Bernhard Fries


1820 Heidelberg – München 1879

Im Gegensatz zu seinem Bruder Ernst Fries, der, 1801 geboren, schon 1833 verstarb, zu dem es seit dem Jahr 2000 ein ausführliches kritisches Werkverzeichnis gibt, verfasst von Sigrid Wechssler1, ist Leben und Werk von dessen erheblich jüngeren Bruder Bernhard Fries (1820 – 1879) seit dem Erscheinen der Dissertation von Rudolf Pérard von 1930 „Bernhard Fries. Ein Maler des Übergangs im neunzehnten Jahrhundert, in seinem Leben und künstlerischen Werk“ 2 keine neuere umfänglichere Publikation erschienen. Ursächlich dafür dürfte weniger die Qualität von Bernhard Fries‘ Werk sein, als die Heterogenität seines Stils. Schon Karl Lohmeyer résumierte 1922: „‘Daraus [Fries als Verehrer Poussins und Lorrains], in Verbindung mit seinem echt pfälzisch fröhlichen und leichtblütigen Naturell wie einer überaus beweglichen Phantasie, ging ihm jene große Leichtigkeit, sich in sehr verschiedenen Stylformen zu bewegen, hervor, die ihn von jeher auszeichnete. So gibt es denn Produktionen aller Art, ganz naturalistische, wie klassizistische und romantisch-stimmungsvolle, von ihm; ja es war ihm Bedürfnis, entweder alle paar Jahre eine ganz neue Richtung einzuschlagen oder durch ein neues Feld mit neuen Mitteln anzubahnen.‘“ 3 So kann man – im Gegensatz zum Werk seines Bruders Ernst – bei Bernhard Fries von keiner kontinuierlichen künstlerischen Entwicklung sprechen, vielmehr eignete er sich mehrere Stilrichtungen an, sodass es, sofern die Signatur oder die gesicherte Provenienz fehlen, manchmal schwer fällt, ihm mit letzter Sicherheit ein Werk zuzuschreiben oder gar auch zu datieren.

Umso bedeutsamer sind vor diesem Hintergrund die Zeichnungen aus Familienbesitz, sind diese doch individueller, in der Regel handschriftlicher und damit authentischerer Ausdruck eines Künstlers als seine im Atelier durchkomponierten Gemälde.

(Erika Rödiger-Diruf)


Bernhard Fries (Auszug aus dem Ausstellungskatalog)

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Ausstellung Fries in Kooperation mit Galerie Joseph Fach GmbH)

49
Jäger auf einer Lichtung im Heidelberger Stadtwald, 1841/42.

Bernhard Fries Ausstellungen

Öl auf Leinwand. Signiert. 31,5:43 cm.

Provenienz: Badische Privatsammlung. Der Heidelberger Stadtwald war für Bernhard Fries ein beliebter Ort, wo er für die Zeit typische Landschaftsschilderungen ausarbeitet. Er fängt den natürlichen Charakter der Landschaft ein, zeigt die aufsteigenden Nebelschwaden am frühen Morgen über dem Neckartal. Der Betrachter des Gemäldes bekommt die Assoziation, er sei Beobachter auf der Waldlichtung und damit mittendrin im Geschehen. Das Gemälde ist keinesfalls eine idealisierte Landschaft, es ist durch das Wechselspiel von verschatteten Partien und von der frühen Morgensonne beleuchteten Zonen in seiner Komposition abwechslungsreich und harmonisch ausgewogen. Die Szenerie wird durch den heimkehrenden Jäger mit seiner geschulterten Beute und den beiden jungen Frauen belebt. Der Jagdhund verbindet die eher staffagehaften Figuren kompositorisch miteinander.

Verkaufspreis: 9.500,00 €

50
Ziegelhausen bei Heidelberg mit der St. Laurentiuskirche.

Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Grau, über Bleistift, auf braunem Velin. 29,3:42,2 cm (vom Künstler ca. 4,5 cm breiter Papierstreifen links angesetzt). – Im ganzen nicht ganz frisch, mehrere Einrisse im oberen und rechten Rand.

Verkaufspreis: 3.500,00 €

51
Großer Laubbaum mit zwei Personen.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten. 29,3:45,7 cm. – Zu den Rändern hin leicht angeschmutzt, rechte obere Ecke knitterfaltig.

Verkaufspreis: 950,00 €

52
Studie eines Laubbaumes.

Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin. 39:26,6 cm. – Leicht vergilbt.

Verkaufspreis: 1.800,00 €

53
Küste bei La Spezia, um 1840.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet „doppelt“ und „Spezia“. 22:30 cm. – Verso: Küstenstreifen bei La Spezia. Bleistift, rechts unten bezeichnet „doppelt“ und „Spezia“. Bleistift. – Im Ganzen leicht knitterfaltig.

