Schwarzer mit Papagei auf dem Arm, daneben ein Mädchen.
Signiert und datiert. 91 x 68 cm. Mit Retuschen und wenigen, hinterlegten Löchlein. Bereits als 16-jähriger nahm Hagemann Malunterricht bei I. Puhonny und studierte ab 1906 an der Kunstakademie Karlsruhe bei L. Schmid-Reutte und W. Conz. Gleichzeitig erlernte er in der privaten Malschule von L. W. Plock die Grundlagen der Oelmalerei. Von 1908-12 war er Meisterschüler bei Wilhelm Trübner. Er lebte von 1912-16 mit seiner Frau, der Künstlerin Gertrud „Gertel“ Stamm-Hagemann in Schloss Augustenburg bei Karlsruhe, das bereits früher als Mittelpunkt der Grötzinger Malerkolonie gedient hatte. Stilistisch führte er zunächst die koloristische Malweise seines Lehrers Trübner fort. Das vorliegende Gemälde mit seinen kräftigem Duktus in nuancierten Tönen stammt aus dieser Zeit; im Kunsthandel ist ein mit „1919“ datiertes Gemälde bekannt, das seine Frau ebenfalls mit einem buntfriedrigen Papagei zeigt. Gerahmt. [bg]
