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Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 113 am 24. Oktober 2026

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Einträge: 658
Seite 6 von 33

101

DEUTSCHER KÜNSTLER

Fischer am Wolfgangsee, im Hintergrund die Kirche von Strobl. Oel auf Leinwand, um 1900.

32,5 x 60. Schwach gegilbt. Mit vereinzelten Farbabsplitterungen. Auf Spannrahmen. [kw]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €

102

DEUTSCHER KÜNSTLER

Mittelalterliche Burgruine über einer Flussbiegung, im Vordergrund anlegende, Burgbesichtiger transportierende Ruderboote. Oel auf Papier, auf Karton aufgezogen.

56,5 x 48,5 cm. Mit Retuschen. Stellenweise fleckig. Romantisierende Landschaftsdarstellung. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €

103

DEUTSCHER KÜNSTLER

Frankfurt: Blick vom befahrenen Main auf die Steinerne Brücke, links die Altstadt. Aquarell aus einem Skizzenbuch um 1830.

Verso von fremder Hand mehrfach bezeichnet: „juillet 1834“, „29a Town on Rhine“ und „vue de Basle: prise du Pont du Rhin dans La Suisse“. Auf chamoisfarbenem Vélin mit Bindungspuren links und abgerundeten Ecken rechts. 13,4 x 22 cm. Mit dünnen Papierstellen in den oberen Ecken sowie winzigem Löchlein. Mit winzigen Randläsuren und hauptsächlich im Randbereich leicht fleckig bzw. gebräunt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €

104

DEUTSCHER KÜNSTLER

Italienisches Gebäude mit Säulengang im Obergeschoss. Bleistiftzeichnung.

Auf chamoisfarbenem Bütten mit angeschnittenem Wasserzeichen (Schriftzug). 17 x 17 cm. Verso mit leichten Montierungsresten und Klebespuren (Oberrand). Sammlung Jean-Pierre Haldi, Bern und Rom (Lugt 3375). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

105

FRANZÖSISCHER KÜNSTLER

Landschaft mit Personengruppe, im Hintergrund ein Turm. Oel auf Leinwand 1819.

Verso auf dem Spannrahmen in Bleistift ortsbezeichnet „Lille prés Beaudris“ (?) und undeutlich datiert. 19 x 30 cm. Leicht gegilbt. Mit Retuschen, kleiner hinterlegter Beschädigung (rechts unten) und feinen Krakelüren. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 140 €

106

FRANZÖSISCHER KÜNSTLER

Jeune fille portant un Foulard rouge, tenant un Livre et un Panier contenant une Bouteille. Oel auf Leinwand in Anlehnung an William Adolphe Bouguereau.

91,5 x 71,5 cm. Mit Retuschen (hauptsächlich am linken und Oberrand), vereinzelten winzigen Farbabsplitterungen sowie feinen Krakelüren. Im Randbereich leichte Druckspuren des Spannrahmens. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 520 €

107

FRANZÖSISCHER KÜNSTLER

Landschaft mit einem Bogen des Pont du Gard am Ufer des Gardon. Weißgehöhtes Aquarell um 1830.

Auf festem chamoisfarbenem Vélin. 15,8 x 12,3 cm. Mit vereinzelten winzigen Nadelspuren, dünnen Papierstellen, Eckknickspur und kurzem hinterlegtem Randeinriss. Verso mit leichten Kleberesten. Sammlung Gregor Hamminger, Regensburg (Lugt 1159). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 380 €

108

ALEXANDER KÜSTER

Berlin 1856 – war tätig in Berlin und Karlsruhe

Baumbestandene herrschaftliche Straße in Karlsruhe. Oel auf Leinwand, auf Karton aufgezogen 1896.

