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Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 112 am 18. April 2026

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Einträge: 693
Seite 13 von 35

241

ARNO BACKHAUS

Aschaffenburg 1952 – tätig in Stephanskirchen und München

Abstrakte Kompositionen. 2 Bll. Mischtechniken mit Gouache, Tuschfeder und Bleistift 1988.

Beide signiert, datiert und 1 Bl. undeutlich betitelt „4…“. Auf chamois- bzw. rosafarbenem Vélin. Je 20,8 x 14,8 cm. Beide gering wellig und 1 Bl. mit kleinen, teils hinterlegten Fehl- und dünnen Papierstellen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 450 €

242

ARNO BACKHAUS

Aschaffenburg 1952 – tätig in Stephanskirchen und München

Abstrakte Kompositionen. 2 Bll. Mischtechniken mit Gouache, Tuschfeder und Bleistift 1988.

Beide signiert und datiert. Auf rosafarbenem Vélin. Je 20,8 x 14,8 cm. Beide am Oberrand auf Unterlage montiert und gering wellig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 450 €

243

ARNO BACKHAUS

Aschaffenburg 1952 – tätig in Stephanskirchen und München

Kompositionen mit abstrahierten Figuren in Braun- und Grautönen. Mischtechnik mit Gouache mit geprägtem Rand um 1988.

Signiert und undeutlich datiert. Auf kräftigem Vélin. 29 x 20-22,5 cm. Rechter Rand gering unregelmäßig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

244

WILHELM FRIEDRICH (auch HELME) BAIER-BURCADO

Niefern b. Pforzheim 1901 – 1965 Karlsruhe

Abstrakte Komposition. Oel auf Preßspan.

Monogrammiert „B.B.“ Verso mit weiterer Komposition. 72 x 49,5 cm. Baier-Burcado studierte 1922 bis 1930 an der Kunstakademie Karlsruhe; 1925 wurde er Meisterschüler von A. Babberger. Danach arbeitete er als freier Maler in Karlsruhe. Im Dritten Reich galten seine Werke als verfemt und er erhielt Malverbot. Nach Beendigung des II. Weltkrieges wandte er sich in seinem malerischen Werk der figürlichen Abstraktion zu und fand in der Kunst am Bau ein weiteres Betätigungsfeld. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 980 €

245

ARNOLD BALWE

Dresden 1898 – 1983 Feldwies am Chiemsee

„Kornernte“. Oel auf Leinwand.

Signiert sowie verso nochmals signiert und betitelt. 74,5 x 110 cm. Balwé studierte in Antwerpen bevor er 1922 nach München übersiedelte. Hier studierte er bis 1927 an der Akademie bei Karl Caspar und wurde dessen erfolgreichster Schüler. Neben einem Atelier in München richtete er sich ein weiteres am Chiemsee ein und unternahm von hier aus immer wieder Studienreisen nach Holland, England, Frankreich, Spanien und Italien. Ab 1928 bestückte Balwé mit seine Werken wichtige Kunstschauen, so z.B. die Neue Sezession in München und die Rheinische Sezession in Düsseldorf. Beim Brand des Münchner Glaspalastes 1931 verlor der Künstler mehrere Gemälde; später wurden seine Bilder durch die Nationalsozialisten als „entartet“ beschlagnahmt. Nach Ende des 2. Weltkrieges nahm Balwé seine rege Ausstellungstätigkeit wieder auf und war 1946 Mitbegründer der „Neuen Gruppe“, an deren jährlicher Präsentation er im Haus der Kunst, München bis zuletzt teilnahm. Sein Oeuvre ist geprägt von postimpressionistisch-lyrischen Landschaften, Stillleben und Blumenstücken in leuchtender, pastoser Farbgebung und mit vitalem Pinselstrich, wobei er die Formen ohne Konturen allein aus der Farbe heraus modellierte. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 4.000 €
Schätzpreis: 5.800 €

246

JOACHIM BANDAU

Köln 1936 – tätig in Aachen und Stäfa/Schweiz

Ohne Titel. Aquarell in Schwarz und Grautönen 1996.

Signiert und datiert sowie in der linken unteren Ecke von fremder Hand bezeichnet „237“. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 44 x 31,5 cm. Leicht gebräunt und stockfleckig. Ränder gering wellig und stellenweise bestoßen. Bandau studierte an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf und gehörte zu den Gründern der Künstlergruppe 66. Zunächst schuf der Künstler Skulpturen. Ab 1985 traten sog. „Schwarz-Aquarelle“ hinzu, die er mit breitem japanischen Pinsel malt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €

247

EDUARD BARGHEER

Elbinsel Finkenwerder 1901 – 1979 Hamburg

Landschaft auf Ischia. Aquarell 1962.

Signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Bütten. 21,8 x 30,8 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage montiert. Gering wellig und Ränder stellenweise mit vereinzelten Papierquetschfalten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €

248

ERNST BARLACH

Wedel/Holstein 1870 – 1938 Rostock

An den Mond 2 (Mondzauber). Blatt 33 zu Goethe, „Ausgewählte Gedichte“. Lithographie 1924.
Schult 260. –

Eines von 100 Expl. der Separatsuite auf Japan. Signiert. 18,2 x 20,5 cm. Gering gebräunt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

249

EUGEN BATZ

Velbert 1905 – 1986 Wuppertal

Ohne Titel. Komposition in Grau- und Brauntönen mit Weiß, Gelb und Rosé. Oel auf Sperrholz 1979/80.

Verso signiert „e. batz“, datiert „1979-80“ sowie in der linken unteren Ecke mit der Werk-Nummer „Oeu. N. 62007“ bezeichnet. Ca. 43,5 x 42,5 cm. Eugen Batz, der von 1925-27 an der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Elberfeld studierte und 1929/30 sein Studium am Bauhaus Dessau bei Paul Klee u.a. fortführte, wechselte 1931 an die Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler von Paul Klee, dessen Kunst ihn bereits in Dessau sehr beeindruckte, wurde. 1947 wurde er Mitglied der von 1947-50 bestehenden „Donnerstags-Gesellschaft“ in Alfter, die Lesungen, Konzerte, Vorträge und Ausstellungen zu Kunst und Philosophie veranstaltete, die die Interessenten zur Auseinandersetzung mit Kunst, Kultur, Politik und Gesellschaft anregen sollte. 1949 gründete er die „Neue Rheinische Sezession“ mit. Neben zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen nahm Batz 1959 an der II. documenta in Kassel teil. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.100 €
Schätzpreis: 1.450 €

250

EUGEN BATZ

Velbert 1905 – 1986 Wuppertal

Ohne Titel. Sand in Grau- über Frottage in Olivtönen. Mischtechnik (Frottage/Sand) 1963.

In der linken unteren Ecke signiert „e. batz“, datiert „1963“ und bezeichnet „Ri“ sowie in der rechten unteren Ecke mit der Werk-Nummer „Oe 30064“ bezeichnet. Auf Vélin. 64,7 x 46,1 cm. Gering wellig. In den 1950er und 1960er Jahre unternahm Batz zahlreiche Reisen, hauptsächlich nach Frankreich und Italien, insbesondere nachdem er sich 1959 aufgrund einer schweren Herzerkrankung aus der elterlichen Dreherei zurückzog und somit auch mehr Zeit für seine künstlerische Betätigung hatte. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 950 €
Schätzpreis: 1.250 €

251

CARL JOSEF BAUER

bei München 1895 – 1964 oder 1989 (?)

Die mündliche Prüfung. Studentin mit Mikroskop, dahinter zwei Professoren. Illustrationsvorlage. Tuschpinsel- und gewischte Kohlezeichnung mit stellenweiser Überarbeitung in Schwarzbraun und in Weiß gouachierter Einrahmung um 1931.

Signiert sowie außerhalb der Darstellung mit „9.2.32“ datierten Druckerangaben. Verso mit dem Stempel der „Fliegenden Blätter“ (mit No. „4991 C“ und Künstlernamen) und weiterer Nummer „4558“. Auf chamoisfarbenem Karton. 42 x 34 cm. Gering angestaubt. Ränder mit kleinen Beschädigungen und verso Klebespuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

252

WILLI BAUMEISTER

1889 – Stuttgart – 1955

Groteske I. Blatt 7 aus der Mappe „Graphische Figurationen“. Lithographie über beigegrauer Tonplatte 1946.
Spielmann/Baumeister 74, b. –

Expl. 20/50. Signiert. Auf beigefarbenem Vélin. 28 x 35,5 cm. Gering gebräunt. Untere Ecken minimal bestoßen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 640 €

253

WILLI BAUMEISTER

1889 – Stuttgart – 1955

Figurenmauer II (Figurenmauer-Aufbruch). Lithographie zu der Mappe „Graphische Figurationen“ 1946.
Spielmann/Baumeister 76, a (von c), jedoch mit der Exemplarnummer der Auflage bezeichnet. –

Probedruck. Expl. „13/50“. Signiert. Auf chamoisfarbenem Vélin. 28 x 34,5 cm. Ränder minimal knitterfaltig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 480 €

254

WILLI BAUMEISTER

1889 – Stuttgart – 1955

Funktion des Schachspiels (Schachspieler). Farbsérigraphie 1954.
Spielmann/Baumeister 202. –

Expl. 12/35. Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenen Vélin. 40 x 27 cm (Blatt: 57 x 38,2 cm). Breiter Rand schwach gebräunt, mit kurzem hinterlegtem Einriss und Knickspuren. Provenienz: Verlag Fingerle, Esslingen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.500 €
Schätzpreis: 1.800 €

255

THOMAS BAYRLE

Berlin 1937 – tätig in Frankfurt/M.

