Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 112 am 18. April 2026
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KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Aus einem Buch vorlesender Mann in kariertem Jackett und Knickerbockerhosen, hinter ihm, ein ihm über die Schulter schauender weiterer Mann. Tuschfederzeichnung.
Signiert. Auf bräunlichem, strukturiertem Bütten. 41,5-44,5 x 31 cm. Unterrand mit rechteckigem Papierauschnitt. Stellenweise stockfleckig und Oberrand gering gebräunt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 350 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Stehende Frau, die Hände in den Jackentaschen. Bleistiftzeichnung, an 3 Seiten mit Einfassungslinie.
Verso mit dem Nachlaß-Monogrammstempel (leicht nach recto durchschlagend). Auf beigegrauem Transparentpapier. 43,5 x 24,5 cm. Gering angestaubt und mit wenigen vereinzelten Flecken. Untere Ecken (hauptsächlich links) mit Knickspuren. Ränder gering unregelmäßig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Stehender weiblicher Akt im Profil und sitzender Akt, den Kopf auf das hochgezogende Knie gelegt. Studienblatt mit weiteren Detailstudien der Haare und des Knies. 4 Bleistiftzeichnungen auf 1 Blatt.
Mit dem Signaturstempel. Auf chamoisfarbenem Vélin. 27 x 18,5 cm. Gering angestaubt. Ränder stellenweise gebräunt und mit vereinzelten Knickspuren. Obere linke Ecke mit Nadellöchlein. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 350 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Tod im Lokal. Skurrile Szene mit einem in einem mit Pelz verbrämten Mantel an einem Tisch sitzenden Skelett. Federskizze in Schwarzbraun.
Mit dem Nachlaß-Monogrammstempel. Auf chamoisfarbenem Vélin. 23,6 x 31,5 cm. Hauptsächlich an den Rändern etwas gebräunt und angestaubt. Oberrand gering unregelmäßg und untere rechte Ecke mit bräunlichem Fleck. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
„Korthaus als Othello“. Aus mehreren Einzelmotiven aus Shakespeares Drama zusammengesetzte Szene, im Vordergrund der kniende Darsteller des Titelhelden. Bleistiftzeichnung.
Mit dem Nachlaß-Stempel und betitelt. Verso mit Bleistiftstudie (Böttcherwerkstatt). Auf Vélin. 33 x 26 cm. Leicht angestaubt und hauptsächlich am linken Rand fleckig, mit Beschädigungen und Fehlstellen. Am Unterrand mit Einriß aufgeklebt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Martha neben Laternenpfosten. Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton in Anlehnung an das Motiv der 1926/27 entstandenen gleichnamigen, aquarellierten Bleistiftzeichnung „Martha im Regenmantel“ um 1968.
Nicht bei R. Riester, Karl Hubbuch. Das graphische Werk. Freiburg/Brsg., 1969. Vgl. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, Kat.-Nr. 48 mit ganzseitiger Abb. S. 299 (Zeichnung). –
Mit dem Signatur-Nachlaß-Stempel. Auf kräftigem Vélin mit dem Künstler-Nachlaß-Trockenstempel. 32,8 x 20,9 cm. Breitrandiger Abdruck. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.700 €
Schätzpreis: 1.980 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Das Erlebnis dreier Tage. Erinnerungen an Heidelberg und Weinheim. Kaltnadelradierung mit kräftigem Plattenton 1921.
Nicht bei R. Riester, Karl Hubbuch. Das graphische Werk. Freiburg/Brsg., 1969. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, Abb. S. 42 oben. –
Späterer, breitrandiger Abdruck. Auf Vélin. 24 x 33 cm (Platte; Blatt: 38 x 54 cm). Für die Zeit typisches, kaleidoskopartig zusammengesetztes Bildgefüge: „In der Radierung ‘Das Erlebnis dreier Tage’ steht der Künstler in großer Figur hinter seiner in einem Puppenstuben-Raum klavierspielenden Mutter und in ländlicher und städtischer Umgebung. Vor der alles überragenden Gestalt Hubbuchs und der ihm zugeordneten mütterlichen Welt spielen sich rechts und links Auseinandersetzungen ab, die sich offenbar auf die in der Bildmitte sitzende junge Frau und ihr Verhältnis zum Künstler beziehen. Vermutlich handelt es sich um eine dramatisierte Eifersuchtsszene, die Hubbuch durch Über- und Unterordnung von topographischen, biographischen und psychologischen Zusammenhängen in eine inhaltliche und kompositorische Einheit einzubinden versucht.“ (W. Hartmann, Karl Hubbuch. Leben und Werk, a.o.O., S. 42). [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €
KARL HUBBUCH
1891 – Karlsruhe – 1979
Faust. Blatt IV-XIV aus der gleichnamigen Mappe. 11 Kaltnadelradierungen auf 10 Bll. 1921/22.
