern sind charakteristisch für das Spätwerk Funks. Kennzeichnend ist eine kräftige Farbgebung in Braun und Grau mit Deckweiß, die schematische Darstellung von Felsen und Steinen sowie eng gesetzte Parallelschraffuren im Blattwerk der Bäume. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

Landschaft mit Schafhirte.

163

HEINRICH FUNK

Herford 1807 - 1877 Stuttgart

Landschaft mit Schafhirte. Stellenweise in Deckweiß gehöhte und in Brauntönen aquarellierte Bleistiftzeichnung um 1852.
Auf braungetöntem Vélin. 22,9 x 34 cm. Gering angestaubt. An den Ecken mit durchscheinenden Klebespuren auf Unterlage montiert. Idealisierte Panoramalandschaft, die deutlich den Einfluß der Münchner Landschaftsmalerei des Kreises um C. Rottmann erkennen lässt. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

Winterliche Chiemseelandschaft.

164

HEINRICH FUNK

Herford 1807 - 1877 Stuttgart

Winterliche Chiemseelandschaft. Stellenweise in Deckweiß gehöhte und in Brauntönen aquarellierte Bleistiftzeichnung um 1870.
Auf braungetöntem Vélin. 21,8 x 30,1 cm. Gering angestaubt. An den Ecken mit durchscheinenden Klebespuren und winzigen Beschädigungen auf Unterlage montiert. Ab 1842 sind im Oeuvre Funks Chiemseelandschaften vertreten. Die bei der vorliegenden Zeichnung vorherrschende, kräftige Weißhöhung setzt sich deutlich gegen die dunkelgetönte Blattfarbe ab und erzeugt eine dramatische Momentaufnahme. Im Kupferstichkabinett der Staatgalerie Stuttgart befindet sich unter dem Titel "Landschaft mit See im Sturm" eine weitere Version des Motivs mit dem winterlichen Chiemsee. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 750 €

Nächtliche Landschaft mit Mondsichel.

165

HEINRICH FUNK

Herford 1807 - 1877 Stuttgart

Nächtliche Landschaft mit Mondsichel. Stellenweise in Deckweiß gehöhte und in Brauntönen aquarellierte Bleistiftzeichnung um 1870.
Auf braungetöntem Vélin. 12 x 18,5 cm. Gering angestaubt. An den Ecken mit durchscheinenden Klebespuren auf Unterlage montiert. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €

Stürmische Chiemseelandschaft.

166

HEINRICH FUNK

Herford 1807 - 1877 Stuttgart

Stürmische Chiemseelandschaft. Stellenweise in Deckweiß gehöhte und in Brauntönen aquarellierte Bleistiftzeichnung um 1872.
Auf braungetöntem Vélin. 16,4 x 26,1 cm. Gering angestaubt. Vereinzelt stockfleckig. An den Ecken mit durchscheinenden Klebespuren auf Unterlage montiert. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 750 €

Am Quai einer französischen Hafenstadt.

167

HIPPOLYTE JEAN BAPTISTE GARNERAY

1787 - Paris - 1858

Am Quai einer französischen Hafenstadt. Aquarell.

Signiert "Hippolite Garneray". Auf Vélin. 13 x 20 cm. Leicht angestaubt. Unter Passepartout montiert. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €
Ergebnis: 420 €

Der Antiquar.

168

PAUL GAVARNI, eigentl. HIPPOLYTE CHEVALIER - Umkreis

Der Antiquar. Aquarell mit Federzeichnung.

Auf chamoisfarbenem Vélin, alt auf Unterlage mit zweifacher Einfassungslinie montiert. 19 x 13,7 cm. Gering gebräunt, mit leichten Bereibungen und kleiner Eckbeschädigung rechts unten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 120 €
Ergebnis: 100 €

Giuseppina, die Tochter des Künstlers, stehend - Zwei Kopfstudien von Giuseppina.

169

VINCENZO GEMITO

1852 - Neapel - 1929

Giuseppina, die Tochter des Künstlers, stehend - Zwei Kopfstudien von Giuseppina. 2 Bll Zeichnungen (Sepia über Bleistift; Rötel und Bleistift).

