Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 112 am 18. April 2026
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THEODOR WINTER
München 1872 – 1947 Starkenburg
Hügelige Landschaft mit Weidezaun. Oel auf Holz.
Signiert sowie verso mit alter Sammlerbezeichnung in Bleistift. 34 x 46 cm. Winter studierte 1899/1903 an der Akademie München bei G. v. Hackl, M. v. Feuerstein und W. v. Diez sowie bei J. Huber-Feldkirch, mit dem er 1909 nach Düsseldorf übersiedelte. 1911 hielt er sich bei A. Welti in Bern auf, der einen großen Einfluß auf das künstlerische Werk Winters ausübte. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €
PAUL WUNDERLICH
Eberswalde bei Berlin 1927 – 2010 Saint-Pierre-de-Vassols
Kleine Stadtlandschaft. Holzschnitt 1952.
Riediger 23. –
Eines von ca. 300 Expl. Signiert. Auf leicht strukturiertem, chamoisfarbenem Vélin. 13,5 x 20,5 cm. Sehr breite Ränder geringfügig fleckig. Erschienen bei der Griffelkunst. Sammlung Prof. Dr. Mladen Rupec, Marburg („MHR“ ligiert; nicht bei Lugt). [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 70 €
Schätzpreis: 90 €
PAUL WUNDERLICH
Eberswalde bei Berlin 1927 – 2010 Saint-Pierre-de-Vassols
X-Rays. Röntgenstrahlen. Radierung 1961.
Riediger 161. –
Epreuve d’Artiste. Signiert und datiert sowie mit dem Monogramm in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 12 x 9 cm. Breitrandig. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 120 €
PAUL WUNDERLICH
Eberswalde bei Berlin 1927 – 2010 Saint-Pierre-de-Vassols
Kleine Familie. Farblithographie zu F. Mourlot, „Souvenirs et Portraits d’Artistes“, 1972.
Riediger 442, b. –
Auf kräftigem Vélin d’Arches. 22,2 x 19 cm. Breitrandiger Abdruck. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €
PAUL WUNDERLICH
Eberswalde bei Berlin 1927 – 2010 Saint-Pierre-de-Vassols
Tête de Femme I – Tête de Femme II -Tête de Femme III. 3 Bll. Farblithographien 1983.
Hanke 694-696. –
Jeweils Expl. 124/1000. Sämtlich signiert. Auf Vélin mit dem Druckertrockenstempel von „Matthieu Litho, Switzerland“. 26,9 x 21,5 bis 31,5 x 21,5 cm. Erschienen zur Vorzugausgabe von C. Riediger, Paul Wunderlich. Werkverzeichnis der Druckgraphik 1948 bis 1982, 1983. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €
GUSTAV WUNDERWALD
Köln 1882 – 1945 Berlin
Stehender weiblicher Akt. Stellenweise gewischte Bleistiftzeichnung.
Auf der Unterlage mit dem Nachlaßstempel sowie verso mit Bleistiftskizze (liegender Mann). Auf chamoisfarbenem Vélin mit abgerundetem Oberrand, an den Rändern meist auf Unterlage montiert. 19,2 x 6 cm (Darstellung). Gering angestaubt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €
WLADIMIR LUKIANOWITSCH VON ZABOTIN
Buschinka-Niemirowskaja 1884 – 1967 Karlsruhe
Brustbildnis einer braunhaarigen jungen Frau in grünem Kleid, vermutlich die Geliebte des Künstlers, die Sängerin Rösli Weidmann. Oel auf Leinwand.
Mit in die frische Farbe eingeritzter Signatur. 41 x 35,5 cm. Zabotin übersiedelte 1906 nach Karlsruhe, wo er 1908/09 die dortige Kunstakademie besuchte und bei E. Schurth, F. Fehr, C. Ritter und ab 1913/14 als Meisterschüler bei W. Trübner studierte. Ab 1917 verarbeitete der Künstler avantgardistische Kunstströmungen der Vorkriegszeit; daneben entstanden auch gegenstandslose Arbeiten. 1919 war er Mitbegründer der Karlsruher Künstlergruppe „Rih“ als Ortsgruppe der Berliner Novembergruppe. Nach deren Auflösung weisen seine Arbeiten eine thematische und stilistische Nähe zur Malerei der Neuen Sachlichkeit auf. Er stellte bei der Badischen und der Darmstädter Secession aus, bevor er 1934 mit Ausstellungs- und Verkaufsverbot belegt wurde. 1937 wurden seine Werke als „Entartete Kunst“ diffamiert. Nach Flucht und langjährigem USA-Aufenthalt kehrte er 1956 nach Karlsruhe zurück, wo er bis 1967 an den Ausstellungen des Deutschen Künstlerbundes und des Künstlerbundes Baden-Württemberg teilnahm. In seinem Oeuvre dominierten Akt- und Porträtdarstellungen sowie Landschaftsgemälde. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.000 €
Schätzpreis: 1.500 €
ZAO WOU-KI
Peking 1921 – 2013 Nyon/Schweiz
Sans Titre. Farblithographie 1957.
