Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 112 am 18. April 2026
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HA SCHULT
Parchim 1939 – tätig in Köln
„Situation Schackstr., II. Rot“. Farbsérigraphie 1969/70.
Expl. 33/100. Signiert, datiert und betitelt. Auf leichtem Karton. 48 x 68 cm. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 70 €
Schätzpreis: 100 €
EMIL SCHUMACHER
Hagen 1912 – 1999 San José/Ibiza
Ohne Titel. Farbaquatintaradierung 1965.
Nicht bei Franzke-Cavadini. –
Expl. 46/86. Signiert. Auf Vélin. 27,5 x 21 cm. Unter Passepartout montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 420 €
WILHELM SCHWAR
Münster 1860 – 1943 München
Mädchen mit Katze. Oel auf Holz 1895.
Signiert, datiert und ortsbezeichnet „Mchn.“. 16 x 12 cm. Zuerst autodidaktisch tätig, studierte Schwar ab 1885 in München und wurde Mitglied der „Münchner Künstlergenossenschaft“. Er bestückte zahlreiche Ausstellungen und war vor allem für seine Katzendarstellungen bekannt. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €
GOTTARDO SEGANTINI
Pusiano/Como 1882 – 1974 Maloja/Graubünden
„Vecchio Palazzo Brentano a Bonzanigo“. Blick auf die seitliche Fassade des Palazzo Brentano in Bonzonigo bei Tremezzo am Comer See. Oel auf Leinwand 1927.
Signiert „GottardoS“ und datiert. Verso nochmals signiert, datiert, betitelt und ortsbezeichnet „Tremezzo“. 80 x 60 cm. Gottardo Segantini, Sohn des Künstlers Giovanni Segantini, war als Maler, Radierer und Kunstschriftsteller tätig. Nach dem Tod seines Vaters 1899 ging er an die ETH in Zürich, entschied sich jedoch unter dem Einfluss des Schweizer Malers und Architekten H. E. von Berlepsch-Valendas für die Malerei und erlernte bei H. Gattiker in Zürich die Technik des Radierens. Anschliessend zog Segantini nach Maloja zurück, wo er die Bibliothek seines Vaters als Atelier nutzte und bis zu einem Lebensende wohnhaft blieb. Sein künstlerischer Stil wurde wesentlich durch seinen berühmten Vater geprägt, vor Allem sein malerisches Schaffen zeigt eine deutliche Nähe zu Giovanni Segantini. Neben Winter- und Sommerlandschaften aus dem heimatlichen Engadin – meist aus der Umgebung von Maloja – die er in flirrendem Licht und leuchtender Farbigkeit darstellte, finden sich im Werk Gottardo Segantinis vereinzelt auch weitere schweizerische und italienische Motive, wie bei dem hier vorliegenden Gemälde aus der Umgebung des Comer Sees. Die ungewöhnliche, aus dem übrigen Oeuvre Segantinis herausstechende Ansicht des Palazzo der später auch in Deutschland ansässigen Familie Brentano zeigt als dominierendes Element eine treppenartige Gasse, der auf der einen Seite vom Gebäude und auf der anderen Seite von einer Mauer begrenzt wird. Die an die von Giovanni Segantini präferierte Stilrichtung des Divisionismus erinnernde Pinselführung in differenzierten Erdtönen wird durch das kräftige Grün des Pflanzenbewuchses der Mauer unterbrochen, während im oberen Bildteil der leuchtende Himmel sowie die von der Sonne beschienene Häuser im Hintergrund eine frühlingshafte Stimmung erzeugen. Provenienz: Deutscher Privatbesitz. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 42.000 €
Schätzpreis: 48.000 €
CARL ERNST (KARLI) SOHN-RETHEL
Düsseldorf 1882 – 1966 Büderich
Stilleben mit Teller und Früchten. Oel auf Leinwand.
Verso mit Kohlezeichnung (Variante des Motivs). Auf bräunlichem Vélin. 32 x 40,5 cm (Passepartoutausschnitt). Unter Passepartoutblende montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 320 €
CARL ERNST (KARLI) SOHN-RETHEL
Düsseldorf 1882 – 1966 Büderich
Ochsengespann. Mischtechnik mit Aquarell und Pastell 1943.
Monogrammiert „K. S.“ und datiert „43“. Auf bräunlichem Bütten. 31,5 x 43 cm. Schwach gebräunt. Mit geglätteter vertikaler Mittelfalte, wenigen Randeinrissen und Knickspuren sowie an den Ecken auf Unterlage montiert. Sohn-Rethel gehörte zur gleichnamigen Malerfamilie und war der Enkel von Alfred Rethel und der Bruder von Alfred und Otto Sohn-Rethel. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €
PIERRE SOULAGES
Rodez 1919 – 2022 Nîmes
Lithographie No. 9. Lithographie 1959.