Auf chamoisfarbenem Vélin. 12,4 x 9,5 und 12,2 x 9 cm. Beide an den Ecken mit leicht durchscheinenden Klebespuren aufgezogen. Gemito, der als Bildhauer und Zeichner tätig war, erhielt seine Ausbildung u.a. bei Emanuele Caggiano und v.a. Stanislao Lista, der mit seiner malerischen Modellierung den jungen Gemito nachhaltig beeinflusste. Sowohl in den 1870ern als auch in den 1890ern verbrachte der Künstler mehrere Jahre in Paris. 1882 heiratete er Anna Cutoli, gen. Nannina, ein ehemaliges Modell von Domenico Morelli; 1885 wurde die einzige Tochter Giuseppina geboren, die dem Künstler vielfach als Modell diente (AKL online). [bg]

Giuseppina

Kopfstudien

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €
Ergebnis: 800 €

Kopf "Carmela" im Profil nach rechts - Giuseppina, die Tochter des Künstlers, sitzend.

170

VINCENZO GEMITO

1852 - Neapel - 1929

Kopf "Carmela" im Profil nach rechts - Giuseppina, die Tochter des Künstlers, sitzend. 2 Bll Zeichnungen (lavierte Tuschfeder mit schwarzer Kreide; Bleistift).

Bl. 1 betitelt, Bl. 2 mit kleiner weiterer Bleistiftskizze (Kopfpartie). Auf chamoisfarbenem Vélin, Bl. 1 mit abgerundeten oberen Ecken. 18 x 14 und 12,2 x 9,5 cm. Beide an den Ecken, teils mit leicht durchscheinenden Klebespuren, aufgezogen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €
Ergebnis: 800 €

Berittener Pferdeknecht mit Herde vor einem Gehöft.

171

JOHANN CONRAD (KONRAD) GESSNER

1764 - Zürich - 1826

Berittener Pferdeknecht mit Herde vor einem Gehöft. Aquarell 1809.

Signiert und datiert. Auf Vélin. 38 x 50 cm (Passepartoutausschnitt). Gessner war der Sohn von Salomon Gessner, bei dem er seinen ersten Unterricht erhielt. Später studierte er in Dresden bei A. Zingg und J. C. Klengel. Er schuf ausschließlich Reiterstücke, Schlachten- und Landschftsdarstellungen. Seit der Jugendzeit und erneut seit einem Englandaufenthalt dominierten dabei Pferde als Motiv in zahlreichen Variationen sein Œuvre. Sein rascher, lebhafter Duktus kommt vor Allem bei seinen Aquarellen überzeugend zur Geltung. Unter Passepartout montiert. Schwach gebräunt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €
Ergebnis: 500 €

Im Gespräch.

172

CONSTANTIN GUYS

Vlissingen 1805 - 1892 Paris

Im Gespräch. Lavierte Tuschpinsel- und -federzeichnung in Grau.
Kornfeld und Klipstein, Bern, Auktion 121 vom 10. 6.1966, Kat.-Nr. 275. - Auf leichtem Vélin. 16 x 11,5 cm. An den oberen Ecken aufgezogen. Stellenweise schwach fleckig. Untere Ecken mit durchscheinenden Klebespuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 850 €
Schätzpreis: 980 €

Selbstbildnis des Künstlers.

173

ANTON HÄHNISCH

Wien 1817 - 1897 Karlsruhe

Selbstbildnis des Künstlers. Vorstudie zu einer Lithographie. Bleistiftzeichnung um 1846.

Verso von fremder Hand alt bezeichnet "der Künstler". Auf Vélin. 27,3 x 18,7 cm. Beiliegen: Selbstbildnis des Künstlers. Oben genannte, seitenverkehrte Lithographie 1846. Mit dem Namenszug und Datum im Stein. Auf aufgewalztem China. 18 x 16 cm. Breite Ränder leicht stockfleckig - D. Burgdorfer, J. A. Klein. Bildnis des Künstlers mit Skizzenbuch im Dreiviertelprofil nach links. Lithographie nach einem 1819 entstandenen Gemälde von Bouvier. (Jahn S. XL, Nr. 3.) Mit dem Namenszug von Burgdorfer, Titel und der Druckeradresse von Engelmann im Stein. Auf Vélin. 18,5 x 18,6 cm. Leicht stockfleckig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 280 €
Ergebnis: 180 €

Bildnis des jungen Mozart.

174

KARL (LUDWIG) HAUSER

1810 - Manheim - 1837

Bildnis des jungen Mozart. Oel auf Leinwand.

47,5 x 38 cm. Mit Krakelüren und vereinzelten, meist winzigen Farbabsplitterungen. Karl Hauser führte ab 1828 seine Studien in München fort, wo er u.a. Schüler von Peter Cornelius und Heinrich Zimmermann war. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 500 €
Ergebnis: 360 €

Berittener Soldat im Kampf gegen Tiroler Freiheitskämpfer.

175

PHILIPP HAUSER

1817 - Manheim - 1900

Berittener Soldat im Kampf gegen Tiroler Freiheitskämpfer. Oel auf Leinwand.

