Brustbildnis einer braunhaarigen jungen Frau in grünem Kleid,

Mit in die frische Farbe eingeritzter Signatur. 41 x 35,5 cm. Zabotin übersiedelte 1906 nach Karlsruhe, wo er 1908/09 die dortige Kunstakademie besuchte und bei E. Schurth, F. Fehr, C. Ritter und ab 1913/14 als Meisterschüler bei W. Trübner studierte. Ab 1917 verarbeitete der Künstler avantgardistische Kunstströmungen der Vorkriegszeit; daneben entstanden auch gegenstandslose Arbeiten. 1919 war er Mitbegründer der Karlsruher Künstlergruppe „Rih“ als Ortsgruppe der Berliner Novembergruppe. Nach deren Auflösung weisen seine Arbeiten eine thematische und stilistische Nähe zur Malerei der Neuen Sachlichkeit auf. Er stellte bei der Badischen und der Darmstädter Secession aus, bevor er 1934 mit Ausstellungs- und Verkaufsverbot belegt wurde. 1937 wurden seine Werke als „Entartete Kunst“ diffamiert. Nach Flucht und langjährigem USA-Aufenthalt kehrte er 1956 nach Karlsruhe zurück, wo er bis 1967 an den Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes und des Künstlerbundes Baden-Württemberg teilnahm. In seinem Oeuvre dominierten Akt- und Porträtdarstellungen sowie Landschaftsgemälde. Gerahmt. [bg]