Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 113 am 24. Oktober 2026
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RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
„Schreckliches Erwachen“. Surrealistische Landschaft. Tuschfederzeichnung 1947.
Signiert und betitelt. Verso mit dem Nachlaßstempel mit der handschriftlichen Bezeichnung „C“ und „16“ (beides zweifach). Auf leichtem, strukturiertem Karton. 61 x 43 cm. Etwas stockfleckig. Nach dem II. Weltkrieg nahm Schlichter wieder an verschiedenen Ausstellungen teil. Ab dieser Zeit entstanden vermehrt surrealistische Werke, die von de Chrico und Dalí beeinflußt scheinen. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 420 €
RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
Auf der Seite liegender weiblicher Akt. Stellenweise gewischte Bleistiftstudie um 1921.
Signiert. Verso mit dem Nachlaßstempel mit der handschriftlichen Bezeichnung „B“ und „321“ (zweifach). Auf bräunlichem Vélin. 43,4 x 30,6 cm. Gering gebräunt und etwas angestaubt. Linker Rand mit kleiner Fehlstelle sowie Oberrand mit 2 hinterlegten Einrißen. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 480 €
RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
Kniender Frauenakt nach links, von der Seite gesehen. Stellenweise gewischte Bleistiftstudie um 1921/22.
Signiert. Verso mit dem Nachlaßstempel mit der handschriftlichen Bezeichnung „B“ und „247“ (zweifach). Auf bräunlichem Vélin. 31,5 x 44 cm. Gering gebräunt, etwas angestaubt und mit kleinen Randläsuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 450 €
RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
Brustbildnis einen Mannes, im Dreiviertelprofil nach rechts. Bleistiftzeichnung um 1932.
Signiert. Auf bräunlichem Vélin. 46,4 x31,7 cm. Leicht gebräunt und angestaubt. Ränder teils mit Fehlstellen und Knickspuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
Frauenporträt. Bleistiftzeichnung um 1934.
Ausst.-Kat. Staatl. Kunsthalle, Berlin 1984, Nr. 278, ohne Abb.. –
Signiert. Verso mit dem Nachlaßstempel mit der handschriftlichen Bezeichnung „B“ und „364“ (zweifach). Auf leichtem, fast transparentem Vélin. 60 x 43 cm. Gering angestaubt und mit schwachen Knickspuren. Obere Ecken mit schwach durchscheinenden Klebespuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €
RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
Untersuchung. Auf einem Untersuchungstisch im Leichenschauhaus liegende Frau, daneben ein Mann. Bleistiftzeichnung aus einem Skizzenbuch.
Verso mit dem Nachlaßstempel mit der handschriftlichen Bezeichnung „B“ und „240“ (zweifach). Auf leichtem VéliIn mit perforiertem, linkem Rand. 26,8 x 19,7 cm. Gering angestaubt. Ränder stellenweise schwach gebräunt. Hauptsächlich am linken Rand vereinzelt braunfleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
RUDOLF SCHLICHTER
Calw 1890 – 1955 München
„Versuchung“. Radierung mit Kaltnadel und Plattenton um 1920.
Signiert und bezeichnet „Probedruck“ sowie mit Bezeichnung in der Platte. Verso von fremder Hand betitelt und bezeichnet „…Hochapartes Werk nur 15 Drucke, für Sammler/(Platte zerstört) vergriffen“. Auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. 29,5 x 23 cm. Hauptsächlich an den breiten Rändern etwas angestaubt und fleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €
EBERHARD SCHLOTTER
Hildesheim 1921 – 2014 Altéa, Alicante
Krug und Flasche – Stilleben mit dem Spiegel. 2 Bll. Farbaquatintaradierungen 1962/63.
Werkverzeichnis Nrn. 334 und 517. –
Expl. 1/5 und 15/100. Beide signiert und Bl. 1 datiert „62“. Auf Vélin. 9,8 x 12 und 44,5 x 18 cm. Beide unter Passepartoutblende montiert und im Passepartoutausschnitt gering gebräunt. Bl. 2 an den Seitenrändern eingefaltet. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €
KARL SCHMIDT-ROTTLUFF
Rottluff bei Chemnitz 1884 – 1976 Berlin
Russisches Mädchen. Kopf im Profil nach rechts. Holzschnitt 1918.
Schapire H 232. –
Eines von circa 25-30 Expl. Signiert „S. Rottluff“ sowie mit der Werknummer „183i“ [1831] (d.h. 31. Graphik des Jahres 1918) bezeichnet. Auf chamoisfarbenem, leicht strukturiertem Vélin. 26 x 20,2 cm (Blatt: 35,5 x 26,8 cm). Unterrand mit Bleistiftnotizen. Ränder schwach fleckig und mit zwei leichten kurzen Knickspuren. Kräftiger differenzierter Druck. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.800 €
Schätzpreis: 2.200 €
WILHELM SCHNARRENBERGER
Buchen/Odenwald 1892 – 1966 Karlsruhe
Stilleben mit Kristallkaraffe, Gläsern u.a., weißes Tuch auf Hellblau. Oel auf Leinwand 1961.
