Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Frühjahrsauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 112 am 18. April 2026
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ADRIAN LUDWIG RICHTER
1803 – Dresden – 1884
Sechs musizierende Engel auf einer Wolke. Illustrationsvorlage für „Georg Scherer’s illustriertes Kinderbuch“, Bd. 2, erschienen im Verlag Alphons Dürr, Leipzig 1869. In Braun lavierte Federzeichnung in Schwarzbraun über Bleistift um 1869.
Vgl. Hoff-Budde 2865. –
Bezeichnet „Sechs Engelein“. Verso auf dem ehemaligen Unterlagekarton mit alter Sammlerbezeichnung von Alphons Dürr. Auf leichtem chamoisfarbenem Karton. 7,3 x 12,5 cm (Darstellung). Unter Passepartoutblende montiert. Schwach fleckig. Provenienz: Bassenge, Auktion 16, Berlin, November 1970, Kat.-Nr. 1074. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €
ADRIAN LUDWIG RICHTER
1803 – Dresden – 1884
Wiese mit zwei sich küssenden Kindern und einem Hund. Stellenweise in Deckweiß gehöhte und in Braun lavierte Bleistiftzeichnung.
Verso mit zarter Bleistiftskizze: Hügelige Landschaft. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 11,5 x 18,9 cm. Gering angestaubt. Verso Unterrand schwach fleckig (nicht durchschlagend) und Oberrand mit Kleberesten. Provenienz: Bassenge, Auktion 2, Berlin, November 1963, Kat.-Nr. 2641. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
ADRIAN LUDWIG RICHTER
1803 – Dresden – 1884
Genoveva – Die Christnacht. 2 Bll. Radierungen (davon Bl. 2 mit floraler und figürlicher Bordüre) um 1848/55
Hoff-Budde 264 und 271, jeweils VI. –
Beide mit dem Namenszug, Datum „1848“ bzw. „auf das Jahr MDCCCLV“, Titel und Verlegeradresse des Sächsischen Kunstvereins sowie Bl. 2 mit der Druckeradresse von „J. R. Meyer et Co.“, Dresden und Bibelzitaten in der Platte. Auf kräftigem Vélin bzw. aufgewalztem China mit dem Verlegertrockenstempel. 36,2 x 22,5 und 55 x 40 cm. Beide gering angestaubt. Bl. 2 mit Randläsuren. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
ADRIAN LUDWIG RICHTER
1803 – Dresden – 1884
Der Winter ist ein rechter Mann (Für’s Haus: Im Winter) – Die heilige Dreieinigkeit – Die Flucht nach Ägypten (Knecht Ruprecht… Eine Weihnachtszeitung). 3 Bll. Holzstiche von Becker, Gaber bzw. Krüger nach Richter, teils zu versch. Veröffentlichungen 1848 – um 1858.
Hoff-Budde 443, 613 und 2327, wohl Probedrucke. –
2 Bll. mit dem Monogramm Richters und 1 Bl. mit dem Namenszug Krügers in der Darstellung. Auf beigegrauem China. 7,5 x 9 bis 12,2 x 13,6 cm. Sämtlich meist an den Ränder vereinzelt stockfleckig und verso mit Kleberesten. Bl. 3 mit kleiner Randfehlstelle. Beiliegt: A. L. Richter – zugeschrieben, Dorfmusikant. Anonymer Holzstich, vermutlich nach Richter. 19 x 13,8 cm. Ebenso. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 70 €
Schätzpreis: 90 €
CARL ROTTMANN
Heidelberg 1797 – 1850 München
„Cap Zaffarano auf dem Weg nach Termini“. Blick auf die sizilianische Bucht bei Palermo. Bleistiftzeichnung.
Nicht bei Bierhaus-Rödiger. –
Links unten betitelt. Auf Vélin. 24 x 37 cm. Schwach fleckig, Randbereich leicht unfrisch und mit kleinen dünnen Papierstellen in den Ecken (hauptsächlich links unten). In den italienischen Landschaften strebte Rottmann in erster Linie Vereinfachung und Großräumigkeit an. Diese Landschaftsskizze entstand wohl auf seiner ersten Italienreise, während er 1827 von König Ludwig I. einen Auftrag zu einer Landschaft aus der Umgebung Palermos erhalten hatte, und im Frühling 1827 von Neapel nach Sizilien reiste. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.800 €
FRIEDRICH SALATHE
Binningen 1793 – 1858 Paris
Grottaferrata in den Albaner Bergen. Blick auf Teile der Stadt mit Kirche. Lavierte Tuschfederzeichnung mit Bleistiftskizze aus einem Skizzenbuch.
