Katalog


Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 113 am 24. Oktober 2026

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Einträge: 658
Seite 14 von 33

261

PIERO DORAZIO

Rom 1927 – 2005 Todi/Perugia

Astratto. Farbsérigraphie über blauem Grund 2001.

Prova d’Artista 2/20 (Künstlerexemplar). Signiert, datiert „MMI“ (2001) und mit persönlichen Glückwünschen „auguri…“. Auf leichtem Karton. 71 x 91 cm (Darstellung und Blatt). Mit wenigen schwachen Kratzspuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 280 €
Schätzpreis: 380 €

262

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

Abendhimmel über dem Hochschwarzwald. Oel auf Leinwand 1984.

Mit in die frische Farbe eingeritztem Datum „11.10.84“. Verso signiert, datiert und mit persönlicher Widmung in Bleistift „für Monica“. 24,5 x 33,5 cm. Mit wenigen winzigen Fleckchen, vereinzelten Druckspuren und Farbabsplitterungen an den Rändern. Das vorliegenden Gemälde gehört zu der umfangreichen Werkgruppe „Schöne Tage im Hochschwarzwald“. Bereits 1976 schuf der Künstler 6 Bildserien mit jeweils mehreren Einzelgemälden, die er mit „Der Abendhimmel über dem Hochschwarzwald“ betitelte und bei denen er den Himmel an mehreren hintereinander folgenden Tagen jeweils zur gleichen Uhrzeit malte. Peter Obrist schreibt zu diesem Thema. „Mit diesen Zeichnungen stellt Peter Dreher eine Verwandtschaft her zwischen Zeichnen und Wandern. Beide Tätigkeiten sind repetitiv und beide versetzen scheinbar gleiche visuelle Daten in unendlich viele verschiedene Wirklichkeiten. Drehers Malerpraxis handelt immer von unendlichen Wiederholungen und Variationen einiger weniger Themen.“ (https://peter-dreher.de/Obrist). Auf Spannrahmen. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.800 €
Schätzpreis: 2.400 €

263

PETER DREHER

Mannheim 1932 – 2020 Freiburg/Brsg.

Wasserglas „364“. Oel auf Röhrenspanplatte aus der Serie „Tag um Tag ist guter Tag“ 1989.

Mit in die frische Farbe eingeritztem Titel sowie auf unteren Seitenrand der Spanplatte datiert „28.1.89“. 25,5 x 19,8 cm. Mit kleinem bräunlichem Fleckchen und winziger Farbabsplitterung am Unterrand. Bereits 1972 schuf Dreher ein erstes Oelgemälde von einem Wasserglas. Aus diesem ersten Bild entstand von 1974 bis 2017 eine Serie, bei der jedes Jahr ca. 50 Bilder entstanden, die in immer gleichem Format ein leeres Wasserglas auf einer hellen Tischfläche vor weißem Hintergrund zeigt, wobei das gemalte Glas seine natürliche Größe hat. Die äußeren Verhältnisse, wie Beleuchtung, Entfernungen, Bildformat bleiben unverändert, jedoch unterscheiden sich die Gemälde in winzigen, nuancierten Details, wie hier durch die zartorangefarbene Akzentuierung im Bereich des Glasbodens. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 3.600 €
Schätzpreis: 4.200 €

264

GUIDO DROCCO und FRANCO MELLO, gen. GEBRÜDER GUILLERMETTO

San Bendetto Belbo 1942 – tätig in Turin bzw. Genua 1952 – tätig in Turin und Spineto Scrivia

Kleiderständer Cactus. Edition Gufram. Polyurethanguß, unter Verwendung der Original-Gußform mit Guflak-Lack, um 1972 nach einem Entwurf aus den späten 1960er Jahren.