Vgl. Nedo 571 (Glas, weißes Tuch auf Hellblau; Oel/Lwd. 1961; fast identische Größe). –
Monogrammiert „Sch“ und datiert. 38 x 48,5 cm. Mit vereinzelten feinen Krakelüren und winzigen bräunlichen Fleckchen. In den 1940er Jahren hatte Schnarrenberger das Stilleben für sich entdeckt, das ihn dann Zeit seines Lebens weiter beschäftigen sollte. In erster Linie interessierte ihn hierbei das Thema „Farbe und Licht“, wobei er auch besonderen Wert auf die Rahmengestaltung der Stilleben, in der er eine Fortführung des Bildes sah, legte. In vom Künstler gestaltetem Rahmen. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 3.000 €
Schätzpreis: 4.200 €
OTTO SCHOFF
Bremen 1888 – 1938 Berlin
Liebespaar am Waldrand. Oel auf Leinwand.
Signiert. Verso auf dem Spannrahmen mit dem kaum mehr sichtbaren Künstleradress-Stempel. 41 x 34 cm. Mit Farbabsplitterungen im Bereich der Ränder. Nach Studien in Frankfurt/Main und Darmstadt, kam Schoff zu E. Orlik nach Berlin. 1913/14 hielt er sich zusammen mit G. Grosz und H. Fiedler in Paris auf, wo er Unterricht an der Académie Colarossi nahm. Seine Werke wurden im Graphischen Kabinett von J. B. Neumann ausgestellt; seine graphischen Mappenwerke und illustrierten Bücher erschienen bei F. Gurlitt und A. Flechtheim. Nach Beteiligungen an den Ausstellungen der Berliner Sezession 1926 bis 1929 sowie an der Zweiten Ausstellung nachimpressionistischer Kunst in der Nationalgalerie 1928 zeigte Flechtheim den Künstler 1930 in einer Gruppenausstellung. Ab 1935 Repressalien ausgesetzt, erhielt er Malverbot und zählte zu den „entarteten“ Künstlern. In Stoßleiste. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €
HANS SCHROEDTER, auch SCHRÖDTER
Karlsruhe 1872 – 1857 Hausen vor Wald/Hüfingen
Blick durch Bäume auf eine sommerliche Baarlandschaft mit Feldern. Oel auf Leinwand 1906.
Signiert und datiert. 109 x 147 cm. Leicht gegilbt. Mit winzigem Löchlein sowie Ränder mit wenigen kleinen Fababsplitterungen. Schroedter war der Enkel des Künstlers Adolf Schroedter. Ab 1891 studierte er an der Karlsruher Akademie u a. bei R. Poetzlberger, C. Grethe und L. von Kalckreuth. Nach Aufenthalten in der Künstlerkolonie Cuxhaven und Reisen nach Paris, London und nach Italien, kehrte er 1904 nach Karlsruhe zurück und wurde für 2 Jahre Meisterschüler bei H. Thoma. „Nach der Heirat mit der Sopranistin Tusnelda von Födransperg im Jahre 1906 verbrachte der Maler die Sommer auf der Baar in Wolterdingen. Die herbe Baarlandschaft und der nahe Schwarzwald fesselten den jungen Künstler, der Wolterdingen im Jahre 1914 schließlich zu seiner Wahlheimat machte…“ (https://www.stadtmuseumhuefingen.de/hans-schroedter/). Das Stadmuseum Hüfingen verwaltet den Nachlaß des Künstlers. Auf Spannrahmen. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 750 €
EMIL SCHUMACHER
Hagen 1912 – 1999 San José/Ibiza
Ohne Titel. Radierung mit Aquatinta und Prägedruck um 1991.
Expl. 47/50. Signiert. Auf kräftigem Vélin. 18,5 x 14,2 cm. An den Rändern teils auf kartonierte Unterlage montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €
WILHELM SCHWAR
Münster 1860 – 1943 München
Mädchen mit Katze. Oel auf Holz 1895.
Signiert, datiert und ortsbezeichnet „Mchn.“. 16 x 12 cm. Zuerst autodidaktisch tätig, studierte Schwar ab 1885 in München und wurde Mitglied der „Münchner Künstlergenossenschaft“. Er bestückte zahlreiche Ausstellungen und war vor allem für seine Katzendarstellungen bekannt. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 780 €
FRITZ SCHWARZBECK
Wicklesgreuth bei Ansbach 1902 – 1989 Darmstadt
Liegender weiblicher Akt, sich auf den linken Arm aufstützend. Gewischte Rötelzeichnung 1974.