Die Milk-Brothers melken die Kuh. Farbsérigraphie.

Expl. 76/100. Signiert und betitelt. Auf leichtem Karton. 42,5 x 60,3 cm. Randbereich minimal bestoßen, mit leichten Bereibungen und Druckunregelmäßigkeiten. Am Unterrand mit ca. 7 cm in die Darstellung reichendem, hinterlegtem und nachkoloriertem Einriß. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €

256

CLAUS GEORG BECKER

Düsseldorf 1902 – 1983 Hamburg

Cellistin. Tuschpinselzeichnung mit Deckweiß, mit Einfassungslinie in Bleistift.

Mit der Stempelsignatur sowie verso mit dem Nachlass-Stempel. Auf strukturiertem chamoisfarbenem Vélin mit geglätteter Mittelfalte. 63 x 48 cm (Einfassungslinie; Blatt: 65 x 49,2 cm). Geringfügig unfrisch. Mit Randknickspuren sowie Nadelspuren an den Rändern außerhalb der Einfassung. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 350 €

257

MAX BECKMANN

Leipzig 1884 – 1950 New York

Die Vergnügten. Kaltnadelradierung 1912.
Hofmaier 53, B, a (von b). –

Expl. „X/VI“ (Gesamtaufl. 40). Signiert und datiert. In der linken unteren Ecke von fremder Hand in Bleistift bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Japan. 11,9 x 18 cm (Blatt: 21,8 x 31 cm.) Breite Ränder gering gebräunt und vereinzelt schwach fleckig. Kräftiger Abdruck einer der frühesten Kaltnadel-Radierungen Beckmanns. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.200 €
Schätzpreis: 2.800 €

258

MAX BECKMANN

Leipzig 1884 – 1950 New York

„Liebespaar I“. Blatt 4 der Folge „Gesichter“. Kaltnadelradierung mit zartem Plattenton 1916.
Hofmaier 88, II, B, a (von C). –

Eines von nur 40 Expl der Vorzugsausgabe auf Japan, vor Verstählung der Platte. Signiert, datiert „(16)“ und betitelt. Auf chamoisfarbenem Japan mit dem Ganymed-Trockenstempel der Marées-Gesellschaft. 23 x 29,3 cm (Blatt: 30,1 x 35,8 cm). Gering angestaubt, am rechten Rand mit wenigen schwachen Fleckchen sowie mit kleinem, ca. 1,2 cm langem Einriß im Bereich der rechten unteren Ecke. Feinzeichnender, stellenweise kräftiger Abdruck. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.800 €
Schätzpreis: 3.400 €

259

MAX BECKMANN

Leipzig 1884 – 1950 New York

Vorstadtmorgen. Illustration zu dem Gedicht von Lili von Braunbehrens. Blatt 4 der Folge „Stadtnacht“. Lithographie 1920.
Hofmaier 168, B (von C). –

Eine von 100 Expl. der Mappe zur Deluxe-Edition des Buches auf leichtem Japan-Bütten. Signiert sowie recto und verso im Bereich des Unterrandes von fremder Hand in Bleistift bezeichnet. 19,5 x 15 cm (Blatt: 30,5 x 24.3 cm). Verso mit durchscheinendem Fragment eines Zollstempels in der rechten unteren Ecke. Provenienz: Nachlaß Günther Franke, München mit dem Stempel des Graphischen Kabinetts (nur noch schwach sichtbar; Lugt 3317). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 900 €
Schätzpreis: 1.200 €

260

MAX BECKMANN

Leipzig 1884 – 1950 New York

Die Kranke. Illustration zu dem gleichnamigen Gedicht von Lili von Braunbehrens. Blatt 6 der Folge „Stadtnacht“. Lithographie 1920.
Hofmaier 170, A (von C; dort dieses Expl. genannt). –

Signiert und als „Probedruck“ bezeichnet sowie recto und verso im Bereich des Unterrandes von fremder Hand in Bleistift bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Römerturm-Bütten. 18,5 x 16,2 cm (Blatt 33 x 24,2 cm). Verso mit Zollstempel in der rechten unteren Ecke. Provenienz: Nachlaß Günther Franke, München mit dem Stempel des Graphischen Kabinetts (Lugt 3317). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.450 €

Einträge: 693
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