Katalog


Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 112 am 18. April 2026

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Einträge: 693
Seite 18 von 35

341

GOTTFRIED DIEHL

Frankfurt a.M. 1896 – 1956 Offenbach a.M.

Mädchen mit Pagenkopf. Brustbildnis im Dreiviertelprofil nach rechts. Lithographie.

Expl. 6/10. Signiert. Auf Japan-Bütten. 57 x 42,5 cm. Mit wenigen vereinzelten Fleckchen. Untere rechte Ecke mit schwachen Knickspuren. Diehl studierte an der Frankfurter Städelschule und war später Gründungsmitglied der Frankfurter Sezession. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

342

OTTO DIX

Untermhaus bei Gera 1891 – 1969 Singen

Ruhende Kompanie. Blatt 4 zu der Mappe „Der Krieg“. Radierung mit Kaltnadel und feinem Plattenton 1924.
Karsch 83. –

Abdruck außerhalb der Auflage von 75 Expl. Mit undeutlich monogrammierter Sammlerbezeichnung in Bleistift „Otto Dix La Guerre – epreuve d’essai“. Auf chamoisfarbenem Bütten. 26 x 19,8 cm (Blatt: 32,7 x 28,5 cm). An den oberen Ecke auf Unterlage montiert. Leicht gebräunt und mit wenigen schwachen Papierquetschfalten. Provenienz: Belgische Privatsammlung. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.600 €
Schätzpreis: 1.980 €

343

OTTO DIX

Untermhaus bei Gera 1891 – 1969 Singen

Christuskopf. Farblithographie 1957.
Karsch 220, II. –

Abdruck außerhalb der Auflage von 50 nummerierten Expl. Signiert. Auf van Gelder-Zonen-Vélin. 49,2 x 40,5 cm (Blatt: 65 x 44,5 cm). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.000 €
Schätzpreis: 1.250 €

344

OTTO DIX

Untermhaus bei Gera 1891 – 1969 Singen

Abendmahl. Lithographie in Schwarzbraun aus der Mappe „Zum Matthäus-Evangelium“ 1960.
Karsch 258. –

Abdruck außerhalb der nummerierten Auflage von 30 Expl. der Vorzugsausgabe auf chamoisfarbenem Japan. Signiert. 29,1 x 22,5 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

345

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

Wunderwiedehopf mit Brilliantfeuerwerk. Oel auf Leinwand 1954.

Signiert und datiert. 135 x 30,5 cm. Der in Mannheim geborene Peter Dreher verspürte bereits in jungen Jahren eine Hinwendung zur Malerei. Er entschied sich als 18-jähriger Schulabgänger für ein Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und besuchte ab 1950 die Zeichenklasse bei Karl Hubbuch. Daran anschließend studierte er bis 1956 bei E. Heckel und W. Schnarrenberger. Seine erste Einzelausstellung hatte er bereits 1954 – noch als Student – in der Städtischen Kunsthalle Mannheim. Wenig bekannt ist aber, daß Dreher bereits vor seinem Studium Ende der 1940er Jahre Privatunterricht bei Rudi Baerwind in Mannheim nahm, der dort als freischaffender Künstler und Lehrer tätig war und ein Atelier unterhielt, das als wichtiger Treffpunkt der regionalen Künstlerszene galt. Die vorliegende Arbeit entstand im privaten Umfeld Drehers. Der ursprüngliche Bilduntergrund besteht aus einer Jugendstil-Supraporte, was das ungewöhnliche Format erklärt. Dreher übermalte das Bild und betitelte es scherzhaft als „Wiedehopf mit Brilliantfeuerwerk“. Gerahmt. Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. Beiliegen: Peter Dreher: Kopf in Dreiviertelansicht, den Blick dem Betrachter zugewandt – Brustbildnis, im Hintergrund ein Werk des Künstlers – Dreher, vor einer Staffelei sitzend mit Malutensilien in den Händen. 3 Bll. Schwarz-Weiß-Photographien, anonym, um 1954. Auf leichtem bzw. kräftigem (Bl. 1) Photopapier. Je ca. 23 x 17, 5 cm. Photo 2 mit leichten Eckknickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.400 €
Schätzpreis: 2.800 €

346

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

Rote Terassen-Landschaft mit Bauern und seinem Esel. Oel auf Leinwand um 1955.

53,5 x 65 cm. „Peter Dreher war ein sogenannter Frühbegabter… Auch wenn das Kunststudium mit zahlreichen Entbehrungen verbunden und den Rauswurf aus seinem Elternhaus zu Folge hatte, ließ er sich nicht von seinem Vorhaben abbringen. Er schlug sich durch als Schweineknecht und Hafenarbeiter während der Semesterferien, mit Kunst-am-Bauaufträgen in Hamburg und Oberitalien… 1963 endlich erhielt er einen Lehrauftrag an der Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe und 1968 eine ordentliche Professur ebendort.“ (Zitat nach Irene von Neuendorff; https://peter-dreher.de/derschumannkomplex; online). Interessantes, ungewöhnliches Gemälde in expressionistischer Farbgebung aus dem Frühwerk des Künstlers. Gerahmt. Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.400 €
Schätzpreis: 2.800 €

347

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

„Tag um Tag ist guter Tag“ (Schlüssel). Oel auf grundiertem Karton 1997.

