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Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 112 am 18. April 2026

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Einträge: 693
Seite 10 von 35

181

FRANZÖSISCHER KÜNSTLER

Landschaft mit einem Bogen des Pont du Gard am Ufer des Gardon. Weißgehöhtes Aquarell um 1830.

Auf festem chamoisfarbenem Vélin. 15,8 x 12,3 cm. Mit vereinzelten winzigen Nadelspuren, dünnen Papierstellen, Eckknickspur und kurzem hinterlegtem Randeinriss. Verso mit leichten Kleberesten. Sammlung Gregor Hamminger, Regensburg (Lugt 1159). [ms].

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 550 €

182

ARTHUR LANGHAMMER

Lützen 1854 – 1901 Dachau

Bauern bei der Feldarbeit. Kohle- und Bleistiftzeichnung um 1895.
S. Wichmann, Zeichner und Maler an der Amper…, 1977, Nr. 28. –

Monogrammiert. Auf chamoisfarbenem Vélin. 9,3 x 15,6 cm. Gering fleckig und an den Rändern teils aufgezogen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

183

CLARA LOBEDAN

Naumburg /Saale 1840 – 1918 Berlin

Blumenstilleben mit Lilien, Anturien und weiteren Treibhauspflanzen. Oel auf Leinwand 1872.
Boetticher 4 (dort betitelt ‘Treibhauspflanzen’). XLVIII. Kunstausstellung der Königlichen Akademie der Künste Berlin, 1872, Nr. 541 (dort betitelt ‘Zuchtblumen’). –

Signiert und datiert. 64 x 55 cm. Mit feinen Krakelüren. Clara Lobedan war als Früchte- und Stillebenmalerin bekannt. Sie studierte bei T. Grönland und K. Gussow in Berlin und war dort als Oel-, Aquarell- und Pastellmalerin sowie als Inhaberin einer Malschule für Frauen und später zweier Keramikstudios in Berlin und Goslar tätig. Sie war zwischen 1867/68 und 1910 mit ihren Werken durchgehend auf den Ausstellungen der Kunstakademie, des dortigen Künstlerinnenvereins sowie auf zahlreichen weiteren, teils internationalen Ausstellungen vertreten. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 750 €

184

J. MARKO

Österreichischer Künstler

Fischerboote auf dem Canal Grande in Venedig. Oel auf Leinwand 1907.

Signiert und datiert „907“ (sic!). Verso auf dem Spannrahmen in Bleistift (von fremder Hand ?) bezeichnet „Venedig… Canal“. 53 x 80 cm. Schwach gegilbt und mit feinen Krakelüren. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 550 €
Schätzpreis: 800 €

185

ANTON MAUVE

Zaandam 1838 – 1888 Arnhem

Holländische Straße. Reiter auf einer Dorfstraße. Vorstudie zu dem gleichnamigen, sich im Toledo Museum of Art, Toledo/Ohio befindlichen Gemälde (Objekt-Nr. 1922.22). Zeichnung in schwarzer Kreide um 1880.

Mit dem Nachlaß-Monogrammstempel (Lugt 143). Auf beigegrauem Vélin. 30,5 x 24 cm. An den Ecken mit winzigen Nadelspuren auf Unterlage montiert. Gering angestaubt und vereinzelt fleckig. Linke untere Ecke mit schwachen Knickspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €

186

WILHELM MELCHIOR

Nymphenburg/München 1817 – 1860 München

Kühe im Hochgebirge. Oel auf Leinwand.

Signiert. 35 x 21 cm. Mit Retuschen und wenigen winzigen Druckspuren. Wilhelm Melchior, Sohn des Georg Wilhelm und Bruder von Joseph Wilhelm Melchior, war Schüler an der Münchner Akademie und als Tiermaler tätig. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 950 €

187

HEINRICH OTTO VON MOLSBERG

(?) 1832 – 1909 (?)

Fischerdorf mit Blick auf Segelboote und -schiffe. Oel auf Leinwand 1878.

