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Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 113 am 24. Oktober 2026

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Einträge: 658
Seite 18 von 33

341

FRANZ HITZLER

Thalmassing bei Regensburg 1948 – tätig in München und Marktoberdorf

Ohne Titel. Monotypie mit Übermalung in Gouache 1990.

Signiert und datiert . Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 46 x 37 cm (Darstellung; Blatt: 51 x 39,5 cm). Teils gering angestaubt und mit kleinen durch die Übermalung entstandenen Farbspuren an den Rändern. Neben der Malerei setzt Hitzler sich auch mit der Druckgraphik auseinander. Bereits 1970 entstehen erste Holzschnitte aber auch Monotypien, denen er durch die Verwendung von Gouache in kräftige Farbgebung und ausdrucksstarker Linienführung einen expressiven Duktus verleiht. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 340 €
Schätzpreis: 400 €

342

FRANZ HITZLER

Thalmassing bei Regensburg 1948 – tätig in München und Marktoberdorf

Ohne Titel. 5 Bll. Radierungen mit Kaltnadel und Aquatinta desselben Druckzustandes mit Übermalungen in Gouache von 1989 (3 Bll). bzw. 1991 (2 Bll.).
Vgl. Franz Hitzler, Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. I, Radierungen 1977-1980, Nr. 82, VIII. –

Abdrucke außerhalb der a.o.O. aufgeführten, nummerierten 9 Expl. des endgültigen Zustandes. Sämtlich signiert und datiert „79/89“ bzw. „79/1991“. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 45 x 33,5 bis 51 x 39,5 cm (Darstellungen. Blatt: je 51 x 39,5 cm). Teils gering angestaubt. Interessante Kompositionen, die durch die unterschiedlichen, mehr oder weniger dichten, teils fast Blattgröße erreichenden Übermalungen der Graphik Unikatcharakter erhalten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.400 €

343

ANTONIUS HÖCKELMANN

Oelde/Westfalen 1937 – 2000 Köln

Alexandra. Bruststücke im Profil nach rechts. Vollständige Folge von 5 Bll. Lithogaphien 1979.

Expl. 3/25. Sämtlich signiert und datiert. Je ca. 58 x 40-46 cm (Darstellung; Blatt: je 75 x 58 cm). 1 Bl. mit schwacher Farbspur (außerhalb der Darstellung und 1 Bl. mit geringfügiger, kleiner Knickspur im Bereich des linken oberen Seitenrandes. Höckelmann, der zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zählte und neben seinen Objekten aus unterschiedlichen Werkstoffen auch Gemälde, Zeichnungen und Graphiken schuf, zeigte in seinem nur zum Teil figuralen Werk auch Gestalten mit übersteigerter Physiognomie. Höckelmann nahm 1977 und 1982 an der Documenta in Kassel teil und war häufig auf Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.700 €
Schätzpreis: 1.980 €

344

CANDIDA HÖFER

Eberswalde 1944 – tätig in Köln

„Fundación Marcelino Botín Santander V“. Blick auf ein Sofa im Innenraum der gleichnamigen Stiftung in Santander. Fotographie, C-Print (Chromogener Abzug) 2004.

Expl. 32/100. Verso signiert sowie auf Klebeetikett der Fundación Botin Santander mit der typographischen Exemplarnummer. Auf Fotopapier. 29,5 x 22 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 750 €

345

CARL HOFER

Karlsruhe 1878 – 1955 Berlin

Zwei Mädchen am Tisch. Blatt 2 der Mappe „Zenana“ Lithographie in Grau 1923.
Rathenau L 174. –

Eines von 120 Expl. (Gesamtaufl. 200). Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Bütten mit dem Ganymed-Trockenstempel der Marées-Gesellschaft. 29 x 20 cm (Blatt: 47,4 x 33,1 cm). Im einstigen Passepartoutausschnitt minimal gebräunt. Rechte untere Ecke schwach fleckig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

346

GUSTAV HOFMANN-GRÖTZINGEN, eigentl. GUSTAV HOFMANN

1889 – Karlsruhe-Grötzingen – 1970

Grötzingen im Winter. Blick über die Pfinz mit dem historischen Gasthaus „Kanne“ am Niddaplatz, im Hintergrund der gedrehte Turm der Evangelischen Stadtkirche. Oel auf Leinwand 1949.