Verso signiert, datiert und mit persönlicher Widmung „für Monica von mir“. 13,8 x 7,4-7,6 cm (Gesamtgröße: 20,4 x 14,5 cm). Neben dem Motiv der Wassergläser gehört der Themenkomplex ‘Schlüssel’ zu den weiteren seriellen Darstellungen alltäglicher Objekte im Oeuvre des Künstlers. Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.800 €

348

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

Seascape. Meerlandschaft mit hohem Himmel. Oel auf Press-Span 1998.

Verso signiert, datiert „16.4.98“ und mit der Werkgruppen-Nummer „60“ bezeichnet sowie mit persönlicher Widmung in Bleistift „für Monica in alten…“. Mit zwei leichten Kratzspuren sowie kleinen Fehlstellen an den Ecken/Rändern. Die Idee einer prinzipiell nicht endenden Bildfolge stellte sich im Verlauf von Drehers malerischen Auseinandersetzung mit dem Gegenstand ein. Die Werkgruppe „Seascape“ aus dem Jahr 1998 umfasst ca. 60 Gemälde, die in mehrfachen Wiederholungen durch eine veränderte Färbung des Lichtes und der Wolken verwandelt wurden. Dabei sind die Motive einfach und wiederholbar, in ihnen zeigt sich die Serien-Komposition als Prinzip. (AOW/AKL, online; passim). Povenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.500 €
Schätzpreis: 2.400 €

349

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

„Vitrine with tomato day Räucherfaß I“. Glasschale mit Fuß vor hellem Hintergrund, darin eine Tomate. Oel auf Leinwand 2001.

Mit eingeritztem Datum „31.1. 2001“. Verso signiert und betitelt. 40 x 40 cm. Doubliert. Neben dem bevorzugten Motiv des leeren Zylinderglases gehört die mit „Vitrine“ betitelte Serie mit einer Glasschale zu einer der wichtigsten Werkgruppen Drehers. Die auf einer Fläche stehende Schale zeigt im Inneren oder auch auf der Außenseite Reflexe des Lichts sowie die Spiegelung der Umgebung in subtiler Ausführung. Teils beschränkt sich die Darstellung ausschließlich auf das Gefäß, teils – wie bei dem vorliegenden Gemälde – fügt Dreher eine Akzentuierung hinzu, indem er ein weiteres Objekt – sei es ein Stück Obst oder Gemüse oder auch eine Glühbirne – ergänzt und dadurch die unterschiedliche Texturen, Farben sowie deren Lichtdurchlässigkeit hervorhebt. Auf Spannrahmen. Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 3.000 €
Schätzpreis: 4.000 €

350

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

Stilleben mit Topfpflanze, Kürbis und Zitronen. Farblithographie 1955.

Auf der Passpartoutblende signiert und datiert „55“. Auf chamoisfarbenem Vélin. 39,5 x 45 cm. Unter Blende montiert. Leicht gebräunt. Die Technik der Lithographie findet sich nur äußerst selten im Gesamtwerk des Künstlers. Provenienz: Aus dem Atelier des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €

351

AUGUST WILHELM DRESSLER

Bergesgrün/Böhmen 1886 – 1970 Berlin

„Frauenakt am Ofen“. Kniestück eines stehenden weiblichen Aktes vor grünem Hintergrund. Oel auf Leinwand.

Verso signiert und betitelt. 51 x 40,5 cm. Mit winzigen Farbabsplitterungen sowie mit Druckspuren des Spannrahmens. Verso mit recto nicht sichtbaren Wasserrändern. Dressler gilt als einer der Hauptvertreter einer das Plastische betonenden Neuen Sachlichkeit, der neben Landschaften, Stilleben und Porträts vor Allem Akte in Oel, Gouache, Aquarell und Zeichnung schuf. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 500 €

352

JEAN DUBUFFET

Le Havre 1888 – 1985 Paris

Le Guerrier. Farblithographie 1958.

Mit dem Namenszug im Stein. Auf Vélin. 30 x 17 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage montiert. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 500 €

353

OTTO DÜNKELSBÜHLER

München 1898 – 1977 Nagold

„Südliche Landschaft“. Oel auf Karton um 1933.