Links unten signiert und datiert. Doubliert. Mit Krakelüren im rechten Vordergrund, leichten Retuschen und vereinzelten winzigen Farbabsplitterungen. Freiherr von Molsberg war Generaladjutant von König Wilhelm II. von Württemberg, dessen Jagdschloss Bebenhausen er malte und diesem schenkte. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €

188

WILLIAM BRIGHT MORRIS

1844 – Salford – 1896

Landschaft mit Häusergruppe an einem Fluß. Oel auf Holz.

Monogrammiert. 12,7 x 21,5 cm. Mit vereinzelten schwachen Bereibungen im Bereich der Ränder. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €

189

FRIEDRICH NERLY, eigentl. NEHRLICH

Erfurt 1807 – 1878 Venedig

Castello Orsini-Odescalchi di Palo. Blick auf das am Strand von Ladispoli am Tyrrhenischen Meer gelegene Schloss aus dem 16. Jahrhundert. Sepiafederzeichnung mit zartem Lavis 1834.

Signiert, ortsbezeichnet „palo“ und datiert „29. Dez. 1834.“. In der linken unteren Ecke mit kleiner Sepiafederskizze (Küstenstrich mit Booten auf dem Meer bei Sonnenuntergang) und Farbangaben. Auf leichtem Vélin mit Wasserzeichen (Nebenmarke): FI. 21,5 x 33,3 cm. Ränder gering wellig und minimal fleckig. Nerly, der seit Dezember 1828 bis Herbst 1835 in Rom lebte, erwanderte zeichnend u.a. die Umgebung Roms. Zeichnungen, die Nerlys Wanderungen an der Küste von Latium belegen, sind selten; meist handelt es sich dabei um Motive von der Küste zwischen Ostia und Anzio. Seltenes Motiv in der für den Künstler typischen Zeichnungsmanier. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 980 €

190

EUGEN NAPOLEON NEUREUTHER

1806 – München – 1882

Die Kinder der Münchner Familie von Dessauer. Blondes Mädchen, sich auf einen Gartenzaun stützend, daneben ein Schaf – Zwei Mädchen am Gartenzaun mit einem Blumen- und Früchtepokal, eine Blumengirlande windend – Zwei Mädchen am Gartenzaun mit Blumen- und Früchtepokal, ein Buch lesend bzw. ein Goldfischglas betrachtend – Blonder Jungen am Gartenzaun beim Fangen eines Schmetterlings. 4-teilige Wanddekoration als Rahmung für die 6 enkaustischen Wandgemälde mit Motiven aus dem Amor- und Psychemythos von Wilhelm von Kaulbach, ursprünglich für das Musikzimmer der Villa Dessauer in München. 4 enkaustische Gemälde, in Wachs gebundene Farbpigmente, auf Gipsplatten 1835.
Vgl. Boetticher II, 7 (W. von Kaulbach). –