Verso mit schwach sichtbarer Bleistiftstudie (Belaubter Ast). Auf chamoisfarbenem Vélin. 13,2 x 18,5 cm. Mit geglätteter vertikaler Faltung in der linken Hälfte. Randbereich gering unfrisch sowie mit zwei bräunlichen Fleckchen in der skizzierten unteren Darstellung. Verso mit leichten Klebespuren in den Ecken. Die Zeichnung entstand vermutlich um 1816, als der Künstler in Rom weilte und von dort aus Zeichenausflüge in die Umgebung unternahm. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €
FELIX SCHLESINGER
1833 – Hamburg – 1910
Interieur mit einer Händlerin und einem jungen Kunden. Oel auf Holz.
Signiert. 24 x 21 cm. Verso parkettiert. Mit vereinzelten Retuschen und feinen Krakelüren. Felix Schlesinger, der 1848-50 in Hamburg bei F. Heimerdinger studierte, wechselte 1850 an die Düsseldorfer Kunstakademie, wo er nach einem Studienaufenthalt in Antwerpen Privatschüler von R. Jordan wurde. In der Tradition der Düsseldorfer Genremalerei stehend, wählte Schlesinger überwiegend idyllische und teils humorvoll aufgefaßte Motive des bäuerlichen und auch des bürgerlichen Lebens, die er mit großen Detailreichtum ausführte. Vor allem der Darstellung von Kindern widmete er besondere Sorgfalt. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.600 €
CASPAR SCHNEIDER
1753 – Mainz – 1839
Südliche Ideallandschaft mit rastender Hirtin und Bauer mit seinem Esel auf einer Brücke. Oel auf aus 3 Teilen zusammengesetzem Holz (Zinkenverbindung mit konischen Schwalbenschwanzverbindungen) 1789.
Signiert und datiert. 56 x 73 cm. Mit Riß, vor allem in Bereich der oberen Zinkung sowie Retuschen. Schneider war einer der gefragtesten Porträt-, Landschafts- und Vedutenmaler seiner Zeit in Mainz, der in fürstlichen Kreisen ebenso geschätzt wurde wie vom bürgerlichen Publikum. 1785 entstand sein erstes, datiertes Landschaftsgemälde, das mit der farbigen Abstufung des Tiefenraums vom Vorder- zum Hintergrund und den bildparallelen, horizontalen Landschaftsstreifen kompositionell der niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts verpflichtet war. Nachhaltigen Eindruck übten auch die Werke von Herman Saftleven sowie von Christian Georg Schütz d.Ä. aus. In seinen landschaftlichen Veduten konzentrierte sich Schneider auf realistische und topographisch genaue Darstellungen, bevor er sich ab Ende der 1780er Jahren arkadisch verklärten Ideallandschaften mit Gebirgen oder Flüssen nach dem Vorbild Claude Lorrains, Nicolas Poussins oder Ferdinand Kobells zuwandte, wobei er auch Staffagefiguren wie flötende oder ruhende Hirten oder am See lagerndes Vieh mit verwendete. „Schneider bedient den Geschmack seiner Käufer besonders durch sein eklektizistisches Arbeiten und Kompilieren verschiedener Vorbilder und Einflüsse. In Schneiders Arbeiten ist der stilistische Wandel von rokokoartiger Auffassung zur klassizistischen Vedute und romantischen Landschaft des 19. Jahrhunderts sichtbar.“ (AOW/AKL; online). Gerahmt. [bg].
Start-/Nachverkaufspreis: 1.800 €
Schätzpreis: 2.500 €
GUSTAV SCHÖNLEBER
Bietigheim/Wttbg. 1851 – 1917 Karlsruhe
Felsenhang bei Nervi. Mischtechnik mit Tempera und Pastell 1886.
Vgl. Miller-Gruber 322ff (dort Gemälde von 1886 mit Motiven aus Nervi). –
Signiert, datiert und ortsbezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 39,5 x 29 cm. Schwach gebräunt und angestaubt. Ränder hinterklebt. „Im März 1886 fuhr Schönleber mit der inzwischen angewachsenen Familie nach Genua und Nervi, wo sie Ausflüge unternahmen. Bei frühlingshaftem Wetter entstanden zahlreiche Felsstudien und Küstenbilder“ (a.o.O., S. 35). [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
WILHELM SCHROETER, gen. WINTER-SCHROETER
Dessau 1845 – 1904 Karlsruhe
Waldinneres mit einem Bachlauf. Oel auf auf Leinwand, auf Karton aufgezogen.
Signiert „W. Schröter“. 46 x 37,5 cm. Mit leichten Retuschen und kleiner Druckspur. W. Schroeter studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie in der Landschaftsklasse von O. Achenbach (1867-68) sowie an der Karlsruher Kunstakademie bei C. F. Lessing (1868/69 und 1871) und H. F. Gude (1889/90). Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
MORITZ VON SCHWIND – Umkreis
Herbst und Winter. Allegorische Darstellungen der beiden Jahreszeiten, durch eine Säule getrennt und mit Rundbogenabschluss, darunter zwei weitere Darstellungen mit schlafender Frau. Aquarell mit Federzeichnung in Grau.