Signiert und datiert. Auf Bütten. 44 x 59,8 cm. Mit schwacher Rötel-Farbspur am äußeren rechten Rand sowie rechte obere Ecke mit Knickspur und winzigen Einriß durch alte Montierung. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €
FRITZ SCHWARZBECK
Wicklesgreuth bei Ansbach 1902 – 1989 Darmstadt
Liegender weiblicher Akt. Federzeichnung in roter Tinte 1967.
In Bleistift signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Vélin. 29,3 x 44,4 cm. Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt. Ränder mit schmalen Papierstreifen hinterlegt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €
VRONI SCHWEGLER
Penzberg 1970 – tätig in Franfurt/M.
Tote Ente. Oel auf Press-Span 2006.
Verso signiert und datiert „Januar 06“. 70 x 40 cm. Vroni Schwegler lebt seit ihrem Studium bei Hermann Nitsch an der Städelschule als Künstlerin in Frankfurt/Main. Seit 2015 lehrt sie als Professorin Grundlagen der Gestaltung an der Hochschule Mannheim. Hermann Nitsch schrieb 2017 zur Kunst von Vroni Schwegler: „Ich habe immer bewundert, dass Vroni Schwegler ausgebrochen ist aus dem heute üblichen Perspektiven des Schauens, des Zeichnens, des Aufzeichnens, des Aufzeigens. Sie hat vielfach den „Stillstand“ des Seins festgehalten. Sie malt tote Tiere, eben geschlachtete Hasen, Hühner, dem Wasser entzogene Fische, Insekten. Sie beobachtet eine bestimmte Phase der Veränderung des Fliessens des Seins. Die Tiere zeigen sich nochmals in ihrer Pracht, bevor ein anderer vegetativer Prozess sie umschliesst…. Es tut mir gut zu sehen wie Vroni Schwegler die Anatomie der toten Tiere beobachtet, die Farben der Felle, des Federkleides der Vögel, der Gold- und Silberglanz der Schuppen der Fische, Blutreste am Fleisch der geschlachteten und erschlagenen Tiere. Sie analysiert die sensiblen Seinsfindungsstrukturen der Insekten. Sie ergründet die Abgründe aus denen heraus, die immer sich erneuernden Entwürfe der Natur, der Lebendigkeit des Seins, sich entwickeln. Der Tod wird als Quelle der Lebens verstanden.“ (https://vronischwegler.de/texte). Vom 22. März bis 9.8. 2026 nahm Schwegler zusammen mit weiteren Künstlern an der Ausstellung „Vogelperspektiven – Die Vögel und wir“ im Museum Sinclair-Haus in Bad Homburg v. d. Höhe teil und hatte weitere Ausstellungen in Frankfurt /Main und Mannheim. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.400 €
Schätzpreis: 1.750 €
VRONI SCHWEGLER
Penzberg 1970 – tätig in Franfurt/M.
Tote Ente. Variante zur vorhergehenden Katalognummer. Oel auf Press-Span 2006.
Verso signiert und datiert „Januar 06“ sowie mit weiterem Oelgemälde (Toter Hase). 55 x 40 cm. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.300 €
Schätzpreis: 1.500 €
VRONI SCHWEGLER
Penzberg 1970 – tätig in Franfurt/M.
Kaltnadelradierungen Oktober 2003 – Januar 2004. Vollständige Mappe mit 43 Orig.-Kaltnadelradierungen mit Plattenton, gedr. von M. Mayer Galbraith, München, 2003/2004. München, Eigenverlag der Künstlerin mit Unterstützung der Galerie Fred Jahn, 2004. 4. Lose in HFrz.-Bd.
Expl. 4/6. Sämtlich monogrammiert, nummeriert und mit der römischen Blattnummer bezeichnet. Auf kräftigem Hahnemühle-Vélin. 5,5 x 8 bis 11,5 x 11 cm. Meisterhaft ausgeführte, kleinformatige Graphiken mit den für die Künstlerin typischen Tier- und Pflanzenmotiven. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.700 €
Schätzpreis: 1.980 €
SEAN SCULLY
Dublin 1945 – tätig in Königsdorf/Oberbayern, New York, Barcelona und München
Streifenkomposition. Aquatintaradierung 1993.
Expl. 51/66. Signiert und datiert. Auf kräftigem Vélin. 17,8 x 15 cm. Verso mit schwachen Klebespuren an den Rändern. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.000 €
Schätzpreis: 1.500 €