Marquet 115. Ågerup 113. –
Auf kräftigem Vélin. 30,5 x 23,7 cm. Mit Heftspuren am linken Rand. Erschienen in „XXe Siècle“, No. 10, 1958. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
JERRY ZENIUK
Bardowick bei Lüneburg 1945 – tätig in München
Farbstreifen – Let go (Zwei ovale Formen). Farblithographie aus der Folge „Berlin Lithographs“ und 1 Bl. Farbaquatintaradierung 1996/2005.
Beide signiert und datiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 40,3 x 30,9 und 23,6 x 32,7 cm. Bl. 1 mit kleinen Läsuren und dünnen Papierstellen (durch Ablösen der rückseitigen Montierung) am Oberrand. Beide erschienen bei der Griffelkunst. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
HEINRICH ZILLE
Radeburg/Sachsen 1858 – 1929 Berlin
Zur Mutter Erde. In Roulette überarbeitete Heliogravure nach einer Zeichnung um 1905.
Rosenbach 40, f. –
Mit der Stempelsignatur (R. Stempel 3) sowie dem Namenszug in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenen Vélin. 22,8 x 50,8 cm. Breite Ränder vereinzelt minimal stockfleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 250 €
HEINRICH ZILLE
Radeburg/Sachsen 1858 – 1929 Berlin
Spaziergänger (A). Heliogravure nach einer Kreidezeichnung, um 1906.
Rosenbach 42, b (von d). –
Expl. 50/100 der Auflage des Fackelträger-Verlages für das Mappenwerk „Heinrich Zille. 10 Original-Graphiken“, Hannover 1964. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 18 x 12,5 cm (Blatt: 56 x 39,3 cm). Beiliegt: Titelbogen mit dem numeriertem Impressum und Inhaltsangabe. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 140 €
HEINRICH ZILLE
Radeburg/Sachsen 1858 – 1929 Berlin
Spaziergänger (B). Heliogravure mit Radierung und Roulette um 1906.
Rosenbach 43, g. –
Mit der Stempelsignatur (R. Stempel 3) sowie dem Namenszug in der Darstellung. Auf Kupferdruckpapier. 18,5 x 13,6 cm. Beiliegt: ders., Studienblatt mit singenden Kindern. Lithographie 1916. (R. 49, a von b). Mit dem Namenszug im Stein sowie typographischem Text. Verso mit Lithographie von M. Slevogt (Pax Vobiscum; Söhn 28). Auf leichtem Vélin. 25,6 x 22 cm. Vereinzelt stockfleckig. Mit Heftspuren am linken Rand. Erschienen in „Der Bildermann“, 1916. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 140 €
HEINRICH ZILLE
Radeburg/Sachsen 1858 – 1929 Berlin
Heinrich Zille. Aktstudien. Photographien weiblicher Modelle in verschiedenen Künstlerateliers 1899-1901. Vollständige Mappe mit 6 Bll. Gelatinesilberabzügen 1999 sowie 18 Abb. und Text von Janos Frecot. (Hamburg), Griffelkunst, 1999. 4°. Lose in OHLwd.-Mappe. 6 nnSS.
Vgl. Kaufhold 277, 285, 412, 413, 415 und 416. –
Sämtlich verso typographisch bezeichnet „Heinrich Zille (1858-1929) / einmalige Auflage für die griffelkunst / hergestellt vom Originalnegativ aus der / Fotografischen Sammlung der Berlinischen Galerie“. Auf kräftigem Photo-Papier (30,4 x 23,9 cm). Zeigt meist das Atelier von August Gaul mit einem Modell in verschiedenen Posen. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