Signiert. Verso von fremder Hand betitelt, datiert „um 1933“ und mit der Werknummer „No. 176“ bezeichnet sowie mit persönlicher, signierter Widmung des Künstlersohns Gaspard Dünkelsbühler. 34 x 45 cm. Dünkelsbühler begann seine künstlerische Ausbildung ab 1921 in München bei J. Diez und W. Geiger und wechselte dann nach Berlin, wo er bei E. Orlik und C. Klein studierte. Studienaufenthalte in Paris, London und in Italien folgen. Ab 1922 war er in München als Gebrauchsgraphiker, ab 1926 in Berlin auch als Illustrator tätig. Nach der Begegnung mit A. Lhote schrieb der Künstler sich in dessen Akademie ein und konzentrierte sich zunehmend auf die Malerei. Es folgte ein Malaufenthalt in Frankreich, doch bereits 1933 erhielt er ein Ausstellungsverbot, das bald zu einem Arbeitsverbot erweitert wurde. Nach weiteren Aufenthalten in Paris, Rom, London und der Provence, ließ sich Dünkelsbühler in Nagold im Schwarzwald nieder. Nach Ende des II. Weltkrieges intensivierte der Künstler erneut seine Maltätigkeit und beteiligte sich an Ausstellungen im süddeutschen Raum und unternahm ab Mitte der 1950er Jahre immer wieder ausgedehnte Malreisen in Deutschland, nach Frankreich, Spanien und in die Ägäis. Die Arbeiten aus dieser Zeit zeichneten sich durch neue Akzente in der Komposition und eine stärkere Dominanz der Farben aus. (https://www.otto-duenkelsbuehler.de/vita/ online; passim). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 600 €

354

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

L’Amour. Holzschnitt zu Guillaume Apollinaire, „Le Bestiaire ou Cortège d’Orphée“ um 1906.

Bezeichnet „exemplaire sur Japon I/VI“ und mit dem Stempel „Atelier Raoul Dufy“ (vgl. Lugt 702f) sowie dem Titel im Stock. Auf chamoisfarbenem Japan. 30,5 x 31,2 cm. Sehr breite Ränder gering bestoßen sowie obere rechte Ecke mit Knickspuren. Späterer Abdruck. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 420 €

355

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Amphitrite: Jeune Femme nue regardant des Bateaux. Auf einer Terrasse liegender weiblicher Akt, Schiffe auf dem Meer betrachtend. Kaltnadelradierung 1928.

Mit dem Verlegersignet in der Platte. Auf kräftigem Vélin d’Arches mit dem Verlegertrockenstempel „Musée du Louvre, Chalcographie“. 35 x 50,9 cm. Breiter Rand schwach fleckig. Später Abdruck. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

356

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Baie de Sainte-Adresse. Farblithographie von Y. Sabatier nach der gleichnamigen, 1935 entstandenen Gouache von Dufy, 2004.

Expl. 18/250 (Gesamtaufl. 270). Mit den Namenszügen der Künstler und Datum „1935“ im Stein. Verso typographisch bezeichnet. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin mit den Trockenstempeln von ADAGP, Paris und „idem, Paris“. 43 x 84 cm. Mit schwacher Randknickspur. Beiliegt: Kopie der Justification du Tirage der Galérie Fanny Guillon-Laffaille, Paris vom 17.12.2004. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

357

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Anémones. Farblithographie von R. Leo in Anlehnung an die gleichnamige, 1942 entstandene Gouache von Dufy, 2004.

Expl. 56/250. Mit den Namenszügen der Künstler und Datum „1942“ im Stein. Verso typographisch bezeichnet. Auf kräftigem chamoisfarbenem BFK Rives mit den Trockenstempeln von ADAGP, Paris und „idem, Paris“. 54 x 72 cm. Beiliegt: Kopie der Justification du Tirage der Galérie Fanny Guillon-Laffaille, Paris vom 8.12.2004. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

358

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Le Paddock à Deauville. Ausstellungsplakat des Musée National d’Art Moderne, Paris. Farblithographie von Ch. Sorlier bei Mourlot unter Verwendung eines Ausschnittes der gleichnamigen Gouache von Dufy, um 1964.

Mit dem Namenszug im Stein sowie gedrucktem Text. Auf Vélin. 61 x 100 cm. Leicht gebräunt und etwas wellig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

359

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Le Violon. Plakat zur Ausstellung „Atelier Mourlot. Les grands Maîtres de la Lithographie“ im Magasin du Nord, Kopenhagen 1987. Farblithographie nach Dufy bei Mourlot 1987.

Mit zwei versch. Copyrightvermerken, der Verlegeradresse von Torben Groendahl (Kopenhagen) und Plakattext unterhalb der Darstellung. Auf chamoisfarbenem Vélin. 69,9 x 53,9 cm. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

360

JOSEF EBERZ

Limburg/Lahn 1880 – 1942 München

Assisi III. Kaltnadelradierung 1920.

Expl. 17/40. Signiert. Auf crémefarbenem Vélin. 9 x 17,5 cm. Mit Lichtrand. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

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