Katalog


Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 113 am 24. Oktober 2026

Auktionskatalog (PDF) herunterladen

Im folgenden Onlinekatalog haben Sie die Möglichkeit verschiedener Such- und Filterfunktionen.

Alle anzeigen
Nur Ergebnisse
Nur Nachverkauf
Einträge: 658
Seite 30 von 33

581

GOTTARDO SEGANTINI

Pusiano/Como 1882 – 1974 Maloja/Graubünden

„Vecchio Palazzo Brentano a Bonzanigo“. Blick auf die seitliche Fassade des Palazzo Brentano in Bonzonigo bei Tremezzo am Comer See. Oel auf Leinwand 1927.

Signiert „GottardoS“ und datiert. Verso nochmals signiert, datiert, betitelt und ortsbezeichnet „Tremezzo“. 80 x 60 cm. Gottardo Segantini, Sohn des Künstlers Giovanni Segantini, war als Maler, Radierer und Kunstschriftsteller tätig. Nach dem Tod seines Vaters 1899 ging er an die ETH in Zürich, entschied sich jedoch unter dem Einfluss des Schweizer Malers und Architekten H. E. von Berlepsch-Valendas für die Malerei und erlernte bei H. Gattiker in Zürich die Technik des Radierens. Anschliessend zog Segantini nach Maloja zurück, wo er die Bibliothek seines Vaters als Atelier nutzte und bis zu einem Lebensende wohnhaft blieb. Sein künstlerischer Stil wurde wesentlich durch seinen berühmten Vater geprägt, vor Allem sein malerisches Schaffen zeigt eine deutliche Nähe zu Giovanni Segantini. Neben Winter- und Sommerlandschaften aus dem heimatlichen Engadin – meist aus der Umgebung von Maloja – die er in flirrendem Licht und leuchtender Farbigkeit darstellte, finden sich im Werk Gottardo Segantinis vereinzelt auch weitere schweizerische und italienische Motive, wie bei dem hier vorliegenden Gemälde aus der Umgebung des Comer Sees. Die ungewöhnliche, aus dem übrigen Oeuvre Segantinis herausstechende Ansicht des Palazzo der später auch in Deutschland ansässigen Familie Brentano zeigt als dominierendes Element eine treppenartige Gasse, der auf der einen Seite vom Gebäude und auf der anderen Seite von einer Mauer begrenzt wird. Die an die von Giovanni Segantini präferierte Stilrichtung des Divisionismus erinnernde Pinselführung in differenzierten Erdtönen wird durch das kräftige Grün des Pflanzenbewuchses der Mauer unterbrochen, während im oberen Bildteil der leuchtende Himmel sowie die von der Sonne beschienene Häuser im Hintergrund eine frühlingshafte Stimmung erzeugen. Provenienz: Deutscher Privatbesitz. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 34.000 €
Schätzpreis: 38.000 €

582

REINER SELIGER

Löwenberg/Schlesien 1943 – tätig in Freiburg/Brsg. und Castello di Montefioralle

Sesto crudo. Ziegelsteinschichtung auf Bronzeplinthe 2005.

Auf der unteren Standfläche signiert und datiert sowie auf Klebeetikett der Galerie Zulauf typographisch betitelt und bezeichnet. Höhe: 26 cm. Breite und Tiefe: 23 cm. Seligers Oeuvre zeichnet sich durch eine konsequente Verwendung von einfachen, leicht verfügbaren und günstigen Materialien aus, u.a. auch Industrieabfälle oder Abbruchmaterial von Deponien sowie Ziegelsteine, Glasbruch, Styropor, Plexiglas und Beton. Er schafft daraus Reliefs, Wand-/Materialbilder und Installationen. Zahlreiche Werke finden sich im öffentlichen Raum, so u. a. im Skulpturenpark Heidelberg. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 750 €

583

SHMUEL SHAPIRO

New Britain/Connecticut 1924 – 1983 Ravensburg

Bildnis eines Rabbis. Mann mit Hut vor blauem Grund. Farblithographie 1971.

Expl. 85/100. Signiert und datiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem BFK Rives. 75 x 55 cm (Blatt: 77 x 56 cm). Ränder mit Spuren der Druckerfarbe. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

584

GUSTAVE SINGIER

Warneton 1909 – 1984 Paris

Sans Titre. Farblithographie 1971.