Je ca. 93 x 112 und 111 x 95 cm. Mit Restaurierungen (Restaurierungsbericht von Herrn Diplom-Restaurator (FH) Mathias Heise, Berlin vom 22.05 bis 07.06 2020 auf Wunsch einsehbar). Die vorliegenden Werke waren ursprünglich Bestandteil einer vom pompejanischen Stil inspirierten Wanddekoration für den geräumigen, dreifenstrigen Musiksaal in der Villa des Münchener Juristen und Rechtsberaters des bayerischen Königshauses, Georg von Dessauer (1795 – 1870) in der Königinstr. 6 (heute 11a). Dessauer und seine Frau Luise waren außerordentlich kunstsinnig und empfingen zahlreiche Künstler in ihren Räumen, so u. a. E. N. Neureuther, C. Rottmann, C. Morgenstern, H. Heinlein und W. von Kaulbach, mit dem die Familie eine enge Freundschaft verband. 1835 beschloß dieser Künstlerkreis, sich durch die Ausmalung einiger Räume der Villa für die genossene Gastfreundschaft erkenntlich zu zeigen. Kaulbach hatte schon 5 Jahre zuvor den Tanzsaal in den Festappartements in dem von L. von Klenze erbauten Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße in München mit 16 Szenen aus Apulejus’ Erzählung „Amor und Psyche“ ausgeschmückt (Boetticher II, 3). Für das Musikzimmer der Dessauer-Villa entschied sich Kaulbach für leicht variierende Motive aus dem Zyklus in Enkaustik-Technik, während Neureuther die Dekorationen unterhalb und zwischen den Gemälden schuf. Ein umlaufender Fries zeigt das reiche Blattwerk eines Weingartens, üppige Blumen und blühende Sträucher hinter einem Gartenzaun, an dem sich die Kinder von Georg von Dessauer ihren Tätigkeiten hingeben. Schon bei Zeitgenossen war die Ausschmückung der Dessauerschen Villa berühmt und wurde 1840 in einem Münchner Stadtführer erwähnt: „Herr Advocat Dessauer hat mehrere Zimmer seiner Wohnung… mit Landschaften, Arabesken und historischen Darstellungen in enkaustischer Malerei schmücken lassen. Der Salon von Dessauer ist ein wunderschönes Beispiel von häuslicher Dekoration“ berichtete 1851 eine junge Engländerin nach einem Besuch bei der erst wenige Jahre zuvor in den Adelstand erhobenen Familie (Zitation nach: https://www.bayerische-staatszeitung.de/staatszeitung/kultur/detailansicht-kultur/artikel/kunstvoller-wanddekor.html; Artikel vom 05.01.2018). Das gesamte Ensemble verblieb trotz mehrerer Umbauten – darunter 1913/14 durch die bekannte, in München ansässige Firma Heilmann & Littmann GmbH, die sich auf Monumentalbauten und Villen spezialisiert hatte – vor Ort. Die Kaulbachschen Arbeiten wurden während des II. Weltkrieges im Rahmen der Luftschutzsicherung im sog. „Stucco-Verfahren“ unter Einbeziehung der Feinputzschicht abgenommen und in Holzrahmen eingepasst. Dabei wurden die Rückseiten mittels einer Holzlattenkonstruktion und Gipsmörtel verstärkt. Sie befinden sich heute zur Restaurierung im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München. Die Wanddekorationen von Neureuther galten dagegen als verschollen. Es ist zu vermuten, daß sie im Rahmen vorausgegangener Umbaumaßnahmen und Modernisierungen ebenfalls von den Wänden abgenommen wurden. Rudolf Oldenbourg (Kunsthistoriker und Kunstkritiker; München 1887 – 1921 Badenweiler) schreibt dazu in „Die Münchner Malerei im 19. Jahrhundert, 1. Teil: Die Epoche Max Josephs und Ludwig I“, München, Bruckmann, 1922, revidierte Neuausgabe, hrsg. von E. Ruhmer, München, Bruckmann, 1983 auf S. 251: „…Unmittelbar vorher war die liebenswürdigste seiner [Neuereuthers] malerischen Werke vollendet worden, die Dekorierung eines Zimmers im ehemaligen Dessauerhaus an der Königinstraße, deren Verlust wir umso schwerer verschmerzen, als er ohne zwingende Gründe und scheinbar ohne jedes verantwortliche Bewußtsein für die zerstörten Werte erfolgt ist“. Laut einem Brief von Dr. Armin Zweite vom 12. Juli 1990 – von 1974 bis 1990 Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München – wurden die Gemälde von Neureuther 1948 vom damaligen Besitzer im Lenbachhaus untergestellt und 1957 wieder abgeholt, nachdem ein erhoffter Ankauf durch die Galerie fehlgeschlagen war. 1981/82 wurden die 4 Gemälde von Neureuther von einem bayerischen Kunsthistoriker erworben. Jeweils gerahmt. [bg]

weitere Abbildungen

Start-/Nachverkaufspreis: 38.000 €
Schätzpreis: 45.000 €

191

EUGEN NAPOLEON NEUREUTHER – zugeschrieben

1806 – München – 1882

Liebespaar, am Unterrand er als Gefangener und sie als lesende Nonne. Oel auf Leinwand.