Signiert und datiert. 53 x 59 cm. Hofmann-Grötzingen kam schon früh mit den Künstlern der Malerkolonie Grötzingen in Kontakt. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler studierte er durch Förderung von L. W. Plock 1909-1913 an der Großherzoglich Badischen Akademie der Bildenden Künste, wo er Meisterschüler von Wilhelm Trübner war. Nach dem II. Weltkrieg in Grötzingen ansässig, schuf er Landschaftsgemälde, die häufig die malerischen Winkel Grötzingens und die Umgebung zeigen. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

347

GUSTAV HOFMANN-GRÖTZINGEN, eigentl. GUSTAV HOFMANN

1889 – Karlsruhe-Grötzingen – 1970

Winterliche Schwarzwaldlandschaft mit Bauerngehöft. Oel auf Leinwand 1954.

Signiert und datiert. Verso auf dem Spannrahmen von fremder Hand bezeichnet. 64 x 97 cm. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

348

ALFRED HRDLICKA

1928 – Wien – 2009

Tauromachie (Hommage à Picasso II). Radierung mit Kaltnadel und Roulette zu der Mappe „Hommage à Picasso“, 1973.
Lewin 517. –

Einer von wenigen Probedrucken. Signiert, datiert sowie bezeichnet „Probedruck“ und „Hommage à Picasso“. 49,5 x 69 cm (Darstellung; Blatt: 63,5 x 89,5 cm). Oberrand mit vereinzelten Griffspuren und gering wellig. Äußerer linker Rand mit wenigen bräunlichen Fleckchen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 340 €

349

ALFRED HRDLICKA

1928 – Wien – 2009

Landsknechte II – Landsknecht und Dirne (Hommage à Urs Graf). 2 Bll. Radierungen zum Zyklus „Bauernkriege“ 1980.
Lewin 807 und 808. –

Expl. 17/50 und 58/90. Beide signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 49,5 x 59,5 und 41,5 x 40,9 cm (Blatt: 63 x 91,8 und 91,8 x 63 cm). Bl. 1 am rechten Rand minimal gebräunt (ca. 6 cm breit an der Papierkante entlang). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 380 €
Schätzpreis: 480 €

350

ALFRED HRDLICKA

1928 – Wien – 2009

Reiterattacke II. Farbradierung zum Zyklus „Die Wattepistole“ 1986.
Lewin 1005, II. –

Epreuve d’Artiste außerhalb der Auflage von 56 Expl. Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 59,3 x 99,4 cm (Blatt: 75,7 x 107,2 cm). Ränder mit vereinzelten, meist schwachen (Stock-) Fleckchen. Zyklus entstanden für die gleichnamige Autobiographie seines Schwiegervaters Hans Paul Wacker. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 460 €
Schätzpreis: 580 €

351

ALFRED HRDLICKA

1928 – Wien – 2009

Der junge Bonaparte. Blatt 20 des Zyklus „Die Französische Revolution“. Kaltnadelradierung mit Schabkunst, Roulette und Farbaquatinta 1985.
Lewin 1062, II. –

Expl. 52/70 des dreiteiligen, bei der Galerie Hilger (Wien) erschienenen Mappenwerks. Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 39,6 x 26,6 cm (Blatt: 75 x 71,5 cm). Rechter Papierrand minimal wellig. Dargestellt wird der junge Offizier als Augenzeuge beim Sturm auf die Tuilerien. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 340 €

352

ALFRED HRDLICKA

1928 – Wien – 2009

Lyon 1793. Blatt 28 des Zyklus „Die Französische Revolution“. Kaltnadelradierung mit Schabkunst und Roulette in Sepia 1985.
Lewin 1070. –

Expl. 52/70 des dreiteiligen, bei der Galerie Hilger (Wien) erschienenen Mappenwerks. Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 59,5 x 99,5 cm (Blatt: 75,7 x 107,4 cm). Ränder mit vereinzelten schwachen Stockfleckchen sowie geringfügige Griffspuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 780 €

353

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Stilleben mit Blumenpokal, Äpfeln und Hirschkäfer. Aquarell mit Bleistiftzeichnung.

Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 21,5 x 21 cm. Gering angestaubt. Linke untere Ecke mit wenigen bräunlichen Fleckchen. Oberrand mit gering durchscheinenden Kleberesten verso. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €

354

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Wartende in der Métrostation Opéra in Paris, dahinter ein Werbeplakat für Ripolin-Farben. Tuschfederzeichnung 1929/30.
Vgl. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch 1891-1979. Badischer Kunstverein Karlsruhe, 1981, Kat.-Nr. 250 mit Abb. S. 33 (dort Rohrfederzeichnung mit Deckweiß „In der Métrostation Opéra“ von 1930; 36 x 53 cm) bzw. Ausstellungs-Katalog Karl Hubbuch. Retrospektive. Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, Kat.-Nr. 131 mit ganzseitiger Abb. S. 365 (dort datiert 1929/30 mit Überarbeitungen der 1960er Jahre). –