Expl. 89/175. Signiert und datiert. Auf chamoisfarbenem Vélin d’Arches. 61,5 x 44,3 cm. Breite Ränder gering angestaubt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €

585

MAX SLEVOGT

Landshut 1868 – 1932 Neukastel

Penthesilea – Hektors Kampf mit Ajax. 2 Bll. Lithographien, davon Bl. 2 aus der Folge „Hektor“ (Ilias), 1905/06 und 1921.
Sievers-Waldmann 13 (nicht identifizierter Zustand mit sichtbarem Steinrand) und Söhn 342. –

Bl. 2 eines von 50 Expl. Beide signiert. Auf China. 27 x 37,7 und 26,5 x 38 cm. Bl. 1 mit zwei Papierquetschfalten. Beide an den Rändern leicht bzw. schwach fleckig und mit meist kleinen, teils hinterlegten Läsuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

586

MAX SLEVOGT

Landshut 1868 – 1932 Neukastel

Illustrationen zu J. F. Coopers Lederstrumpf-Erzählungen. 15 Bll. Lithographien 1908/09.
Sievers-Waldmann 113, 132, 138, 143, 224, 257, 263, 330, 332, 344, 255, 366, 378, 396 und 400. –

Je eines von 60 Expl. der Sonderdrucke. Sämtlich signiert. Auf chamoisfarbenem Japan, 13 Bll. mit dem Panther-Trockentempel der PAN-Presse. 29 x 27 bis 35 x 26,5 cm. Teils gering fleckig und mit leichten Randläsuren. Meist im einstigen Passepartoutausschnitt schwach bis leicht gebräunt und Ränder verso mit Montierungsresten. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 220 €
Schätzpreis: 280 €

587

MAX SLEVOGT

Landshut 1868 – 1932 Neukastel

Die zehn badenden Königstöchter. Lithographie aus „Die Inseln Wak Wak“ 1921.
Söhn 481, b. –

Eines von 55 Expl. der Mappenausgabe. Signiert. Auf leichtem Japan-Büten. 22,8 x 12 cm. Breiter Rand schwach fleckig und an den Kanten, teils mit geringfügigen kurzen Knickspuren, mit schmalen Papierstreifen hinterlegt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

588

MAX SLEVOGT

Landshut 1868 – 1932 Neukastel

Wie sich Verdienst und Glück verketten – In Faustens Gewölbe (Hier lieg, Unseliger!…). 2 Bll. Lithographien aus der Mappe „Goethes Faust – Zweiter Teil“ 1926.
Söhn 815,24 und 815,106. –

Je eines von 50 Expl. Beide signiert. Auf China. 31,5 x 24,2 und 30,5 x 23,2 cm. Mit vereinzelten Fleckchen an den Rändern (Bl. 1) bzw. mit bräunlichen, meist nur winzigen Flecken (Bl. 2). Beide mit kleinen Randläsuren. Beiliegt: Drohen Geister, uns zu schädigen, soll sich die Magie betätigen. Reproduktion von Slevogts Lithographie (vgl. Söhn 815,64) auf Seite 3, vermutlich des Subskriptionsangebots des Verlags Bruno Cassirer, verso mit gedrucktem, von einer figürlicher Rankenbordüre einfassendem Text. Auf Vélin. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

589

CARL ERNST (KARLI) SOHN-RETHEL

Düsseldorf 1882 – 1966 Büderich

Stilleben mit Teller und Früchten. Oel auf Leinwand.

Verso mit Kohlezeichnung (Variante des Motivs). Auf bräunlichem Vélin. 32 x 40,5 cm (Passepartoutausschnitt). Unter Passepartoutblende montiert. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

590

CARL ERNST (KARLI) SOHN-RETHEL

Düsseldorf 1882 – 1966 Büderich

Ochsengespann. Mischtechnik mit Aquarell und Pastell 1943.

