Katalog


Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 112 am 18. April 2026

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Einträge: 693
Seite 21 von 35

401

JOHANNES GRÜTZKE

1937 – Berlin – 2017

In Boot stehender Mann mit Stake bei einem Wrack – Sitzender mit Stab. 2 Bll. Bleistiftzeichnungen aus einem Skizzenbuch 2009.

Beide monogrammiert und datiert „1.0.09“ bzw. „23.19.09“ sowie Bl. 2 in der rechten oberen Ecke mit „5“ numeriert. Auf Vélin mit unregelmäßigem linkem Rand. Je 27,8 x ca. 21,4 cm. Bl. 2 mit schwachem Fleck sowie links oben mit schwacher Eckknickspur. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

402

ADOLF HACKER

Schwarzbach/Saale 1873 – 1943 Heidelberg

Straße vor der St. Nazarius und Celsus-Kirche in Ersheim bei Hirschhorn. Oel auf Leinwand 1920.

Signiert, datiert und ortsbezeichnet „Kirche i. Ersheim“. Verso auf dem Spannrahmen mit nicht identifizierbarem Fragment eines Klebeetiketts mit handschriftlicher Bezeichnung „Heidelberg…“. 49 x 56 cm. Mit feinen Krakelüren und zwei hinterlegen Beschädigungen. Nach einer Lehre als Dekorations- und Zimmermaler und Besuchen gewerblicher Fortbildungsschulen in München, studierte Hacker zuerst bei O. Hamel in der Malklasse der Kunstgewerbeschule Hannover, 1909-12 an der Kunstakademie Karlsruhe (u.a. bei Ernst Schurth, Hans Müller-Dachau, Caspar Ritter) und schließlich 1913 bei Lovis Corinth in Berlin. Nach dem I. Weltkrieg kehrte er nach Heidelberg zurück und war fortan als malender Stadtchronist tätig, was ihm in Heidelberg zu großer Bekanntheit und Beliebtheit verhalf. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

403

MARIE FREIIN VON HADELN

Arolsen 1873 – 1969 Bremen

Blick auf die Garnisonskirche in Potsdam. Pastell.

Signiert. Verso mit Klebeetikett der Kunsthandlung E. Heidkamp, Potsdam. Auf bräunlichem Vélin. 50 x 38,5 cm. „Marie von Hadeln begann ihr Studium in Weimar und ging dann ab 1900 zu Buttersack nach München. Nach ihrer Übersiedlung nach Bremen wurde sie 1928 Mitglied der GEDOK. Sie unternahm unter anderem in den 30er und 40er Jahren Studienreisen nach Florenz und Venedig. Von 1929 bis nach 1950 beteiligte sie sich an einer Vielzahl von Ausstellungen. Die zeitgenössischen Kritiken berichteten übereinstimmend von ihren malerischen und zeichnerischen Qualitäten“ (homepage des Bremer Frauenmuseums: https://bremer-frauenmuseum.de/2017/03/21/hadeln-marie-adelheid-gen-mimi-freiin-von/). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 220 €
Schätzpreis: 280 €

404

HARALD HÄUSER

Marburg 1957 – tätig in Breidenbach/Hessen

Abstrakte Farbkomposition. Mischtechnik mit Acryl 1980.

Signiert und datiert. Verso mit Farbproben. Auf Vélin. 33 x 22 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 120 €

405

OSKAR H. HAGEMANN

Holoubkau bei Prag 1888 – 1984 Karlsruhe

Schwarzer mit Papagei auf dem Arm, daneben ein Mädchen. Oel auf Leinwand 1914.

Signiert und datiert. 91 x 68 cm. Mit Retuschen und wenigen, hinterlegten Löchlein. Bereits als 16-jähriger nahm Hagemann Malunterricht bei I. Puhonny und studierte ab 1906 an der Kunstakademie Karlsruhe bei L. Schmid-Reutte und W. Conz. Gleichzeitig erlernte er in der privaten Malschule von L. W. Plock die Grundlagen der Oelmalerei. Von 1908-12 war er Meisterschüler bei Wilhelm Trübner. Er lebte von 1912-16 mit seiner Frau, der Künstlerin Gertrud „Gertel“ Stamm-Hagemann in Schloss Augustenburg bei Karlsruhe, das bereits früher als Mittelpunkt der Grötzinger Malerkolonie gedient hatte. Stilistisch führte er zunächst die koloristische Malweise seines Lehrers Trübner fort. Das vorliegende Gemälde mit seinen kräftigem Duktus in nuancierten Tönen stammt aus dieser Zeit; im Kunsthandel ist ein mit „1919“ datiertes Gemälde bekannt, das seine Frau ebenfalls mit einem buntfriedrigen Papagei zeigt. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.400 €
Schätzpreis: 2.000 €

406

OSKAR H. HAGEMANN

Holoubkau bei Prag 1888 – 1984 Karlsruhe

Wiesenblumenstrauß in Glasvase. Oel auf Leinwand 1969.