Höhe: 167,5 cm. Breite: 74,5 cm. Tiefe: 66 cm. Mit Farbabplatzungen im Bereich des grünen Lackes. Beschichtung am Boden stellenweise abgeblättert. Im Jahr 1972 stellten Drocco und Mello der Welt den Gufram Cactus Garderobenständer vor, ein vierarmiges, grünes Polyurethanobjekt, das neue Maßstäbe für Möbeldesign setzte. Das Objekt verwischte die Grenzen zwischen Kunst und Funktion und wurde bis heute zu einer Ikone der zeitgenössischen Dekoration. Die Kombination aus hochwertiger Handwerkskunst und humoristischem Motiv schuf eine alternative Vision der Dekoration im häuslichen Umfeld, in der ein Garderobenständer zugleich Accessoire als auch Nutzobjekt sein kann. Bis heute bleibt der ‘Cactus’ ein gesuchtes Design-Objekt, das noch handgefertigt und in limitierten Auflagen produziert wird. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 1.200 €

265

JEAN DUBUFFET

Le Havre 1888 – 1985 Paris

Le Guerrier. Farblithographie 1958.

Mit dem Namenszug im Stein. Auf Vélin. 30 x 17 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage montiert. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 500 €

266

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Baie de Sainte-Adresse. Farblithographie von Y. Sabatier nach der gleichnamigen, 1935 entstandenen Gouache von Dufy, 2004.

Expl. 166/250 (Gesamtaufl. 270). Mit den Namenszügen der Künstler und Datum „1935“ im Stein. Verso typographisch bezeichnet. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin mit den Trockenstempeln von ADAGP, Paris und „idem, Paris“. 43 x 84 cm. Mit schwacher Randknickspur. Beiliegt: Kopie der Justification du Tirage der Galérie Fanny Guillon-Laffaille, Paris vom 17.12.2004. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

267

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Anémones. Farblithographie von R. Leo in Anlehnung an die gleichnamige, 1942 entstandene Gouache von Dufy, 2004.

Expl. 56/250. Mit den Namenszügen der Künstler und Datum „1942“ im Stein. Verso typographisch bezeichnet. Auf kräftigem chamoisfarbenem BFK Rives mit den Trockenstempeln von ADAGP, Paris und „idem, Paris“. 54 x 72 cm. Beiliegt: Kopie der Justification du Tirage der Galérie Fanny Guillon-Laffaille, Paris vom 8.12.2004. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

268

RAOUL DUFY

Le Havre 1877 – 1953 Forcalquier

Le Violon. Plakat zur Ausstellung „Atelier Mourlot. Les grands Maîtres de la Lithographie“ im Magasin du Nord, Kopenhagen 1987. Farblithographie nach Dufy bei Mourlot 1987.

Mit zwei versch. Copyrightvermerken, der Verlegeradresse von Torben Groendahl (Kopenhagen) und Plakattext unterhalb der Darstellung. Auf chamoisfarbenem Vélin. 69,9 x 53,9 cm. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 140 €
Schätzpreis: 180 €

269

WOLFRAM ERBER

1939 – Berlin – 2020

„No 2“. Pastell in Grau und Schwarztönen mit Pigmentstift aus der Serie „39 Pastellbilder 2012 – 2014 inspiriert von einer Bleistiftzeichnung von 1978“, 2012.
Wolfram Erber, 39 Pastellbilder 2012-14…, Ausst.-Kat. Galerie Fred Jahn, München, 2015 mit Abb.-

Signiert und betitelt. 24 x 18 cm (Darstellung; Blatt: 40 x 30 cm). Stellenweise geringfügig verwischt. Breite Ränder mit wenigen, durch die Verwischung entstandenen Farbspuren sowie Ecken mit Kleberesten und -spuren. Wie auch die nachfolgende Katalognummer interessante Komposition, bei der der halbtonreiche Hintergrund von geometrisch scharf kontrastierenden Pigmentstiftlinien überlagert wird. „Mit den 39 Pastellbildern von 2012-2014 schließt sich ein Kreis, der zeitlich mehr als 3 Jahrzehnte umfasst. Gegliedert ist der Zyklus in 3 Teile. Wiederum gibt eine Zeichnung zu Beginn eine geometrische Konstellation vor, vergleichbar dem Thema eines Musikstücks, das anschließend durch Variationen in unterschiedliche Charaktere verwandelt wird…“ (S. Gohr, Das Paradox der Abstraktion, a.o.O.,S. 12). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