Mit den Initialen „cPs“ oberhalb des Kapitells. Auf der Unterlage verso mit Bleistift alt bezeichnet „Moritz Schwind / Geschenk von seiner Nichte / Maria / München“. Auf Bütten, der architektonischen Darstellung nach ausgeschnitten, mit braunem Papier unterlegt und an den Rändern auf Karton aufgezogen. 51,7 x 57,3 cm (Karton). Hauptsächlich im Randbereich leicht fleckig. Mit meist kleinen, teils retuschierten Läsuren und Bereibungen. Kontrastreiche Komposition mit den beiden in kräftigen Farben gehaltenen Hauptdarstellungen oben und den kleineren Nebendarstellungen in grauer Feder mit brauner Lavierung darunter. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €
OTTO SEITZ
1846 – München – 1912
Mädchenkopf im Profil nach links. Federzeichnung in Schwarzbraun.
Signiert. Auf chamoisfarbenem Vélin mit perforiertem Oberrand. 33,5 x 24,8 cm. Leicht gebräunt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
JOSEF THEURICH
Österreichischer Künstler; war tätig 1851-1871 in Wien
Abendlandschaft mit Vogelpaar an ein bewaldeten Weiher. Oel auf Leinwand 1871.
Signiert und datiert „871“. 51,5 x 74 cm. Doubliert. Mit verreinzelten Retuschen und feinen Krakelüren. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €
JEAN THOMAS THIBAULT, auch: THIBAUT
Montier-en-Der (Haute-Marne) 1757 – 1826 Paris
Ansicht der Kirche Santa Pudenziana in Rom, der wohl ältesten römischen Kirche. Bleistiftzeichnung 1823.
Rechts unten bezeichnet und datiert „Sta Pudentiana / Roma 29. agosto 1823“. Auf chamoisfarbenem Vélin mit angeschnittenem Wasserzeichen: OL & Co. 26,4 x 41,5 cm. Geringfügig fleckig und minimal unfrisch. Mit winzigen Eckläsuren (darunter hinterlegte Fehlstelle rechts unten). Thibault wurde an der École gratuite de Dessin in Paris ausgebildet. Zunächst als Zeichner und Bauleiter tätig, nahm er 1782 am Grand Prix der Académie royale d’Architecture teil, wo die Mitglieder auf ihn und seinen Entwurf aufmerksam wurden. Im Folgejahr wurde er Schüler von Etienne-Louis Boullée und entwirft in dessen Atelier mehrere Projektskizzen. Ab 1786 hält sich Thibault immer wieder in Rom auf und ist sowohl als Architekt als auch als (Landschafts-) Maler tätig (AOW online; passim). [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €
HANS THOMA
Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe
Einsamkeit. Kauernder Faun auf einer Felsklippe. Darstellung im Rund. Illustrationsvorlage für das Schlußstück auf Seite 29 von „Federspiele“. Tuschfederzeichnung mit stellenweisen Deckweißretuschen, appliziert auf kräftigem graugrünem Vélin mit zweifacher Tuschfederumrahmung, um 1892.
Vgl. Beringer Griffelkunst 668. –
Auf der Orig.-Unterlage signiert und monogrammiert (mit Tektur). Auf crèmefarbenem Vélin. Durchmesser: 13,2 cm (Unterlage: 23 x 20 cm). Gering fleckig und mit Einriß (durch Montierung auf Unterlage kaum sichtbar). [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €
HANS THOMA
Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe
Exlibris Daniela Thode, geb. von Bülow. Schützende Hände über einem Vogelnest. Vorzeichnung für das ExLibris von Daniela, Tochter von Cosima Wagner, geschiedene von Bülow und dem Dirigenten Hans von Bülow, Gattin des Kunsthistorikers Henry Thode. Tuschfederzeichnung um 1902.
Vgl. Beringer Griffelkunst 880 und H. G. Böhm, Hans Thoma. Sein ExLibris Werk, Nr. 17. –
Signiert und betitelt sowie mit Strichproben an den Rändern. Auf chamoisfarbenem Vélin, an 3 Seiten mit geglätteter Einfaltung. 17 x 16 cm (Darstellung; Blatt: 27 x 22 cm). Laut Böhm handelt es sich bei dem Vogel um einen Pirol – den Wappenvogel derer von Bülow – mit Jungvögeln. „Das Blatt …setzt die Tierschutzbestrebungen der Inhaberin mit in Beziehung und deutet auch die schützende und fördernde Hand an, die trotz aller Hemmungen und Widerstände den Monumentalauftrag für die Peterskirche in Heidelberg für Hans Thoma zustande brachte“ (a.o.O., S. 23). [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
HANS THOMA
Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe
Sonnenblumenmädchen – Schlafendes Kind – Kind mit Ziege – Osterhase. Konvolut von 4 Bll. Radierungen (meist mit Plattenton) 1897-1913.
