Katalog


Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 112 am 18. April 2026

Auktionskatalog (PDF) herunterladen

Im folgenden Onlinekatalog haben Sie die Möglichkeit verschiedener Such- und Filterfunktionen.

Alle anzeigen
Nur Ergebnisse
Nur Nachverkauf
Einträge: 693
Seite 23 von 35

441

KARL HOLTZ

Berlin 1899 – 1978 Potsdam

Haus in den Dünen bei Danzig. Bleistiftzeichnung 1921.

Datiert. Verso mit dem Signaturstempel. Auf chamoisfarbenem Vélin mit perforiertem, linkem Rand. 22,5 x 34,4 cm. Leicht angestaubt, vereinzelt fleckig und stellenweise gering gebräunt. Ränder mit schwachen Knickspuren und verso mit Kleberesten. Provenienz: Aus dem Nachlaß des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 480 €

442

ROLF HORNECKER

Karlsruher Künstler

Karriere – Freie Liebe – Der Stärkere – Der Beschützer. 4 Bll. Lithographien 1920-24.

Sämtlich signiert sowie mit dem Monogramm, teils dem Datum und 1 Bl. mit dem Titel im Stein. Verso von fremder Hand (?) bezeichnet. Auf kräftigem Velin. 29,5 x 21 bis 41 x 27 cm. Sämtlich an den breiten Rändern gering gebräunt und vereinzelt fleckig. Mit nicht identifizierbarem Sammlerstempel (nicht bei Lugt). Beiliegt: ders., „Der Unschlüssige“. Lithographie 1922. Signiert und betitelt sowie mit dem Namenszug im Stein. Auf Japan-Bütten. 28,5 x 24 cm. Leicht angestaubt und fleckig sowie mit dünnen Papierstellen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 160 €

443

ALFRED HRDLICKA

1928 – Wien – 2009

Die Hochzeit 5: Tanzende Pepi. Radierung mit Kaltnadel und leichtem Plattenton aus „Studien und Illustrationen zu Werken von Elias Canetti“ 1969.
Lewin 331. –

Expl. 26/70. Signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem BFK Rives. 40 x 50 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €

444

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Blumentopf mit Geranie. Aquarell.

Mit dem Signaturstempel. Verso mit Fragmenten einer nicht identifizierbaren Lithographie. Auf bräunlichem Vélin. 14 x 12,5 cm. Gering angestaubt. Obere linke Ecke mit schwachen Knickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 420 €

445

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Kleinstadthäuser mit Brücke. Bleistiftzeichnung mit Resten von Einfassungslinie, um 1910.
Vgl. Ausst.-Kat. Karl Hubbuch 1891-1979. Badischer Kunstverein Karlsruhe, 1981, Kat.-Nr. 1 mit ganzseitiger Abb. S. 107 (dort Tuschfederzeichnung mit anderer Perspektive). –

In der rechten unteren Ecke kaum mehr leserlich signiert. Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin. 29 x 29 cm. Mit unregelmäßigen Rand- und Eckfehlstellen (teils hinterlegt; am Oberrand ca. 13 x 3 cm). Schwach angestaubt. Entstanden während Hubbuchs Studienzeit von 1908/09 bis 1911/12 in der Naturklasse von W. Georgi an der Großherzoglichen Kunstschule in Karlsruhe. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 420 €

446

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Steinbruch. Stellenweise gewischte Bleistiftzeichnung um 1910.
Vgl. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, Nr. 6 Abb. S. 29 unten links (nahezu identisches Motiv). –

Mit dem Signaturstempel. Auf chamoisfarbenem Vélin. 23 x 29,2 cm. Die vorliegende Zeichnung entstand während Hubbuchs Studienzeit von 1908/09 bis 1911/12 in der Naturklasse von W. Georgi an der Großherzoglichen Kunstschule in Karlsruhe. „Während der ersten Akademiejahre entstehen mehrere Fassungen von Studienblättern zu einem Steinbruch… In diesen Zeichnungen vollzieht Hubbuch eine Entwicklung von der naturalistischen Studie des umzäumten Steinbruchs mit Wiese, Büschen und Bäumen bis hin zur fast abstrakten Detailstudie der Bruchkanten und offenliegenden Steinschichten, die wie gestaute und geschichtete organische Gebilde…“ (W. Hartmann, Karl Hubbuch. Leben und Werk in: Karl Hubbuch. Retrospektive. Ausstellungs-Katalog Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, S. 2). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 750 €
Schätzpreis: 980 €