270

WOLFRAM ERBER

1939 – Berlin – 2020

„No 33“. Pastell in Grau und Schwarztönen mit Pigmentstift aus der Serie „39 Pastellbilder 2012 – 2014 inspiriert von einer Bleistiftzeichnung von 1978“, 2014.
Wolfram Erber, 39 Pastellbilder 2012-14…, Ausst.-Kat. Galerie Fred Jahn, München, 2015 mit Abb.-

Signiert und betitelt. 25 x 19 cm (Darstellung; Blatt: 40 x 30 cm). Stellenweise geringfügig verwischt. Breite Ränder mit wenigen, durch die Verwischung entstandenen Farbspuren sowie Ecken mit Kleberesten und -spuren. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

271

WOLFRAM ERBER

1939 – Berlin – 2020

Ohne Titel. Folge von 5 Bll. Heliogravuren nach 1973 entstandenen Zeichnungen, 1976.

Expl. 5/17. Sämtlich signiert und datiert „1973/76“ sowie verso bezeichnet „81/I“ bis „81/V“. Auf aufgewalztem China. Je ca. 22,5 x 16,7 cm (Platte; Blatt: 53 x 39 cm). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 900 €
Schätzpreis: 1.150 €

272

MAX ERNST

Brühl 1891 – 1976 Paris

La Vase bleue. Farb-Pochoir nach Ernst bei Atelier Daniel Jacomet, 1958.

Auf Vélin. 31,2 x 24,5 cm. An den oberen Ecken auf Unterlage montiert. Linker Rand mit Heftspuren. Erschienen in „XXe Siècle“, No. 10 (1958). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €

273

MAURICE ESTEVE

1904 – Culan/Cher – 2001

Face à Face – Arizovert. 2 Bll. Farblithographien 1968/72.

Bl. 1 verso typographisch bezeichnet. Auf Vélin. 31,2 x 24,1 und 31,1 x 24 cm. Bl. 1 mit ca. 4 mm parallel zum linken Rand verlaufender, durch Bindung entstandener, geglätteter Knickfalte. Erschienen in XXe Siècle, No. 30 (1968) bzw. 39 (1972). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 280 €
Schätzpreis: 340 €

274

HANNS FAY

Frankenthal 1888 – 1957 Neustadt/Weinstr.

Früchtestillleben mit Pfirsichen und Weintrauben. Oel auf Holz.

Signiert. 51,5 x 64,5 cm. Mit feinen Krakelüren und vereinzelten braunen Fleckchen. Fay war als Künstler größtenteils Autodidakt und anfänglich als Dekorationsmaler tätig; so gestaltete er in den 1920er Jahren öffentliche Gebäude und Kirchen in Speyer und Umgebung. Er war Mitglied des Bundes Pfälzer Künstler und beteiligte sich an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen. Seine bevorzugten Motive fand er in seiner Pfälzischen Heimat aber auch Akte und ab 1921 Blumen- und Früchtestillleben finden sich in seinem Werk. Gerahmt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 420 €

275

WERNER FECHNER

Berlin 1892 – 1973 Ravensburg

Stillleben mit Physalis. Oel auf Leinwand 1941.

Monogrammiert (ligiert) und datiert „41“. 53 x 44 cm. Fechner studierte von 1911 bis 1915 an der Kunstakademie Weimar und wurde Meisterschüler von Fritz Mackensen. 1919, im Gründungsjahr des Bauhauses, belegte Fechner ein zweisemestriges Studium bei Walter Gropius. Nach dem Tod des Vaters (und Malers) Hanns Fechner baute er sich ein Atelier in der Künstlerkolonie Schreiberhau (Riesengebirge, Schlesien), der u.a. Otto Mueller und das Ehepaar Modersohn angehörten. 1922 gründete er dort, neben anderen, mit Hermann van Rietschoten, die Künstlervereinigung St. Lukas; wurde zweimal mit dem Dürerpreis ausgezeichnet und malte auch für die Zeitschrift „Die Jugend“. Fechner erhielt aufgrund der jüdischen Familie der Mutter 1935 Berufsverbot und zog sich ganz nach Schreiberhau zurück, wo er bis zur Vertreibung 1946 blieb. Hier malte Fechner im Stillen weiter (vgl. „Werner Fechner, ein Maler der Weimarer Kunstschule“, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Stadtmuseum Weimar, 2000.). Gerahmt. [kw]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 420 €