Verkaufspreis: 1.800,00 €

54
Tiberlandschaft mit zwei Personen am Ufer, um 1840.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet „Roma“. 22:29 cm. – Verso: Schilfstudie. Bleistift.

Verkaufspreis: 2.800,00 €

55
Steineichen bei Cervara di Roma, um 1840.

Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet „Cervara“. 30,5:41,8 cm. – Leicht stockfleckig.

Cervara liegt 8 km nördlich von Subiaco auf einem Felssporn, der sich von den Monti Simbruini weit nach Westen in das Tal des Anio vorschiebt. Unterhalb des Steilabsturzes senkt sich der mit Steineichen bestandene Hang zum Flußtal hinab.

Verkaufspreis: 2.800,00 €

56
Baumgruppe bei Narni, um 1840.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Feder und Pinsel in Braun, über leichter Bleistiftskizze, auf chamoisfarbenem Bütten, links unten bezeichnet „Narni“. 29,7:44,9 cm. – Verso: Weite Landschaft mit Bäumen und einem Höhenzug im Hintergrund. Feder in Schwarzbraun und Pinsel in Grau, über Bleistiftskizze, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben innerhalb der Darstellung. – Rechte obere Ecke ergänzt, etwas fleckig und mit einigen winzigen Löchlein oben.

Im Sommer 1840 arbeitet Bernhard Fries vor den Toren Roms und Umgebung: Perugia, Civita Castellana, Terracina, Tivoli, Subiaco, Olevano, im Sabiner- und Albanergebirge. Vgl.: Karl & Faber, München, Auktion vom 8.11.2013, Kat.-Nr. 334. Die hier beschriebene und abgebildete Zeichnung von Bernhard Fries ist von derselben Hand mit „Narni“ bezeichnet wie die hier vorliegende und folgende mit „Nepi“ bezeichnete. Darüber hinaus sind sie in der Größe nahezu identisch und auch thematisch und stilistisch eng verwandt.

Verkaufspreis: 2.200,00 €

57
Nepi bei Civita Castellana, Landschaft mit Bäumen, um 1840.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Fragment des Wasserzeichens: P M Fabriano, rechts unten bezeichnet „Nepi“. 29,7:44,7 cm. – Gering fleckig und mit Knickspuren am rechten Rand.

Verkaufspreis: 1.200,00 €

58
Kirche von Papigno, um 1840.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf hellgrauem Bütten, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben. 23,8:35,9 cm. – Verso: Baumgruppe, bestehend aus Linde, Eiche, Buche und Ahorn. Bleistift, innerhalb der Darstellung mit eigenhändiger Bezeichnung „Linde“, „Eiche“, „Buche“ und “Ahorn“. – Ränder etwas wellig.

Der Ort Papigno liegt östlich von Terni auf dem Weg zu den Kaskaden von Terni. Zwischen dem Bergdorf und dem fernen Gebirgsrücken liegt die Schlucht der Nera. Auch Ernst Fries weilte hier vom 5. bis 14. Mai 1826. Bekannt sind ebenfalls Ölstudien von Corot aus der gleichen Zeit, vgl. Peter Galassi, Corot in Italien, 1991, S. 196-199.

Verkaufspreis: 1.500,00 €

59
Italienische Stadtlandschaft mit einem Gebirgszug im Hintergrund.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin. 25,4:44 cm. – Verso: Baumlandschaft. Bleistiftskizze. – Ränder geringfügig vergilbt und kleinem Einriß am Unterrand.

Verkaufspreis: 3.200,00 €

60
Berghang mit Mauer und Weinreben, um 1841. Zwei Studien desselben Motivs.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Schwarzbraun, über Bleistift, auf bräunlichem Bütten. 44,4:28,2 cm. - Verso: Baumstudie. Feder in Schwarzbraun, über Bleistift. – Mit horizontaler (bzw. vertikaler) Faltung und kleinem Einriß am Unterrand.

Verkaufspreis: 1.500,00 €

61
Blick auf Schloß Tirol, um 1841.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Van der Ley. 26,4:44,7 cm. – Verso: Blick in das Tal der Etsch. Bleistift, verso rechts unten von fremder Hand bezeichnet „B. Fr. Bl. 54“. – Mit leichten Knickspuren und winzigem Randeinriß.

Die Zeichnung zeigt den Bergfried der Burg vor dem Wiederaufbau um 1880. Wie auch bei der folgenden Nummer handelt es sich hier um eine Vorstudie zum gleichnamigen Gemälde von 1851, das sich in der Neuen Pinakothek, München (Inv. Nr. 9609) befindet. Bei der Bleistiftzeichnung verso handelt es sich um denselben Landschaftsausschnitt, den Bernhard Fries für sein Gemälde von 1851 gewählt hat. Vgl.: R. Pérard, Bernhard Fries. Ein Maler des Uebergangs im neunzehnten Jahrhundert, in seinem Leben und künstlerischen Werk. Diss. Univ. Frankfurt am Main, 1930, Nr. 143.