Mit in die frische Farbe eingeritzter Signatur und Datum. 44,5 x 37 cm. Doubliert. Typische Arbeit aus der Spätzeit des Künstlers, der neben seinen Porträts besonders für seine Blumenstilleben bekannt ist. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

407

PHILIPP HARTH

Mainz 1888 – 1968 Bayrisch-Zell

Sitzende Raubkatze. Bildhauerstudie. Tuschfederzeichnung mit Bleistift.

Monogrammiert „Ph. H.“. Auf transparentem Papier. 21 x 23,5 cm (Darstellung). Im Passepartoutausschnitt gering gebräunt. Mit schwacher Eckknickspur. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

408

HAUS-RUCKER-CO

Künstlerkollektiv; tätig 1967-1977 in Wien, Düsseldorf und New York

Flyhead – Mind-Expander – Gelbes Herz – Pneumacosm. Blatt 1-4 aus einer Folge mit Darstellungen audiovisueller Verfremdungen. 4 Bll. Farbsérigraphien 1972.

Probedruck (Bl. 3), jeweils eines von 25 römisch nummerierten Expl. bzw. Expl. 7/100 (Bl. 4). Sämtlich von Manfred Ortner signiert und mit dem Namen des Kollektivs bezeichnet. Mit Text in der Darstellung. Auf leichtem Karton. Je 59,5 x 42 cm. Ecken meist gering bestoßen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 500 €

409

RUDOLF HAUSNER

1914 – Wien – 1995

Adam wohlbehütet. Bronze mit brauner Patina, teilweise golden poliert, auf Marmorsockel.

Expl. 466/1250. Mit dem Namenszug und Gießerstempel von Venturi Arte auf der Plinthe. Höhe (Sockel 6,7 x 7,5 x 6,7 cm): 19 cm. Breite: 10 cm. Tiefe: 9 cm. Goldfarbene Kopfbedeckung mit vereinzelten winzigen Bereibungen und kurzen Kratzspuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 500 €

410

RUDOLF HAUSNER

1914 – Wien – 1995

Evas schönstes Kleid. Farbsérigraphie mit roter Umrahmung, hrsg. vom Verlag „Die Zeit“, Hamburg 1972.
Huber 20. –

Expl. 366/1000. Signiert. Auf Schoeller-Parole-Vélin. 69 x 31 cm (Darstellung; Blatt: 84 x 52 cm). Auf Unterlage montiert. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 160 €

411

ERICH HECKEL

Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell

Liegende. Holzschnitt in Schwarz und Rot 1913.
Dube H 259, II, B; Abdruck vom zersägten und in Teilen eingefärbten Stock. –

Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin. 18 x 10,5 cm (Blatt: 26 x 18 cm). Ränder hinterklebt. Minimal gebräunt. Erschienen in „Ganymed“, 5. Bd., München 1925. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 320 €

412

ERICH HECKEL

Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell

Junge Frau. Holzschnitt 1949.
Dube H 392, B. Ebner/Gabelmann 392 H, III, B. –

Expl. 133/440. Signiert und datiert „49“. Auf „J Whatman 1961“-Vélin mit dem Verleger-Trockenstempel. 40,2 x 29,4 cm (Blatt: 62 x 50,5 cm). Mit wenigen schwachen Knickspuren. Erschienen als Jahresgabe des Badischen Kunstvereins, Karlsruhe, 1962. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €

413

ERICH HECKEL

Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell

Knabenbildnis. Holzschnitt 1967.
Dube H 457. –

Signiert und datiert. Auf BFK Rives. 44,7 x 31,2 cm. Unter Passepartoutblende montiert. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

414

ERICH HECKEL

Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell

„Frau“. Bildnis Grete Kindermann. Kaltnadelradierung 1954.
Dube R 172. Ebner/Gabelmann 976 R. –

Signiert und datiert sowie von fremder Hand betitelt. Auf kräftigem Vélin. 32,8 x 24,7 cm. Gering angestaubt. Verso mit Klebespuren in den Ecken. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €

415

ERWIN HEERICH

Kassel 1922 – 2004 Meerbusch

Geometrische Kompositionen in Schwarz, Weiß und Ocker. Vollständige Folge von 5 Bll. Sérigraphien (davon 2 farbig) 1982.