Verso mit teils verwischten Sammlerbezeichnungen „Maler Alexander Küster Berlin (Baden)/gemalt 1896“ bzw.“ Dieses Gemälde habe ich von Küster gekauft… Häuser gemalt…. zu der Zeit, als wir… in Karlsruhe Nachbarn und Freunde waren… 1896… /Düsseldorf 14. Oktober 1919/Gottfried Stommel…“. 25 x 34,5 cm. Schwach gegilbt und leichten Retuschen. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

109

KARL KUNTZ

Mannheim 1770 – 1830 Karlsruhe

Weidende Kühe und Schafe. Radierung nach einem Gemälde von A. van de Velde 1810.
Benedict 6.60. Nagler 3. Le Blanc 35. –

Mit den seitenverkehrten Namenszügen der Künstler und Datum in der Platte. Auf Vélin. 23,8 x 30 cm. Mit kleinem restauriertem Löchlein und winzigen dünnen Papierstellen. Leicht stockfleckig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 80 €
Schätzpreis: 100 €

110

ERNST LAFITE, auch LAFITTE

1826 – Wien – 1885

Brustbildnis einer vornehmen Dame in schwarzem Kleid mit Perlenkette. Darstellung im Oval. Oel auf Leinwand 1863.

Signiert „E. Lafite“ und datiert (in Rot). 76,5 x 62 cm. Mit Beschädigungen doubliert sowie mit Retuschen und Bereibungen an den Rändern. Lafite studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Franz Schrotzberg und nahm ab 1845 an verschiedenen Ausstellungen teil. Zudem war er 1861 Gründungsmitglied der Genossenschaft Bildender Künstler Wiens. Er war vor Allem als Portraitmaler tätig und für seine nuanciert ausgeführten Damenbildnisse bekannt. Auf Spannrahmen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.000 €
Schätzpreis: 1.500 €

111

DIEGO MARIN LÓPEZ

Granada 1865 – 1917 (?) ; war tätig in Spanien und Marokko

Stehender Torero. Oel auf Holz.

Signiert und ortsbezeichnet „Cadiz“. 28 x 14,8 cm. Mit Sprung im Malträger im oberen Bilddrittel sowie mit Bereibungen. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

112

GEORG MAUCKNER

Willanzheim bei Kitzingen 1829 – 1862 Würzburg

Oberes Isartal. Oel auf Leinwand 1856.

In der rechten unteren Ecke (nur schwer erkennbar) signiert und datiert. 35,5 x 54,5 cm. Doubliert. Mit feinen Krakelüren, einer kurzen diagonalen, strichförmigen Retusche sowie im Himmelsbereich links oben eine kleine Farbabplatzung. Im Stil der Spätromantik gehaltenes Werk, das den Einfluss seines Lehrers Andreas Geist aufweist. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 500 €

113

JAN MIGHORST

1852 – Rotterdam -1910

Winterlandschaft mit Boot im Kanal. Oel auf Leinwand.

Signiert. 33 x 46,5 cm. Mit feinen Krakelüren und ringsum mit durch den Spannrahmen entstandenen Druckspuren. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

114

CLAUDE MONET

Paris 1840 – 1926 Giverny

Coquelicots (La Promenade). Farblithographie von Philippe Moreau nach dem gleichnamigen, 1873 entstandenen, sich im Musée d’Orsay (RF1676) befindlichen Gemälde von Monet.

Mit den Namenszügen der Künstler im Stein bzw. unterhalb der Darstellung. Auf Vélin d’Arches mit dem Druckertrockenstempel von Mourlot. 46,5 x 59,2 cm (Blatt: 53,8 x 75,8 cm. Ränder mit kurzer schwacher Knick- und (Druck-) Farbspur. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €

115

FRIEDRICH NERLY, eigentl. NEHRLICH

Erfurt 1807 – 1878 Venedig

Castello Orsini-Odescalchi di Palo. Blick auf das am Strand von Ladispoli am Tyrrhenischen Meer gelegene Schloss aus dem 16. Jahrhundert. Sepiafederzeichnung mit zartem Lavis 1834.