Riester 43-53. –
Meist signiert sowie Darstellungen sämtlich mit der Blattnummer bezeichnet. Auf kräftigem Vélin. 4,6 x 5,8 bis 21,3 x 15,7 cm. Breite Ränder vereinzelt minimal fleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €
FRIEDENSREICH HUNDERTWASSER, eigentl. STOWASSER
Wien 1928 – 2000 auf einer Schiffsreise
Look at it on a rainy day (Regentag). Vollständige Kassette mit 10 Bll. Orig.-Farbsérigraphien mit Metallprägung und einem sérigraphierten Prospekt zu dieser Mappe (verkleinertes, farblich abgewandeltes Motiv des Mappendeckels). (Zürich, Ars Viva, 1971/72). Qu.-Gr.-Fol. Lose in illustr. Holzkasette mit Metallschließen und Tragegriff.
Koschatzky 44-53. Werk-Nrn. 368A, 553A, 630A, 650A, 676A, 687A, 691A, 697A, 699A und 701A. –
Expl. 1521/3000. Im Kassetteninnendeckel signiert, handschriftlich numeriert, mit goldgepägtem Titelverzeichnis und 7 versch. Prägestempeln. Blatt 1 (K. 44) signiert und zweifach handschriftlich numeriert „153/300“ und „1521“/3000 sowie mit zwei (der drei) japanischen Stempeln in Rot. Restliche 9 Graphiken mit geprägtem Namenszug und gestempelter bzw. geprägter Expl.-Nr. „01521“. Sämtlich mit dem geprägten Datum, Titel, Blatt- und Werknummer sowie Bezeichnungen, 7 weiteren (davon 3 japanische) Prägestempeln und Farbskala in der Darstellung. Auf versch. Papieren (meist „Schoeller Stern”-Vélin). Blattgrößen wie bei Koschatzky genannt: 47,5 (Bl. 5), 49 (Bl. 7) bzw. je 50 x 67 cm (Bl. 2 Hochformat). Teils mit schwachen Farbspuren am Rand. Bl. 5 (K. 48) hauptsächlich im Randbereich berieben. Prospekt mit leichten Kratzspuren. Kassette an den Kanten gering bestoßen. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 5.000 €
Schätzpreis: 6.800 €
FRANZ HUTH
Pößneck/Thüringen 1876 – 1970 Weimar
Die Ilm in Weimar mit Seitenansicht des Goethe-und-Schiller-Archivs. Pastell.
Signiert. Auf bräunlichem Vélin. 31 x 40 cm. Mit kleiner Eckfehlstelle auf Unterlage montiert. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 750 €
FRANZ HUTH
Pößneck/Thüringen 1876 – 1970 Weimar
Pfingstrosenstrauß. Aquarell.
Signiert. Auf Vélin. 40 x 35 cm. Auf Karton aufgezogen. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 350 €
RUDOLF JACOBI
Mühlhausen/Thür. 1889 – 1972 München
St. Sulpice, Paris. Straßenzene mit Blick über Dächer auf die beiden Türme der Kirche. Oel auf Leinwand um 1930/40.
Ausst.-Katalog „Annot“ der Galerie von Abercron, München 1978, S. 46 mit Abb. (Datierung: um 1930). –
Verso auf dem Spannrahmen mit dem Nachlass-Stempel und typographisch bezeichnetem Etikett der Galerie von Abercron, Köln – München (Datierung: um 1940). 73 x 60 cm. Jacobi, der an der Kunstakademie in Berlin studierte und Meisterschüler von Friedrich Kallmorgen wurde, nahm teils bereits während seines Studiums an der Großen Berliner Kunstausstellung 1911 sowie an Sezessions- und Akademieausstellungen teil und war 1912 auch im Münchner Glaspalast vertreten. Nach zweijährigem Aufenthalt mit seiner Frau, der Malerin Annot (geb. Anna Ottilie Krigar-Menzel), in Paris, wo er sich von de Vlamincks Werken inspirieren ließ, kehrten beide 1928 nach Berlin zurück (Webseite des Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg, passim). Der Einfluss de Vlamincks ist beim vorliegenden Gemälde spürbar. Gerahmt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €
GEORG JAHN
Meißen 1869 – 1940 Dresden-Loschwitz
Mädchenkopf mit langen Zöpfen. Radierung mit Kaltnadel in Schwarzbraun 1922.