447

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

„Königin Gertrude“. Sitzender Mann (Selbstbildnis ?), zu einem Medaillon mit der Darstellung der Mutter des Prinzen Hamlet hinaufblickend, umgeben von weiteren, vermutlich literarischen Szenen. Tuschfeder- und Bleistiftzeichnung 1918/19.
Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, Abb. S. 35. –

Mit dem Titel in der Darstellung. Auf chamoisfarbenem Vélin. 17,2 x 12,6 cm. „In den Berliner Jahren wurde Hubbuch über Orlik und dessen Bühnenbilder für Max Reinhardt auch für das Theater erschlossen… Von Shakespeares Werken hat sich Hubbuch vor Allem mit ‘Hamlet’ beschäftigt. Hubbuch plante einen Illustrationszyklus, für den er intensive Vorstudien betrieb. Viele Zeichnungen zu ‘Hamlet’ und anderen literarischen Vorwürfe haben sich erhalten, sind aus stilistischen Gründen jedoch wohl um 1918/19 zu datieren.“ (W. Hartmann, Karl Hubbuch. Leben und Werk, a.o.O., S. 35f). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

448

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Stehende Zigeunerin. Vorstudie mit 3 Einzeldarstellungen (Varianten), vermutlich zur stehenden, weiblichen Figur mit erhobenen Armen am rechten Bildrand, der um 1920/21 entstandenen Kaltnadelradierung „Zigeunerlager“. Zeichnung in schwarzer Kreide um 1919.
Vgl. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch 1891-1979. Badischer Kunstverein Karlsruhe, 1981, Abb. S. 15 rechts oben bzw. Kat.-Nr. 20 mit ganzseitiger Abb. S. 121 (dort weitere Figurenstudie bzw. Kaltnadelradierung). Vgl. Riester 21 (Kaltnadelradierung). –

Mit dem Signaturstempel. Auf kräftigem bräunlichem Vélin. 33,9 x 24 cm. Leicht angestaut und fleckig. Ränder mit vereinzelten Läsuren. „1919/20 wendete sich Hubbuch wieder der Einzelfigur und Modellstudien zu… Weitere Beispiele sind die Studien nach einer Zigeunerin, die schon in einem Skizzenbuch enthalten sind.“ (a.o.O., S. 14) [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €

449

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Blick auf die Fassade der St. Michaelskirche in Berlin über den Luisenstädtischen Kanal, daneben Häuser und Figurenstudien. Bleistiftzeichnung aus einem Skizzenbuch 1922.

Mit dem Nachlaß-Signatur-Stempel. Auf leichtem Vélin mit perforiertem Oberrand. 19 x 27 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 780 €

450

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

In der Theaterloge. 3 Personen an der Brüstung, davon eine applaudierend. Figurenstudien zu dem um 1928/29 entstandenen, gleichnamigen Aquarell. Tuschfederzeichnung um 1928/29.
Vgl. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, Nr. 118 mit ganzseitiger Abb. S. 358 (dort o.g. Aquarell, jedoch nur Darstellung der Frau links). –

Mit dem Monogramm-Nachlaßstempel. Auf leichtem chamoisfarbenem Véliin. 27,6 x 21,5 cm. Gering angestaubt und mit wenigen vereinzelten Flecken. Untere Ecken (hauptsächlich links) mit Knickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 220 €
Schätzpreis: 280 €

451

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Marianne. Frauenkopf. Tuschfederzeichnung um 1929-31.
Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch 1891-1979. Badischer Kunstverein Karlsruhe, 1981, Kat.-Nr. 212 mit ganzseitiger Abb. S. 236. –

Monogrammiert. Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin. 24,5 x 27 cm (Darstellung; Blatt: 37,7 x 31,8 cm). Im Passepartoutausschnitt schwach gebräunt. Teils mit geringfügigen Eckknickspuren. Um 1928/29 lernte Hubbuch die damals ca. 16-jährige Marianne Beffert im Rheinstrandbad in Karlsruhe-Rappenwörth kennen. Mit ihrer kecken, selbstbewussten Physiognomie, den kurzen Haaren und dem sportlichen Körperbau verkörperte sie das neue Frauenideal. Sie wurde das bevorzugte Modell Hubbuchs und nach der Trennung von seiner Ehefrau Hilde auch seine Partnerin. [bg

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 850 €

452

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Sitzende Frau mit lockigem Haar, die Hände an die Brüste gelegt. Federskizze in Blauschwarz um 1930.

Verso mit dem Monogramm-Nachlaßstempel (recto gering durchschlagend). Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin mit perforiertem Oberrand. 27 x 22 cm. Mit wenigen schwachen Knickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 450 €

453

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Erotische Szene. Weiblicher Akt mit in einem Räucherofen aufgehängten und auf einem Tisch liegenden Penissen. Federzeichnung in Blauschwarz um 1930.