95 x 71 cm. Stellenweise stark gereinigt und mit vereinzelten kleinen Retuschen. Tragische Geschichte eines jungen Mannes und Edelfräuleins zwischen Schloss und Abtei, die in Gefangenschaft bzw. im Kloster endet. Für Neureuther typische, erzählhafte mehrszenige Komposition mit arabeskenhafter Einrahmung und Unterteilung. In dekorativem Rahmen der Zeit. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.600 €
Schätzpreis: 3.400 €

192

LUDWIG FRIEDRICH NITZSCHKE

Halle/Saale 1822 – 1872 Lancing (Tennessee)

Baumstudie. Federzeichnung in Braun 1844.

In der linken unteren Ecke signiert „F. L. Nitzschke“ (in Bleistift) und rechts unten datiert „d. 3ten Septbr. 44“. Auf bräunlichem Vélin. 15,1 x 14 cm. Ränder gering gebräunt. Mit kleiner geglätteter Eckkickspur rechts unten und winzigen, meist hinterlegten Randläsuren. Nitzschke war Schüler von Adrian Ludwig Richter. In feinen Pinselstrichen ausgeführte Zeichnung des 1848 nach Amerika ausgewanderten Künstlers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €

193

CARL OSTERSETZER

Brody/Galizien 1865- 1914 Wien

Schuhmacher in seiner Werkstatt studiert die Zeitung. Oel auf Holz 1903.

Signiert (schwer lesbar) und datiert. 48 x 31,8 cm. Mit leichten Retuschen (auch im Bereich der Signatur) sowie kleinen Bereibungen und Kratzspuren.Typische Arbeit des Künstler, der bevorzugt Handwerker bei ihrer Arbeit darstellte, häufig auch mit einem humorvollen Unterton. Ostersetzer gehörte in den weiteren Umkreis der Defregger-Schule. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 950 €

194

THEODOR POECKH

Braunschweig 1839 – 1921 Karlsruhe

Bruststück eines Mädchens, im Dreivierteprofil nach rechts – Brustbild eines Mädchens mit rosa Schleifen im Haar. 2 Oelgemälde auf Papier, auf Karton aufgezogen bzw. Oel auf Leinwand.

Gemälde 1 verso mit Sammleretikett. 32,5 x 24,5 und 33,5 x 28 cm. Mit Retuschen. Gemälde 2 doubliert und mit Krakelüren. Poeckh studierte zunächst in München als Schüler von K. T. von Piloty, später an der Akademie Düsseldorf bei H. F. Gude. Zeitweilig in München ansässig, erhielt der Künstler 1878 den Ruf als Nachfolger von L. DesCoudres nach Karlsruhe. Poeckh gilt als als Vertreter der realistischen Genremalerei. Provenienz: Sammlung Emil Kollmar, Pforzheim mit Verzeichnisnummer „35“ sowie mit Stempel der Stadt Pforzheim mit unleserlicher Signatur. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

195

FRIEDRICH PRELLER DER JÜNGERE

Weimar 1838 – 1901 Dresden

„Prometheus v. Aeschylos“ – „Phädra v. Racine“ – „Horace v. Corneille“ – „Nero v. Händel“. Lünetten-Entwürfe für die Semper-Oper in Dresden. 4 Bll. Bleistiftzeichnungen mit Einfassungslinien um 1875-77.
Vgl. Boetticher II, aus 4: 1-4 (vier Lünetten im nördl. Vestibül des Dresdner Hoftheaters, Wandgemälde in Wachsfarben) –