Sämtlich verso signiert. Auf leichtem Karton. 48 x 48 bis 59 x 59 cm. Erschienen bei der Griffelkunst. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €

416

KURT HEILIGENSTAEDT

Roßleben 1890 – 1964 Berlin

„Urlaub“. Junge Frau mit Buch in einer Hängematte, im Hintergrund ein See. Oel auf Karton.

Signiert. Auf unterhalb der Darstellung appliziertem Papierstreifen betitelt. 37 x 28 cm (Darst.; Karton: 43,2 x 34,2 cm). Weißgrundierte Ränder an den Ecken leicht bestoßen, mit Überklebungen und kleinen Läsuren. Vermutlich Illustrations- bzw. Werbeentwurf. Heiligenstaedt, der zunächst im Verlagsbuchhandel tätig war und anschließend an der Reimann-Schule in Berlin studierte, war seit den 1920er Jahren als Buch- und Illustrator für namhaften Publikationen wie Elegante Welt, Fliegende Blätter, Lustige Blätter, Meggendorfer Blätter und hauptsächlich für den Simplicissimus (und Nachkriegs-Ausgabe Simpl) tätig. Gleichzeitig gestaltete er Werbeanzeigen, Plakate u.a. und wurde in dieser Sparte bekannt durch das „Weiße Dame“-Motiv für das Persil-Waschmittel (AOW/AKL online). Provenienz: Nachlass des Künstlers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 450 €

417

KURT HEILIGENSTAEDT

Roßleben 1890 – 1964 Berlin

Sommerfreuden. Dame in schwarzem Bikini mit Hut mit ihren Freundinnen. Oel auf Karton.

Signiert sowie mit Bleistiftanzeichnungen an den weißgrundierten Rändern. 38,3 x 28 cm (Darst.; Karton: 50,2 x 35,8 cm). Ränder an den Ecken leicht bestoßen, mit Überklebungen und kleinen Läsuren. Vermutlich Illustrations- bzw. Werbeentwurf. Provenienz: Nachlass des Künstlers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €

418

KURT HEILIGENSTAEDT

Roßleben 1890 – 1964 Berlin

Paar mit Zigarette und Cocktailglas. Entwurf für eine Werbung des Vermouth „Gancia“. Aquarell mit Tuschpinsel mit Bleistift und Deckweißtekturen um 1960.

Auf der Unterlage mit dem Stempel. „Kurt Heiligenstädt / Lichterfelde/Berlin“ und verso mit „ALPHA 138691“ bezeichnet. Mit dem Namen der Traditionskellerei Gancia sowie mit „Raum für Text“ markiertes Feld in der Darstellung. Auf Vélin, auf Karton aufgezogen. 41,7 x 17 cm (Unterlage: 49,7 x 32,7 cm). Mit leichten Klebespuren im Randbereich. Unterlage leicht wellig und etwas unfrisch. Provenienz: Nachlass des Künstlers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €

419

KURT HEILIGENSTAEDT

Roßleben 1890 – 1964 Berlin

Paar auf der Rückbank eines Autos. Aquarell in Deckfarben mit Tuschfeder und Bleistift.

Signiert sowie auf der Unterlage verso mit dem Künstleradress-Stempel „Kurt Heiligenstädt / Lichterfelde/Berlin“. Auf der Unterlage mit Resten von appliziertem typographischem Text und Bleistiftanzeichnungen sowie in Bleistift handschriftlich bezeichnet: „Der letzte Beitrag den der Simplizissimus von / Vati brachte – ohne Text – mit einem Nachruf“ (recto) und „Die letzte Zeichnung, die der Simpliz. brachte..“ (verso; monogr. „HE“). Auf Schoeller-Vélin, auf Karton aufgezogen. 29,5 x 22,5 cm (Darst.; Blatt: 41,6 x 30,8 cm; Unterlage: 47,5 x 34,8 cm). Ränder schwach wellig und gering unfrisch. Provenienz: Nachlass des Künstlers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 320 €

420

KURT HEILIGENSTAEDT

Roßleben 1890 – 1964 Berlin

Bildnis einer jungen dunkelhaarigen Frau, an der Hand einen Ring mit grünem Stein. Aquarell mit Deckfarben und Einfassungslinie in Rot.

Signiert. Auf hellbraunem strukturiertem Vélin, mit leicht unregelmäßigen Rändern auf Karton aufgezogen. 37,5 x 25,2 (Darst.; Blatt: ca. 38,2 x 25,9 cm; Unterlage: 49,5 x 35 cm). Provenienz: Nachlass des Künstlers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €

Einträge: 693
Seite 21 von 35