Wunderwiedehopf mit Brilliantfeuerwerk.
Signiert und datiert. 135 x 30,5 cm. Der in Mannheim geborene Peter Dreher verspürte bereits in jungen Jahren eine Hinwendung zur Malerei. Er entschied sich als 18-jähriger Schulabgänger für ein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und besuchte ab 1950 die Zeichenklasse bei Karl Hubbuch. Daran anschließend studierte er bis 1956 bei E. Heckel und W. Schnarrenberger. Seine erste Einzelausstellung hatte er bereits 1954 – noch als Student – in der Städtischen Kunsthalle Mannheim. Wenig bekannt ist aber, daß Dreher bereits vor seinem Studium Ende der 1940er Jahre Privatunterricht bei Rudi Baerwind in Mannheim nahm, der dort als freischaffender Künstler und Lehrer tätig war und ein Atelier unterhielt, das als wichtiger Treffpunkt der regionalen Künstlerszene galt. Die vorliegende Arbeit entstand im privaten Umfeld Drehers. Der ursprüngliche Bilduntergrund besteht aus einer Jugendstil-Supraporte, was das ungewöhnliche Format erklärt. Dreher übermalte das Bild und betitelte es scherzhaft als „Wiedehopf mit Brilliantfeuerwerk“. Gerahmt. Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. Beiliegen: Peter Dreher: Kopf in Dreiviertelansicht, den Blick dem Betrachter zugewandt – Brustbildnis, im Hintergrund ein Werk des Künstlers – Dreher, vor einer Staffelei sitzend mit Malutensilien in den Händen. 3 Bll. Schwarz-Weiß-Photographien, anonym, um 1954. Auf leichtem bzw. kräftigem (Bl. 1) Photopapier. Je ca. 23 x 17, 5 cm. Photo 2 mit leichten Eckknickspuren. [bg]