Signiert, ortsbezeichnet „palo“ und datiert „29. Dez. 1834.“. In der linken unteren Ecke mit kleiner Sepiafederskizze (Küstenstrich mit Booten auf dem Meer bei Sonnenuntergang) und Farbangaben. Auf leichtem Vélin mit Wasserzeichen (Nebenmarke): FI. 21,5 x 33,3 cm. Ränder gering wellig und minimal fleckig. Nerly, der seit Dezember 1828 bis Herbst 1835 in Rom lebte, erwanderte zeichnend u.a. die Umgebung Roms. Zeichnungen, die Nerlys Wanderungen an der Küste von Latium belegen, sind selten; meist handelt es sich dabei um Motive von der Küste zwischen Ostia und Anzio. Seltenes Motiv in der für den Künstler typischen Zeichnungsmanier. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 650 €
Schätzpreis: 780 €

116

CASPAR OBACH

Zürich 1807 – 1868 Stuttgart

„Felsparthie ob dem alten Schloss Baden-Baden / und Lichtenthal“. Aquarell 1840.

Signiert und datiert sowie auf der Unterlage in Bleistift alt betitelt. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin, an den Rändern stellenweise alt auf Unterlage montiert. 20,2 x 15 cm. Mit zwei winzigen Randknickspuren. Der Maler und Lithograph Caspar Obach war Schüler von Heinrich Füßli. Er unterrichtete als Lehrer an der Lithographischen Anstalt in Stuttgart. Die vorliegende Arbeit ist die Vorlage zu einer Lithographie über Tonplatte. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €

117

FERDINAND OLIVER

Dessau 1785 – 1841 München

Landschaft mit Gehöft. Oel auf Papier, auf Leinwand und Holz aufgezogen um 1838/39-41.
Malerei & Plastik des 19.-21. Jahrhunderts. Ausst.- Kat. Kunsthaus Bühler 2017, Abb. S. 6. –

Monogrammiert (ligiert). 27,5 x 33,5 cm. Mit Retuschen und wenigen feinen Krakelüren. Auf Fürsprache von Peter Cornelius erhielt Olivier 1832 eine Professur für Kunstgeschichte an der Münchner Akademie. Aufgrund dieser Tätigkeiten kam es bis 1838 zu Einschränkungen in seinem künstlerischen Schaffen. Erst dann begann Olivier wieder zu malen; seine Kompositionen orientierten sich wie zuvor an der klassischen Ideallandschaft, zeigten nun jedoch größerer Naturnähe und eine lockerere Malweise (AOW/AKL; online, passim). Die zeitliche Einordnung des Gemäldes erfolgte durch Prof. H. Borsch-Supan, Berlin, 2008. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.500 €
Schätzpreis: 1.800 €

118

CARL OSTERSETZER

Brody/Galizien 1865- 1914 Wien

Schuhmacher in seiner Werkstatt studiert die Zeitung. Oel auf Holz 1903.

Signiert (schwer lesbar) und datiert. 48 x 31,8 cm. Mit leichten Retuschen (auch im Bereich der Signatur) sowie kleinen Bereibungen und Kratzspuren. Typische Arbeit des Künstler, der bevorzugt Handwerker bei ihrer Arbeit darstellte, häufig auch mit einem humorvollen Unterton. Ostersetzer gehörte in den weiteren Umkreis der Defregger-Schule. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €

119

FRIEDRICH OVERBECK

Lübeck 1789 – 1869 Rom

St. Felippo Benizzo umgeben von jungen Mönchen. Umrisszeichnung nach dem um 1510 entstandenen Fresko von Andrea del Sarto im Chiostricino der Kapelle San Felippo Benizzo der SS Annunziata, Florenz. Bleistiftzeichnung (Umrisszchng.) nach dem um 1510 entstandenen Fresko von Andrea del Sarto im Chiostricino der Kapelle San Felippo Benizzo der SS Annunziata, Florenz..
B. Heise, Friedrich Overbeck. Künstler des Lukasbundes (Ausst.-Kat. Winterberg), Heidelberg 2009, Nr. 11. –