Sämtlich signiert und betitelt. Auf Vélin. 14,5 x 34,5 bis 18,8 x 44 cm (Blatt: 18,5 x 42,8 bis 19,1 x 49,5 cm). Jeweils mit abgeschrägter rechter unterer Ecke und meist mit vertikalen Knickspuren bzw. geglätteten -falten an den Seitenrändern. Sämtlich minimal bis gering fleckig, schwach gebräunt, mit Nadelspuren in den Ecken, meist nur kurzen Randeinrissen und meist winzigen -fehlstellen. Prellers heroischer Zyklus ist dem antiken Drama gewidmet. Dargestellt wird der am Felsen gefesselte Prometheus mit Adler, die Sterbeszene des geschleiften Hippolyt, der römische Dichter Horaz als Krieger in die Ferne blickend sowie Seneca im Galopp zum Haus von Neros verbannter Gemahlin reitend. Provenienz: Geheimer Hofrat Otto Banck, Professor der Literatur- und Kunstgeschichte, Chefredakteur des Dresdner Journals (1886-94; davor/seit 1871 Feuilletonredaktion). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

196

JOHANN HEINRICH RAMBERG

1763 – Hannover – 1840

Mutter mit ihren zwei Töchtern liest andächtig in der Bibel. Darstellung im Oval. Illustrationsvorlage für den Kupferstich von L. Beyer als Frontispiz zu J. Glatz „Aureliens Stunde der Andacht. Ein Erbauungsbuch…“ 1820. Gouache mit Umrahmung in Deckfarben 1820.

Signiert, datiert und ortsbezeichnet „Hannover“ sowie auf der Unterlage in brauner Feder alt bezeichnet. 14,5 x 9,8 cm (Blatt). Auf Vélin, auf Karton montiert. Mit Spuren alter Montierung an den Rändern (außerhalb der Darstellung). Beiliegt: oben genannter Kupferstich. Mit den Namenszügen der Künstler in der Platte. Auf Vélin. 8 x 12,5 cm. Unter Verlust des Plattenrandes beschnitten. Auf Karton aufgezogen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €

197

RAPHAEL – Nachfolge

Madonna mit dem Stieglitz. Oel auf Leinwand in Anlehnung an das 1506/07 entstandene, sich in der Galleria degli Uffizi, Florenz befindliche, gleichnamige Gemälde von Raphaello Sanzio, gen. Raphael (Inv.-Nr. 1447).

102 x 77 cm. Doubliert. Mit feinen Krakelüren und kleiner Druckstelle mit winziger Farbabsplitterung. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.800 €
Schätzpreis: 2.500 €

198

LUIGI RICCARDI

Lyon 1808 – 1877 Mailand

Italienische Wassermühle. Pinselzeichnung in Braun über Bleistift.

Signiert. Auf Vélin. 12 x 10,2 cm. An drei Ecken auf Unterlage aufgezogen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

199

ERNST HEINRICH RICHARD

1819 – Karlsruhe – 1899

Hochalpe mit Schafen und Kühen. Oel auf Holz 1843.

Signiert und datiert. 34,5 x 45,5 cm. Mit Retuschen und Bereibungen im Bereich der Ränder. Richard studierte in Karlsruhe, München und Brüssel, u.a. bei E. Verboeckhoven. Er war ab 1846 Badischer Hofmaler und wurde 1893 zum Direktor der Kunsthalle Karlsruhe ernannt. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €

200

ADRIAN LUDWIG RICHTER

1803 – Dresden – 1884

Johanna Karoline Maria, die Tochter des Künstlers als Kind im Pelzmantel. Stellenweise in Zartrot und Ocker aquarellierte Bleistiftzeichnung 1828.

Mit „d. 24. Dec. 1828“ datiertem und mit „Meissen“ ortsbezeichnetem handschriftlichem Text in brauner Feder „…von ihrem Papa am 23ten Dec. 1828 gezeichnet/schikt ihren lieben Großältern dies Conterfey zum Heiligen Christ/aus Dankbarkeit für den schönen Pelz/den sie hier an hat“. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 14,6 x 11,2 cm. Mit eingefaltetem, rechtem Rand. Schwach fleckig und gering wasserandig. Verso mit Kleberesten an den Rändern. Provenienz: aus Familienbesitz, früher Sammlung Johannes Kretzschmar, Lübeck (nicht bei Lugt); Karl & Faber, Auktion 115, München, Dezember 1968, Kat.-Nr. 554. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 480 €

Einträge: 693
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