Rivière 30. Encrevé/Miessner 530. –
Auf Vélin. 31,4 x 24,2 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage motiert. Erschienen in „XXe Siècle“, No. 13, 1959. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 850 €
PIERRE SOULAGES
Rodez 1919 – 2022 Nîmes
Compostion. Farb-Pochoir nach Soulages bei Atelier Daniel Jacomet 1956.
Auf Vélin. 31,3 x 24,2 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage motiert. Linker Rand unregelmäßg beschnitten. Erschienen in „XXe Siècle“, No. 7, 1956. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Stift Neuburg, im Vordergrund blühende Obstbäume. Oel auf Leinwand 1928.
Signiert. Verso signiert, datiert und ortsbezeichnet „Stift Neuburg / Heidelberg“ sowie auf dem Spannrahmen mehrfach von fremder Hand bezeichnet. 50,5 x 62 cm. Mit Nadelspuren an den Rändern. Der Künstler Karl Stauss ist bekannt für seine detailliert und stimmungsvoll ausgeführten Motive aus seiner Heimatstadt Heidelberg und deren Umgebung, häufig als Pastell und Aquarell, aber auch in Oel. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 240 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Blick über den Neckar mit der der Alten Brücke und dem Brückentor, dahinter die Türme der Heiliggeistkirche und der Jesuitenkirche im Herbstlicht. Pastell 1934.
Signiert und datiert. Auf Vélin. 41 x 31 cm. Leicht gebräunt. Ränder hinterklebt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Blick von Osten auf Schloss und Altstadt, in der Ferne Blick in die Rheinebene. Pastell.
Signiert und ortsbezeichnet „Heidelberg“. Auf Karton. 20,5 x 41,5 cm. Duftige, frühlingshafte Impression. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 240 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Blick vom Neckar aus auf die Altstadt mit der Heuscheuer und dem Marstall, im Hintergrund das Schloss. Aquarell.
Signiert und ortsbezeichnet „Heidelberg“. Auf Vélin. 24,8 x 18 cm (Darstellung). Gering angestaubt. Unter Passepartout montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 150 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Blick vom nördlichen Neckarufer auf Teile der Alten Brücke mit der Minervastatue, dahinter der Königstuhl im Dunst. Aquarell.
Signiert und ortsbezeichnet „Heidelberg“. Auf Vélin. 32,5 x 21 cm (Passepartoutausschnitt). Gering gebräunt. Unter Passepartout montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Blick über schneebedeckte Bäume auf den Glockenturm des Schlosses. Aquarell.
Signiert. Auf Vélin. 30 x 22,5 cm (Passepartoutausschnitt). Stellenweise gering gebräunt und vereinzelt stockfleckig. Unter Passepartout montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Der Eselspfad in der Altstadt unterhalb des Schlosses, mit Blick auf den Glockenturm. Pastell.
Signiert. Auf Karton. 41,5 x 32 cm. Gering gebräunt. Ränder recto geringfügig überklebt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
KARL STAUSS
1887 – Heidelberg – 1964
Heidelberg: Blick über Felder auf Teile von Handschuhsheim mit der Friedenskirche. Aquarell mit Pastell.
Signiert und ortsbezeichnet „Hdlbg.“ sowie von fremder Hand (?) in Bleistift bezeichnet „1920“. Verso in Bleistift bezeichnet „Alt Handschuhsheim um 1920 / Vor dem Neubau Atzelhof“. Auf grünlichem Vélin. 24 x 27 cm (Passepartoutausschnitt). Schwach gebräunt, gering wellig und unter Passepartout montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
DIETER STÖVER
Oldenburg 1922 – 1984 Schlegldorf/Lenggries
Informelle Komposition. Mischtechnik 1964.
Signiert und datiert. Auf leichtem chamoisfarbenem Japan-Bütten. 46,5 x 31,5 cm. Oberrand gering wellig und verso mit Montierungsresten. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €
PETER STRAUSFELD
Köln 1910 – 1980 Brighton
„Sie fanden keine Herberge“. Linolschnitt 1935.
Signiert, datiert und betitelt sowie mit dem Monogramm (ligiert) im Stock. Auf Japan. 31 x 21 cm. Unter Passepartout montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
EMIL SUTOR
Offenburg 1888 – 1974 Karlsruhe
Zwei weibliche Akte mit Tüchern. Steinrelief in Graubraun mit Wandaufhängung.
Mit dem eingeritzten Namenszug. 56,5 x 34 cm. Mit weißlichen Gipsspuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €
ANTONI TAPIES
1923 – Barcelona – 2012
A Cortazàr. Farblithographie 1979.
Galfetti 730. –
Expl. 11/75. Signiert. Auf BFK Rives. 39,5 x 58 cm. Gebräunt und schwach fleckig. Breite Ränder mit vereinzelten winzigen Läsuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

