St. Sulpice, Paris.

Verso auf dem Spannrahmen mit dem Nachlass-Stempel und typographisch bezeichnetem Etikett der Galerie von Abercron, Köln – München (Datierung: um 1940). 73 x 60 cm. Jacobi, der an der Kunstakademie in Berlin studierte und Meisterschüler von Friedrich Kallmorgen wurde, nahm teils bereits während seines Studiums an der Großen Berliner Kunstausstellung 1911 sowie an Sezessions- und Akademieausstellungen teil und war 1912 auch im Münchner Glaspalast vertreten. Nach zweijährigem Aufenthalt mit seiner Frau, der Malerin Annot (geb. Anna Ottilie Krigar-Menzel), in Paris, wo er sich von de Vlamincks Werken inspirieren ließ, kehrten beide 1928 nach Berlin zurück (Webseite des Museum Kunst der Verlorenen Generation, Salzburg, passim). Der Einfluss de Vlamincks ist beim vorliegenden Gemälde spürbar. Gerahmt. [ms]