Monogrammiert „K. S“ und datiert „43“. Auf bräunlichem Bütten. 31,5 x 43 cm. Schwach gebräunt. Mit geglätteter vertikaler Mittelfalte, wenigen Randeinrissen und Knickspuren sowie an den Ecken auf Unterlage montiert. Sohn-Rethel gehörte zur gleichnamigen Malerfamilie und war der Enkel von Alfred Rethel und der Bruder von Alfred und Otto Sohn-Rethel. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

591

PETER SORGE

1937 – Berlin – 2000

Auf dem Markt wird wieder scharf geschossen. Vierteilige Komposition, im unteren Segment mit zwei Zapfpistolen in Männerhänden. Farblithographie 1969.
Poll L19. –

Signiert, datiert und als „Probe“ bezeichnet sowie mit dem seitenverkehrten Titel im Stein. Auf chamoisfarbenem Vélin. 50,8 x 43,1 cm (Blatt 70 x 50 cm). Ränder schwach fleckig sowie linker Rand gering bestoßen und mit leichter Eckknickspur oben. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 160 €

592

PIERRE SOULAGES

Rodez 1919 – 2022 Nîmes

Lithographie No. 9. Lithographie 1959.
Rivière 30. Encrevé/Miessner 530. –

Auf Vélin. 31,4 x 24,2 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage motiert. Erschienen in „XXe Siècle“, No. 13 (1959). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 850 €

593

PIERRE SOULAGES

Rodez 1919 – 2022 Nîmes

Compoistion. Farb-Pochoir nach Soulages bei Atelier Daniel Jacomet 1956.

Auf Vélin. 31,3 x 24,2 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage montiert. Linker Rand unregelmäßg beschnitten. Erschienen in „XXe Siècle“, No. 7 (1956). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €

594

CHRISTINE STADLER

1922 – Eggstätt – 2001

Gegenüber (Zuhören). Bronze 1967.
Ausst.-Kat. „Christine Stadler. Skulpturen“, Dachau 1989, Abb. S. 53. –

Auf der Bank (unterhalb der Sitzenden) mit dem Monogramm „C ST“ und Bezeichnung „KLE“ (Katholische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Bayern e.V.). Höhe: 9,5 cm. Breite: 8,5 cm. Tiefe: 8,5 cm. Mit leichten Gipsspuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 340 €

595

SUSANNE STÄHLI

München 1959 – tätig in Witten

Komposition in Grüntönen über Türkis – Komposition in zarten Türkistönen. 2 Bll. Aquarelle 2019/20.

Beide signiert (Bl. 2 verso). Auf leichtem bzw. kräftigem Vélin. 54 x 46,5 und 49 x 30, 5 cm (Darstellungen; Blatt: 94,5 x 64,5 und 59,5 x 41,5 cm). Bl. 1 am Oberrand mit schwacher Griffspur. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 600 €

596

NICOLAS DE STAEL

Sankt Petersburg 1914 – 1955 Antibes

Composition. Pochoir nach einer um 1952/53 entstandenen Gouache von de Staël 1959.

Auf Vélin. 31,4 x 24,2 cm (Blatt). Mit schwacher Eckknickspur links unten. Erschienen in XXe Siècle, No. 12 (1959). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

597

JAKOB STEINHARDT

Zerkow 1887 – 1968 Nahariya/Israel

Ein Chanukkatraum. Lithographie 1919.
Behrens 270. –

Probedruck vor der Verwendung in I. L. Peretz, Gleichnisse, 1920. Signiert, datiert und bezeichnet „1. Zustand“ sowie mit dem Monogramm im Stein. Auf Bütten. 22,6 x 16,5 cm. Ränder schwach fleckig und stellenweise gering knitterfaltig sowie rechter Rand mit Heftspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

598

PHILIPPE STEINMETZ

Bischwilller/Elsaß 1900 – 1987 Landau

Im Garten. Oel auf Press-Span.

Signiert. 60 x 73 cm. Mit Farbabsplitterungen. Steinmetz studierte an der Ecole des Arts Décoratifs in Straßburg und war als Kunstlehrer in Frankreich tätig. Nach seiner Pensionierung wechselweise in Bischwiller/Elsaß und Landau ansässig, verband ihn eine enge künstlerische Freundschaft mit der Pfälzer Malerin Marie Strieffler. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

599

PHILIPPE STEINMETZ

Bischwilller/Elsaß 1900 – 1987 Landau

Interieur mit Musikern. Mischtechnik mit Oel.

Signiert. Auf leichtem Karton. 32 x 38,5 cm (Passepartoutausschnitt). Unter Passepartout montiert. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

600

PHILIPPE STEINMETZ

Bischwilller/Elsaß 1900 – 1987 Landau

Stilleben mit Masken und Fächer. Oel auf Press-Span.

Signiert. 61 x 74,5 cm. Mit Farbabsplitterungen im Bereich des oberen Bildrandes. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 250 €

Einträge: 658
Seite 30 von 33