Verso bezeichnet von fremder Hand „Fr. Overbeck fec.“. Auf leichtem Vélin. 26,5 x 19 cm. Leicht stockfleckig. An den Rändern alt auf Unterlagekarton montiert. Frau Dr. Heise schreibt in o.g. Ausst.-Kat. zu diesem Blatt: „Es waren vor allem die Maler der Frührenaissance, die die Nazarener und besonders Overbeck beeindruckten. An deren schlichter Einfalt, die auf sinnliche Effekte verzichtete, wollten sie sich orientieren, um auf dieser Basis die neue, moderne Kunst zu schöpfen… Zu den bewunderten Malern der Hochrenaissance gehörte jedoch Andrea del Sarto, dessen Unfehlbarkeit in der Konturierung gerühmt wurde. Der Maler gestaltete in der Kirche SS. Annunziata, einer Kirche des Servitenordens, die Fresken in der Vorhalle, die das Leben des heiligen Servitenmönches Felippo Benizzo darstellen. Andrea del Sarto galt den Zeitgenossen als meisterhafter Kolorist. Für Overbeck aber war die Farbe eine eher sinnliche Zutat, die Idee der Darstellung sollte vor allem im Lineament offenbar werden. So beschränkt sich denn auch folgerichtig die vorliegende Skizze, mit der der Künstler ein Detail des Freskenzyklus wiedergegeben hat, auf den Umriss. Dargestellt ist die Szene in der Felippo Benizzo einem jungen Mädchen, das vom Dämon besessen ist, den Teufel austreibt. Overbeck konzentriert sich auf die Gruppe der Mönche links, die sich dem Geschehen, das im Mittelpunkt steht, zuwendet. Sie beobachten in stiller Konzentration Filippo Benizzo, der mit ruhigem Gestus auf das junge Mädchen einwirkt, das von den Angehörigen gestützt wird. Der Künstler beschränkt sich vorwiegend auf die Kontur, nur wenige Schraffierungen deuten die Binnenstruktur der Gewänder an. Die stark schematische Wiedergabe der Gewandfalten, die auf plastische Wirkung verzichten und in leichtem Bogen oder Haken auslaufen, taucht immer wieder bei diesen Studien Overbecks auf. Die Bezeichnung verso stammt nicht von dem Künstler selbst. Häufig hat dessen Adoptivtochter Caroline Hoffmann bei der Durchsicht des Nachlasses die Blätter bezeichnet“. Provenienz: Sammlung Prinz Johann Georg, Herzog von Sachsen (Lugt 1162 c) mit der Inventarnummer „S. I. No. 3510“. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 4.600 €
Schätzpreis: 5.800 €

120

FRIEDRICH OVERBECK

Lübeck 1789 – 1869 Rom

Männliches Brustbild im Dreiviertelprofil nach rechts. Bleistiftzeichnung nach J. van Scorel.

Mit Farbangaben bezeichnet und bezeichnet „Schoorèl /Lebhafte blonde / rötliche Gesichtsfarbe/grünlich graue / Augen / schwartze / Kopfbedeckung / Haar blond ./Hemd mit schwarzen Einfassungen!“. Verso bezeichnet „Fr. Overbck fec.“. Auf leichtem chamoisfarbenem Vélin. 21 x 13 cm. Mit 2 geglätteten horizontalen Knickspuren (recto kaum sichtbar) im unteren Darstellungsdrittel. Gering angestaubt und mit wenigen vereinzelten Fleckchen. Verso mit schwachen Klebespuren und -resten angerändert. Provenienz: Dr. Robert Amann, Aarau; J. A. Stargardt, Marburg Auktion 559 vom 27.11.1962, Katalognr. 685. Deutsche Malerei und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts, Auktion Sotheby’s München vom 31.5.1990, Katalognr. 4. Süddeutscher Privatbesitz. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 3.600 €
Schätzpreis: 4.500 €

Einträge: 658
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