276

LYONEL FEININGER

1871 – New York – 1956

Hansaflotte. Holzschnitt 1918.
Prasse W 115. Feininger 18104. –

Verso typographisch bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. Größe: 16,3 x 21,9 cm. Erschienen in Kurt Pfister, „Deutsche Graphiker der Gegenwart“, Leipzig 1920. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

277

ANDREAS FELGER

Mössingen-Belsen 1935 – tätig in Mössingen-Belsen

Landschaft mit blauem Berg. Aquarell 1990.

Signiert und datiert. Auf leicht strukturiertem Vélin. 37,3 x 55 cm. Auf Unterlage montiert. „Das Arbeiten mit den leuchtenden, transparenten Wasserfarben erlaubt eine spontane, freie Malweise. Es verlangt gleichzeitig nach einem souveränen Maler, da die Technik keine Überarbeitung erlaubt. Seit 1985 entstehen jene Landschaften, die Felgers Werk nachhaltig geprägt haben: Geometrische Strukturen, die in ein Wechselspiel mit der Landschaftsanschauung treten. Sie formen eine Einheit, die für Felger auch eine Einheit alles Irdischen darstellt. Die einzelnen Felder der Komposition verselbständigen sich formal, ohne den Zusammenhalt zu verlieren. Sie sind es, die zum späteren Schwerpunkt seiner Malerei allgemein, zur Abstraktion, überleiten.“ (www.af-kulturstiftung.de/werk/aquarell, Webseite der Andreas-Felger-Kulturstiftung). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €

278

CONRAD FELIXMÜLLER

Dresden 1897 – 1977 Berlin

„Zwei Frauenköpfe“. Holzschnitt 1915.
Söhn 76. –

Einer von nur ca. 15 Handabzügen. Signiert, datiert, betitelt und bezeichnet „Holzschnitt“ sowie mit dem Monogramm im Stock. Auf chamoisfarbenem Bütten. 49,5 x 40,3 cm (Darstellung: 53 x 43 cm). Im Passepartoutausschnitt gering gebräunt. Ränder mit wenigen vereinzelten Fleckchen, hinterlegtem Randeinriß (außerhalb der Darstellung) sowie mit kleiner hinterlegter Beschädigung in der linken unteren Ecke. Obere Ecken mit durchscheinenden Kleberesten verso. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.800 €
Schätzpreis: 2.400 €

279

CONRAD FELIXMÜLLER

Dresden 1897 – 1977 Berlin

Selbstbildnis. Holzschnitt 1919.
Söhn 189, b. –

Mit Gefälligkeitssignatur, datiert „1920“, betitelt „- Selbstbild -“ und als „Holzschnitt N: 121“ bezeichnet. Mit dem Monogramm und Werknummer „121“ im Stock sowie verso typographisch bezeichnet. Auf chamoisfarbenem Vélin. 24 x 17 cm. Ränder minimal gebräunt und verso ringsum mit Montierungsstreifen. Erschienen in K. Pfister, Deutsche Graphiker der Gegenwart, Leipzig 1920. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 750 €

280

CONRAD FELIXMÜLLER

Dresden 1897 – 1977 Berlin

„Bildnis Carl Sternheim“ – Christian Rohlfs. 2 Bll. Holzschnitte 1925/27.
Söhn 334, d und 370, c (von d). –

Einer von einzelnen, späten Handrucken auf Japan bzw. Abdruck einer kleinen Auflage für die Griffelkunst 1951 auf Bütten. Beide signiert und Bl. 1 datiert, betitelt und bezeichnet „Holzschnitt“ sowie Bl. 2 mit dem Monogramm im Stock. 50,3 x 40 und 49,5 x 39,5 cm (Darstellungen; Blatt: 62,5 x 49,5 und 60 x 48,5 cm). Bl. 1 im Bereich der oberen linken Ecke und des linken Randes schwach fleckig und mit Knickspur. Bl. 2 mit durchscheinenden Kleberesten in den oberen Ecken. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 600 €
Schätzpreis: 780 €

Einträge: 658
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