Blick auf Burg Karlstein in Tschechien.
45 x 58 cm. Mit Retuschen. Ullik studierte zuerst in Prag bei M. Haushofer und war dann als freischaffender Dekorations- und Theatermaler tätig. 1871-74 bildete er sich im Atelier von Eduard Schleich d.Ä. in München weiter, wo er bis 1877 blieb. Zurück in Prag entwarf der Künstler zahlreiche Landschaften in Oel, Aquarell und Gouache mit tschechischen Motiven, meist aus der Umgebung von Prag. „Tief verwurzelt in der Tradition seiner Lehrer Haushofer und Schleich tritt Ullik als spätromantischer Landschaftsmaler hervor, dessen Werke einen starken Stimmungsgehalt aufweisen… Seine topographischen Ansichten gewinnen dadurch einen dokumentarischen Wert (Karlstein, um 1875). Gern arbeitet Ullik mit Skizzen, um dann im Atelier das Gemälde, oft in mehreren Varianten, zu entwerfen“ (AKL/AOW; online). Gerahmt. [bg]