Verkaufspreis: 1.500,00 €

62
Blick auf Schloß Tirol, um 1841.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Van der Ley. 27,8:42,8 cm. – Verso: Flüchtige Skizze desselben Motivs. Bleistift.

Verkauft

63
Schloß Schenna bei Meran, um 1841.

Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Schwarzbraun und Bleistift, auf cremefarbenem Velin, mit zahlreichen Farbangaben innerhalb der Darstellung. 28:33 cm. – Mit Knickspuren in den Ecken.

Verkaufspreis: 2.800,00 €

64
Kalterer See in Südtirol, um 1841.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten mit Wasserzeichen: Van der Ley, unten bezeichnet „Botzen Kaldern See“. 28,4:45,1 cm. – Mit leichten Knickspuren an den Rändern.

Verkaufspreis: 1.500,00 €

65
Italienische Landschaft.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf bräunlichem Velin, verso von fremder Hand bezeichnet „B. Fr. Bl. 9“. 27:40,8 cm. – Mit mehreren kleinen Einrissen in den Rändern, teils mit Fehlstellen, Knickfalten in der linken unteren Ecke.

Verkaufspreis: 1.600,00 €

66
Capri, um 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Braun und Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben sowie bezeichnet „doppelt“ und „Napoli“. 26,3:35,9 cm. – Verso: Küstenstreifen bei Neapel. Bleistift, unten bezeichnet „doppelt“ und „Napoli“.

Verkaufspreis: 3.600,00 €

67
Ischia, Küstenlandschaft, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf hellgrauem Bütten mit Wasserzeichen: Initialen FP, rechts unten bezeichnet „Ischia“. 25:36 cm. – Verso: Küstenlandschaft mit Booten. Bleistift, rechts unten bezeichnet „Reggio“. – Ränder etwas wellig, mit mehreren Braunflecken.

Verkaufspreis: 750,00 €

68
Sizilianische Landschaft bei Aci Reale, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf hellgrauem Bütten mit Wasserzeichen: Initialen „FP“, links bezeichnet „Aci Reale“. 28:44,5 cm. – Mit vertikaler Mittelfalte, Knickspuren und vereinzelten braunen Flecken.

Verkaufspreis: 750,00 €

69
Concordia-Tempel, Agrigent, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Bütten, rechts unten bezeichnet „Girgenti“. 14,5:24,5 cm.

Verkaufspreis: 1.800,00 €

70
Landschaft bei Agrigent, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten, rechts unten bezeichnet „Girgenti“. 18,7:26,8 cm. – Knickfalte in der rechten unteren Ecke.

Verkaufspreis: 850,00 €

71
Monte Catalfano, Sizilien, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts bezeichnet „Bagaria“. 26,3:35,8 cm. – Verso: An der Ostküste der Bagheria mit der Turmruine Sólanto bei Santa Flavia. Bleistift, unten bezeichnet „Cap Zaferano“. – Geringfügig angestaubt.

Der Bergrücken Monte Catalfano - hier von Westen gesehen – zieht sich nördlich der Stadt Bagheria zum Capo Mongerbino im Westen und zum Capo Zafferano im Osten. Letzteres ist bekannt durch den davor im Meer hochragenden Fels (225 m), zu sehen auf der Rückseite.

Verkaufspreis: 1.500,00 €

72
Monte Pellegrino bei Palermo, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Giuse. Baccari und Lilienwappen, rechts unten bezeichnet „Palermo“. 21,5:31,5 cm. – Verso: Stadtansicht mit Kirche, Stadtmauer und Kastell sowie darunter ein Baum. Bleistiftskizze. – Leicht fleckig, mit einigen Löchlein oben.

Verkauft

73
Palermo, römische Ruine mit drei Bogen, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Giuse. Baccari und Lilienwappen, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben, z. B. „sehr brillant rot Ziegel“ u. a., links unten bezeichnet „Palermo“. 21,5:31,5 cm. – Verso: Landschaftsskizze. Bleistift. - Mit Quetschfalten in der linken Bildhälfte.

Dieselbe Ruine ist Bildgegenstand auf einer Ölstudie von Jean-Charles Rémond (1795-1875), 25:35 cm, genannt „Ruines romaines près de Palerme“, die sich 2004 im Kunsthandel in Paris befand.

Verkaufspreis: 1.800,00 €

74
Landschaft bei Palermo, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten, unten bezeichnet „Palermo“. 21,4:31,5 cm. – Verso: Ponte dell’Ammiraglio in Palermo. Bleistift, rechts unten bezeichnet „Palermo“. - Mit einigen Braunflecken und Knickfalten links unten.