Auf chamoisfarbenem Vélin. 20 x 15 cm. Gering angestaubt und vereinzelt stockfleckig. Unterrand gering unregelmäßig und am Oberrand stellenweise auf Unterlage geklebt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

454

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Erotische Szenen. Akte auf einer Wiese mit wie Pilze wuchernden Riesenpenissen – Nacktes Paar in erotischem Ringkampf. Federzeichnung in Blaugrau bzw. Schwarz um 1930.

Auf chamoisfarbenem Vélin. 9,3 x 10 und 13 x 13,4 cm. Beide gering angestaubt und vereinzelt fleckig. Am Oberrand stellenweise auf Unterlage geklebt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

455

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Erotische Szenen. Skizzenblatt mit hinter Wandöffnungen liegenden, weiblichen Akten – Studienblatt mit verschiedenen Darstellungen von Männern mit überdimensionalem Penis. Federzeichnung in Blaugrau bzw. Schwarz um 1930.

Auf chamoisfarbenem Vélin. 24,7 x 33 und 15,2 x 24,7 cm. Beide gering angestaubt und vereinzelt fleckig. Bl. 1 Unterrand schwach unregelmäßig und Bl. 2 rechter Rand minimal gebräunt. Am Oberrand stellenweise auf Unterlage geklebt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

456

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

„Artisten“. Erotische Szene mit zwei nackten Männern und zwei weiblichen Akten. Zeichnung in blauer Tinte um 1930.

Betitelt. Auf chamoisfarbenem Vélin. 28,8 x 18,7 cm. Leicht gebräunt und etwas angestaubt. Ränder teils mit geringfügigen Knickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 420 €
Schätzpreis: 540 €

457

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Fahne schwingender Mann, einen Korb mit Gemüse haltend. Tuschpinselzeichnung um 1958.

Signiert. Verso mit weiterer Tuschpinselzeichnung (Mann mit Gemüsekorb, dahinter eine weitere Gestalt stehend; bezeichnet „IV“). Auf leichtem Karton. 33,5 x 40,5 cm. Im Passepartoutausschnitt gebräunt und vereinzelt fleckig. Die vorliegende Zeichnung steht mit einer Bleistiftzeichnung von 1958 in Zusammenhang, die das Motiv verändert und ergänzt: der Mann trägt jetzt nur eine üppige Obstschale, nach dessen Inhalt zahlreiche Hände und auch ein gut gekleidetes Mädchen greifen, während daneben eine wohlgenährte Bauersfrau abgemagerten Kindern Wasser in entgegen gestreckte Schalen gießt. Hubbuch zeigt auch hier wieder seine Kritik an den sozialen Ungerechtigkeiten und die Diskrepanz zwischen Wohlstandsgesellschaft und Proletariat, während in der o.g. Zeichnung das Schwingen der Fahne auf einen sozialistisch-kommunistischen Hintergrund deuten kann. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

458

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Das Reiterdenkmal Kaiser Wilhelm I auf dem Kaiserplatz in Karlsruhe. Blick auf die 1897 von Adolf Heer geschaffene Bronze: Der Kaiser in Generalsuniform, davor Teile der bis 1943 erhaltenen allegorischen Figur der Siegesgöttin Victoria. Kohlezeichnung.

Mit dem Nachlaß-Monogrammstempel. Verso mit kleiner Tuschfederskizze (Figur vor Gebäude). Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 46,5 x 35 cm. Etwas gebräunt, gering angestaubt und vereinzelt schwach fleckig. Ränder mit wenigen winzigen Löchlein. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 550 €
Schätzpreis: 680 €

459

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Häuserfassaden. Bleistiftzeichnung.

Verso mit dem Signaturstempel. Auf bräunlichem Vélin. 13,8 x 10,7 cm. Gering gebräunt und mit schwachen Eckknickspuren. Hubbuch war als Künstler sehr an architektonischen Details – so z. Bsp. Ansichten aus Karlsruhe, Berlin oder Paris – interessiert und hielt sie in Skizzen fest, die er teils auch in seinen späteren Werken als Einzel- oder Hintergrundmotiv verwendete. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 220 €
Schätzpreis: 300 €

460

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Stilleben mit Vesperbrett, Brot und Butter. Bleistiftzeichnung.

Mit dem Signaturstempel. Verso mit Fragment einer Lithographie von Potteler (?; Kirchhof). Auf chamoisfarbenem Vélin. 15,5 x 14,2 cm. Gering angestaubt. Ober- bzw. Unterrand gering (braun-) fleckig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 350 €

Einträge: 693
Seite 23 von 35