41 x 36,5 cm. Mit kleiner hinterlegter und retuschierter Fehlstelle. Leicht gegilbt, mit feinen Krakelüren und winzigen Farbabsplitterungen. Philipp Hauser, der zeitlebens zahlreiche Soldatenbilder malte, hielt sich 1841-44 und 1847-48 in München auf, von wo aus er Tirol bereiste und sich wohl auch mit der Tiroler Geschichte befasste. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 650 €
Ergebnis: 400 €

Blick in den Angrund - Die Weinlese bei Straßburg - Türme einer verfallenen Burg - Aus den Vogesen.

176

JOHANN FRIEDRICH HELMSDORF

Magdeburg 1783 - 1852 Karlsruhe

Blick in den Angrund - Die Weinlese bei Straßburg - Türme einer verfallenen Burg - Aus den Vogesen. 4 Bll. Radierungen aus einer Folge von elsäßischen Landschaften 1824-26.
Boetticher III, 1. - Sämtlich mit dem Namenszug und Datum sowie 3 Bll. mit Ortsbezeichnung Straßburg/Argent./Argentina in der Platte. Auf kräftigem Vélin. Je ca. 13 x 23 cm (Darstellung: 9,5 x 16,5 cm). Sämtlich stellenweise gebräunt und fleckig. Breitrandige Abdrucke. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €

Wer Unglück hat darf für den Spott nicht sorgen..

177

ADOLF HENNING

1809 - Berlin - 1900

Wer Unglück hat darf für den Spott nicht sorgen.. Vom Pferd getretener, gestürzter Musiker und spottender Narr auf Malerpalette. Aquarell mit Tuschfeder 1888.
Signiert, datiert und ortsbezeichnet "Bathow" sowie auf Orig.-Unterlage handschriftlich betitelt und mit "VerTe" bezeichnet. Auf Vélin, an den Ecken auf leichten Karton aufgezogen. 11 x 14,5 cm (Unterlage: 28,4 x 22,5 cm). Unterlage minimal unfrisch und mit winzigen Randläsuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €

Zeus mit Adler und Blitzbündel auf dem Thron, den Kelch erhebend,

178

ADOLF HENNING

1809 - Berlin - 1900

Zeus mit Adler und Blitzbündel auf dem Thron, den Kelch erhebend, davor musizierende und Tuch mit "Zum Donnerstag, den 12. N" haltende Kinder. Weißgehöhte Pinselzeichnung in Grau mit Bleistift 1888.
Signiert und datiert "12.11.1888". Auf festem blauem, faserigem Vélin mit in der Mitte spitz zulaufendem Oberrand. 26,1 x 15,6 cm. Weißhöhung stellenweise gering oxydiert. Beiliegen: Entwurf für Titelblatt "Ein Historischer Überblick Vom Klassischen Alterthum über das Mittelalter bis zum Heut" (12. November 1888) sowie handschriftliches vierseitiges Gedicht "Ein Sandhaase" des Künstlers mit Vermerk "zu Händen des Herrn Carl Kuhtz" (Bad Liebenstein, Thüringen). Mit Läsuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €

Flußlandschaft mit Bogenbrücke.

179

JAKOB HOFFMANN

Frankfurt/M. 1851 - 1903 Oberursel

Flußlandschaft mit Bogenbrücke. Oel auf Karton.

Signiert "Jacob Hoffmann". 24,5 x 18,5 cm. Mit feinen Krakelüren. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €
Ergebnis: 180 €

Bäume an einem Gewässer.

180

CARL MARIA NICOLAUS HUMMEL

1821 - Weimar - 1907

Bäume an einem Gewässer. In Braun- und Graublau lavierte Bleistiftzeichnung.
Auf chamoisfarbenem Vélin. 33,6 x 28,2 cm. Gering angestaubt. An den Ecken auf Unterlage montiert. Im gesamten Oeuvre Hummels nahmen Baumstudien eine herausragende Rolle ein. Die vorliegende Zeichnung zeigt eine in die Raumtiefe geführte Baumreihe bei der der Bildvordergrund von einem nach links geneigten Baumstamm mit kräftiger Wurzel dominiert wird. Der rechte Bildteil mit seinen gerade gewachsenen Stämmen leitet den Blick des Betrachters zum in dunklen Graublautönen gehaltenen Hintergrund. Interessante Studie, die den Eindruck von urwüchsiger Natur und Idylle verbindet. Provenienz: Sammlung Herzog Ernst II von Sachsen-Altenburg (Schloss Altenburg 1871 - 1955 Trockenborn-Wolfersdorf). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 460 €
Schätzpreis: 580 €