Beringer 10, II; 40, I (von II); 99, II und 145, II (von III). –
Sämtlich signiert sowie mit dem Monogramm (ligiert), meist mit dem Datum und teils mit Bezeichnungen in der Platte. Auf Vélin, grünem Tonpapier (Bl. 1) bzw. aufgewalztem crèmefarbenem China (Bl. 2). 12,5 x 10,5 bis 25 x 29,8 cm. Bl. 1 am Oberrand aufgezogen. Meist gering angestaubt und breite Ränder vereinzelt schwach fleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 200 €
HANS THOMA
Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe
Bildnis mit Florentiner Hut (Windiger Tag) – Mädchenkopf II (Gretchen Schmidt) – Zephir (Frühling) – Siegfried. Konvolut von 2 Bll. Radierungen mit Plattenton sowie 2 Bll. Farbalgraphien 1897-1911.
Beringer 17 und 109, III. Beringer Griffelkunst 96 und 104.-
3 Bll. signiert und Bl. 1 bezeichnet „II. Zustand“. Sämtlich mit dem Monogramm, und Datum (teils seitenverkehrt) sowie teils mit dem Titel bzw. Bezeichnung(en) in der Darstellung. Bl. 1 verso mit dem Stempel des Insel-Verlages (Lugt 2861a). Auf versch. Papieren. 19,8 x 24,5 bis 38 x 25 cm. Teils leicht angstaubt. Bl. 1 im Passepartoutausschnitt schwach gebräunt und Bl. 4 an den Rändern gebräunt, etwas fleckig und mit Randfehlstellen (im Bereich der linken unteren Ecke knapp in die Darstellung reichend. Bl. 2 mit nicht identifiziertem Sammlerstempel („C.v.G“ mit Krone; nicht bei Lugt). [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €
HANS THOMA
Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe
Karlsruher Landschaft II – Seifriedsberg (Landschaft mit Gewitter). 2 Bll. Radierungen mit Plattenton 1915/17.
Beringer 185, III und 202, II (von IV). –
Beide signiert. Bl. 1 mit dem Monogramm und Bezeichnungen (darunter „Karlsruhe 1869“) sowie teils seitenverkehrten Nummern „2“ bzw. „15“ in der Platte sowie verso mit dem Stempel der KKK mit der handschriftlichen Nummer „155“. Bl. 2 bezeichnet „Probedruck“ sowie mit dem Monogramm (ligiert), Datum „1917“ und Bezeichnung „Seifriedsberg 8 6 1900 „in der Platte. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 13,5 x 16,8 und 19,5 x 24 cm. Beide hauptsächlich an den breiten Rändern schwach angestaubt und Bl. 2 Ränder gering wellig. Beiliegt: ders., Schwarzwaldlandschaft. Farbalgraphie 1896 (Beringer Griffelkunst 71; Söhn HDO 52703-9). Mit dem Monogramm (ligiert) und Datum in der Platte sowie am Unterrand typographisch bezeichnet. Auf kräftigem chamoisfarbenen Vélin. 17,8 x 25,8 cm. Hauptsächlich an den breiten Rändern gering fleckig. Oberrand verso mit Heftspuren. Erschienen in „PAN“, II, Heft 3. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 200 €
HANS THOMA
Bernau 1839 – 1924 Karlsruhe
Flora – Schwarzwaldgärtchen – Margareta (Landmädchen, im Hintergrund Oberursel) – Ella. Konvolut von 2 Bll. Lithographien über graugrüner bzw. grüner Tonplatte sowie 2 Bll. Farbalgraphien 1894-97.
Beringer Griffelkunst 45, 58, 81 (dort nur Schwarzdruck verzeichnet) und 98 (Blaudruck). –
Bl. 1 signiert und bezeichnet „Frühdruck“ und „1. Zustand“. Bl. 4 signiert (?) und bezeichnet „Original Algraphie“ und „in blauer Auflage gedruckt…“. Sämtlich mit dem Monogramm (ligiert) und Datum sowie Bl. 4 mit dem Titel und Bezeichnung in der Platte. Auf versch. Papieren. 27,5 x 19,8 bis 48 x 29 cm. Bl. 1 im Passepartoutausschnitt gering gebräunt und leicht angestaubt, Ränder gering wellig und mit kleinen Beschädigungen, Bl. 2 mit teils winzigem Rändchen um die Darstellung. Bl. 3 unter Passepartoutblende montiert und gering gebräunt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 240 €