Die Brücke „Ponte dell’Ammiraglio“ gilt als ein Wahrzeichen von Palermo.

Verkaufspreis: 1.500,00 €

75
Sizilianische Landschaften. Zwei Zeichnungen auf einem Blatt, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Anker im Doppelkreis, rechts unten bezeichnet „Palermo“ sowie von anderer Hand „Angelina“. 37,5:26,5 cm. – Verso: Landschaft. Bleistift. – Kleiner Eckabriß, mit horizontaler Faltung und einigen Braunflecken.

Verkaufspreis: 500,00 €

76
Felsige Küste mit kleinem Boot bei Palermo, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten. 21,7:31,5 cm. – Verso: Felsvorsprung. Bleistift, unten bezeichnet „Palermo“.

Verkaufspreis: 300,00 €

77
Blick auf Palermo Guadamia, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
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Bleistift, auf Bütten, rechts unten bezeichnet „Palermo Guadambia (sic!)“. 31,6:21,3 cm. – Verso: Pilgersäule. Bleistift, mit eigenhändigen Farbangaben. – Mit einem größeren und kleineren Braunflecken sowie mit Knickspuren.

Verkaufspreis: 980,00 €

78
Küstenstreifen bei Palermo, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Giuse. Baccari und Lilienwappen, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben, rechts unten bezeichnet „Palermo“. 21:31,5 cm. – Wenig stockfleckig.

Verkaufspreis: 980,00 €

79
Felsenküste bei Palermo, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet „Palermo“. 26,3:35,8 cm. – Verso: Zwei Studien übereinander: Panorama der Küste von Sizilien mit Capo Zafferano. Bezeichnet „Termini“ (hier: Endpunkt); darunter: Nahsicht auf Capo Zafferano. Bleistift, unten bezeichnet „Cap Zaferano“. – Fehlstelle im oberen Rand, Einriß und knitterfaltig im linken Rand.

Verkaufspreis: 500,00 €

80
Studie mit Bäumen und Büschen, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Giuse. Baccari und Lilienwappen, rechts bezeichnet „Palermo“. 21,3:31,5 cm. – Leicht stockfleckig.

Verkaufspreis: 300,00 €

81
Landschaftsausschnitt mit Bäumen, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf cremefarbenem Bütten, rechts unten bezeichnet „Palermo“. 21,5:31,7 cm. – Mit Tuschfleck rechts unten, in den Rändern etwas knitterfaltig.

Verkaufspreis: 300,00 €

82
Landschaft mit Kirche bei Syrakus, Sommer 1844.

Bernhard Fries Ausstellungen

Bleistift, auf hellgrauem Bütten mit Wasserzeichen: Initialen FP, rechts bezeichnet „Siracusa“. 25:35,8 cm. – Ränder etwas wellig.

Verkaufspreis: 1.800,00 €

83
Blick über den Starnberger See, um 1845.

Bernhard Fries Ausstellungen
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Bleistift, auf chamoisfarbenem Velin, rechts unten bezeichnet „Tutzing“. 22,2:35,8 cm. – Verso: Landschaftsstudie mit Seeufer und Gebirgskette. Bleistift. – Mit Reißnagelspuren sowie Ränder mit leichten Knickspuren und geringfügig angeschmutzt.

Verkaufspreis: 980,00 €

84
Landschaft im Rhônetal, 1846.

Bernhard Fries Ausstellungen
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Bleistift, auf hellgrauem Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen, mit mehreren eigenhändigen Farbangaben. 30:47 cm. Verso: Skizze eines Berghanges. Bleistift. – Mit einem Braunfleck innerhalb der Darstellung.

Im Herbst 1846 unternahm er Studienfahrten um den Genfer See und ins nahe Hochgebirge, in die Gegend des Montblanc und ins obere Rhônetal. In dieser Zeit hatte er engen Kontakt zu Alexandre Calame (1810-1864).

Verkaufspreis: 3.200,00 €

85
Blick von erhöhtem Standpunkt auf ein Flußtal, gesäumt von Bergen; darüber Bleistiftskizze einer Landschaft, um 1846.

Bernhard Fries Ausstellungen
Bernhard Fries Ausstellungen

Feder in Schwarzbraun, über Bleistift, auf grauem Velin, mit zahlreichen Farbangaben innerhalb der Darstellung. 31,8:46,8 cm. – Leicht fleckig und mit kleinem Einriß am Oberrand. – Verso: Flußlandschaft mit schroffen Felsformationen an den Ufern. Feder in Schwarzbraun, über Bleistift, mit mehreren Farbangaben innerhalb der Darstellung. – Besonders zum rechten Rand hin leicht angeschmutzt.

Verkaufspreis: 2.000,00 €