Mit dem Signatur-Nachlaß-Stempel. Auf chamoisfarbenem transparentem Papier mit dem Künstler-Nachlaß-Trockenstempel. 22,2 x 28,7 cm. Ränder stellenweise gering bestoßen. Ende der 1920er Jahre änderte sich Hubbuchs Stil. Vermutlich vollzog sich dieser Wandel während seiner Reise von Ende 1928 bis Anfang 1929 nach Südfrankreich. Die neue Sehweise Hubbuchs dokumentieren die Zeichnungen des zweiten Paris-Aufenthaltes 1930 noch deutlicher in skizzenhaften Szenen aus dem städtischen Leben. „Hubbuchs freiere und spontane Haltung bestimmt auch den gewandelten Zugang zu Frankreich. Die lockeren Skizzen und offenen Kompositionen mit Passanten und Touristen sind ein weiteres Beispiel für das direkte Erfassen der Menschen. Hubbuch hat dieses Thema 1928 bis 1930 in Frankreich gefunden, es ist ein Thema, das er mit den Zeichnungen zu der Folge „La France“ teilweise noch weiter ausführen sollte.“ (W. Hartmann, Karl Hubbuch. Leben und Werk in: Karl Hubbuch. Retrospektive.Ausstellungs-Katalog Städtische Galerie im PrinzMaxPalais, Karlsruhe, 1993/94, S. 67). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.400 €
Schätzpreis: 2.800 €

355

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Lächelnder, liegender Frauenakt, von schräg oben gesehen. Tuschfederzeichnung um 1930.

Verso mit dem Monogramm-Nachlaß-Stempel. Auf leichtem Vélin. 29,5 x 20,6 cm. Mit winzigen, vereinzelten Fleckchen. Ränder teils gering bestoßen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 520 €

356

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Erotische Szene mit nackten Frauen und Soldaten mit phallusförmigen Kanonen. Zeichnung in blauschwarzer Tinte um 1930-33.

Verso mit Fragment einer Graphik (Mirakel. Lithographie 1924; Riester 81). Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin. 21,4 x 24 cm. Gering angestaubt. Ränder teils mit kleinen Klebespuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 420 €
Schätzpreis: 500 €

357

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

„La Baule“. Straßenszene in dem an der Atlantikküste gelegenen Ort La Baule-Escoublac mit sich unterhaltenden Frauen und Passanten. Rohrfederzeichnung um 1958/60.

Signiert. Verso betitelt und ortsbezeichnet „Bretagne“. Auf Vélin. 36 x 49,5 cm. Stellenweise (hauptsächlich an den Rändern) gering wellig. In impulsivem Federstrich ausgeführte, spannungsvolle Komposition aus dem Spätwerk des Künstlers. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 900 €
Schätzpreis: 1.200 €

358

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Landschaft mit Bäumen. Bleistiftzeichnung, 1920er Jahre.

Mit dem Signaturstempel. Verso mit weiterer Bleistiftzeichnung (Frauenbeinen in spitzen Schuhen; Modellstudie). Auf kräftigem Vélin. 39 x 59,5 cm. Mit geglätteter Mittelfalte. Leicht angestaubt und fleckig. Unterrand gering unregelmäßig beschnitten. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 950 €

359

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Im Romanischen Café in Berlin. Figurenstudien. Bleistiftzeichnung, wohl aus einem Skizzenbuch, um 1922.
Vgl. Badischer Kunstverein Karlsruhe, 1981, Kat.-Nr. 55 und 56, jeweils mit ganzseitiger Abb. S. 134 und 135. –

Monogrammiert und (von fremder Hand ?) bezeichnet „40“. Auf bräunlichen Vélin. 21 x 16,5 cm. Gering gebräunt. Unterrand sowie linker Seitenrand etwas unregelmäßig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €

360

KARL HUBBUCH

1891 – Karlsruhe – 1979

Herrschaftliches Interieur mit Ohrensessel und Zeitungsständer. Detailstudie zum zentralen Motiv der um 1923 entstandenen Lithographie „Das Treffen“. Bleistiftzeichnung, wohl aus einem Skizzenbuch, um 1923.

Mit dem Signatur -Stempel. Auf bräunlichen Vélin. 21 x 16,5 cm. Gering gebräunt. Unterrand sowie linker Seitenrand etwas unregelmäßig. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 460 €
Schätzpreis: 580 €

Einträge: 658
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