Jahn 315. –
Signiert und bezeichnet „Probedr. Selbstgedr. v, Kupfer“. Auf aufgewalztem China. 32,2 x 33,5 cm. Schwach gebräunt. Breite Ränder gering angestaubt und fleckig sowie mit Knickspuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 220 €
Schätzpreis: 280 €
HORST JANSSEN
1929 – Hamburg – 1995
„es denkt der Mensch / das Tier sei dumm / im Grunde ist alles andersrum“. Auge mit Sehnerv und Projektion. Zeichnung in Blei- und Farbstiften 1978.
Signiert, datiert und betitelt sowie unterhalb der Darstellung mit persönlicher Widmung an den Ophtalomologen „fr / Prof. [Hans] Sautter / via Kurt (Zahn + med) Schulze“. Auf chamoisfarbenem Vélin. 29 x 19,5 cm (Passepartoutausschnitt; Blatt: 29,7 x 21 cm). Mit Klebestreifen unter Blende fixiert. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.500 €
Schätzpreis: 1.800 €
HORST JANSSEN
1929 – Hamburg – 1995
Sägewerk. Landschaft nach Kano Yukinobo. Aquatintaradierung mit Kaltnadel 1971.
Frielinghaus 1971/51. –
Expl. 35/100 (Gesamtaufl. 120). Signiert. 21,2 x 14 cm. Hauptsächlich an den breiten Rändern teils angestaubt und (braun-) fleckig. Erschienen als eine von 8 losen Beilagen zu G. Schack, „Japanische Handzeichnungen“, 1975. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 120 €
HORST JANSSEN
1929 – Hamburg – 1995
Glas mit trockenen Rosen – Zu Krypta für Martin Behaim Schwarzbach – Missverstand. Bl. 2 als Beilage zu Beheim-Schwarzbachs Gedichtband „Krypta“. 3 Bll. Radierungen mit Lavis bzw. Aquatinta (Bl. 3 in Rotbraun) 1973/86.
Kruglewsky 39 (Bl. 1). Frielinghaus 1973/50 und 1973/156 (Bll.1/2). –
Expl. 43/100 (Bl. 2) bzw. 100/100 (Bl. 3). Sämtlich signiert und datiert. Bl. 3 mit dem Namenszug, sämtlich mit dem Datum, je 2 Bll. mit dem Titel (Bl. 2/3) bzw. Bezeichnung (Bl. 1 „Bettina“, Bl. 3 „St. Gertrude“) in der Platte. Auf versch. Papieren. 22 x 10,3 bis 29,5 x 21,8 cm. Sammlung H. Goedeckemeyer, Frankfurt/M. (Lugt 6239; Bl. 1). [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
HORST JANSSEN
1929 – Hamburg – 1995
Tête (am 23.3.88). Künstlerselbstbildnis im Profil nach rechts. Radierung in Blauschwarz mit leichtem Plattenton 1988.
Expl. 95/100. Signiert und datiert sowie mit dem Datum, Titel und schwach lesbarer Bezeichnung in der Platte. Auf chamoisfarbenem Vélin. 49,5 x 35,5 cm. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 320 €
ALEXEJ VON JAWLENSKY
Torschok 1864 – 1941 Wiesbaden
Kopf in schwarz und grün. Farblithographie bei Mourlot nach dem gleichnamigen, 1913 entstandenen und sich im Nationalmuseum Nürnberg befindlichen Gemälde (Inv.-Nr. Gm1671) von Jawlenksky, um 1956.
Abdruck vor der Schrift und der Verwendung als Ausstellungsplakat der Galerie Fricker, Paris 1956. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 53,5 x 49,5 cm (Darstellung; Blatt: 75,5 x 52,5 cm). Gebräunt, etwas wasserrandig und fleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 120 €
KLAUS JÜRGEN-FISCHER, eigentl. KLAUS JÜRGEN FISCHER
Hüls-Krefeld 1930 – 2017 Rastatt
„Der kleine Beutel“. Oel auf Leinwand, auf Hartfaserplatte aufgezogen 1972.
Verso auf auf die Hartfaserplatte montiertem Packpapier signiert und datiert sowie von fremder Hand betitelt und bezeichnet. 32,5 x 25 cm. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
KLAUS JÜRGEN-FISCHER, eigentl. KLAUS JÜRGEN FISCHER
Hüls-Krefeld 1930 – 2017 Rastatt
„Blau in Klammern“. Radierung in Zartblau mit Plattenton 1964.
Expl. 70/100. Signiert, datiert und betitelt. Auf kräftigem Vélin. 29,5 x 24,5 cm. Breiter Ober- und Unterrand mit leichten Knickspuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 70 €
Schätzpreis: 100 €


