Katalog
Von Winterberg|Kunst
Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.
Auktion 113 am 24. Oktober 2026
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PHILIPP HARTH
Mainz 1888 – 1968 Bayrisch-Zell
Sitzende Raubkatze. Bildhauerstudie. Tuschfederzeichnung mit Bleistift.
Monogrammiert „Ph. H“. Auf transparentem Papier. 21 x 23,5 cm (Darstellung). Im Passepartoutausschnitt gering gebräunt. Mit schwacher Eckknickspur. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 150 €
HANS HARTUNG
Leipzig 1904 – 1989 Antibes
Elégie des Alizés. Planche I der gleichnamigen Folge. Radierung mit Roulette in Blauschwarz mit Plattenton 1978.
Mason 595, II, d (von e). –
Expl. 103/160. Signiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin. 33,2 x 24,7 cm (Blatt: 43 x 32,8 cm). Sehr gut erhalten. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 650 €
SHOICHI HASEGAWA
Yaizu 1929 – 2023 Paris
„chant des oiseaux“. Komposition mit Vogelbauer. Farbaquatintaradierung mit Prägedruck.
Signiert (auch in japanischen Schriftzeichen) und betitelt sowie mit dem japanischen Namenszug in der Platte. Auf chamoisfarbenem „Moulin de Gué“-Vélin. 29,5 x 44,2 cm (Blatt: 37,8 x 57,8 cm). Ränder geringfügig bestoßen. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 100 €
Schätzpreis: 140 €
FRITZ HASS
Heiligenbeil 1864 – 1930 Lugano
Elegantes, miteinander flirtendes Paar in Abendrobe. Illustrationsentwurf mit ornamentaler Jugendstil-Einfassung. Weißgehöhte Feder- und Pinselzeichnung in Tusche und Schwarzbraun über Bleistift 1900.
Signiert und datiert sowie mit Druckangabe/-anzeichnung in Bleistift oberhalb der Darstellung und Nummer „529“ in Blau verso. Auf chamoisfarbenem Karton. 34,3 x 28 cm (Darst.; Karton: 41,6 x 32,3 cm). Randbereich etwas unfrisch und schwach fleckig sowie mit kleinen Kleberesten am oberen linken Rand. Haß studierte an den Akademien in Königsberg und München, bevor er u.a. Illustrationen für die Meggendorfer Blätter, Jugend etc. entwarf. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €
FRITZ HASS
Heiligenbeil 1864 – 1930 Lugano
Der Besuch. Interieur mit zwei Frauen bei beschädigtem Sessel, im Hintergrund ein lesender Mann. Illustrationsvorlage für die „Meggendorfer Blätter“. Aquarellierte Kohlezeichnung mit Deckweiß und Tuschpinsel mit Einfassungslinie.
Signiert. An den Papierrändern mit Druckangabe/-anzeichnungen in Bleistift sowie verso mit dem Stempel der „Meggendorfer-Blätter“ (mit handschriftl. Künstlerangabe und Nummer „6235“ in Rot), Bleistiftnotiz und Nummer „1276“ in Blau. Auf graubraunem Vélin. 33 x 27 cm (Darst.; Blatt: 37,24 x 30,1 cm). Mit kleiner hinterlegter Beschädigung (Einriss, Fehlstelle) im Bereich der weißen Wand und schwarzer Hutfeder sowie mit winzigem Randeinriss und -Knickspuren links. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 340 €
FRITZ HASS
Heiligenbeil 1864 – 1930 Lugano
Im Kaffeehaus. Illustrationsvorlage für die „Meggendorfer Blätter“. Kohlezeichnung mit Deckweiß und Tuschpinsel mit Einfassungslinie.
Signiert sowie u.a. mit der Bezeichnung „Pschorr Bräu / hell und dunkel“ (auf Werbetafel) in der Darstellung. Unterhalb der unteren Einfassung mit Druckangabe/-anzeichnung in Bleistift sowie verso mit dem Stempel der „Meggendorfer-Blätter“ (mit handschriftl. Künstlerangabe und Nummer „4028“ in Rot) und Nummer „1237“ in Blau. Auf graubraunem Vélin. 42,8 x 35,3 cm (Darst.; Blatt: 44 x 35,6 cm). Mit geglätteter vertikaler Knickfalte. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 300 €
RUDOLF HAUSNER
1914 – Wien – 1995
„Hommage à Sigmund Freud“. Farbsérigraphie 1971.
Huber 14. –
Expl. 32/200. Signiert, datiert und betitelt sowie mit dem Titel in der Darstellung. Auf Vélin. 60,7 x 91 cm (Blatt: 72,8 x 101,9 cm). Mit winzigen Oberflächenbeschädigungen (durch Glasbruch) sowie rechts oben mit schwarzen Farbspuren. Ober- und Unterrand gering fleckig. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 400 €
STANLEY WILLIAM HAYTER
London 1901 – 1988 Paris
„Cinq Personnages“. Farbradierung mit Vernis-mou, Kupferstich und Farbsiebdruck in simultanem Mehrdruckverfahren 1946.
Black-Moorhead 168, V. –
Expl. 20/50. Signiert, datiert und betitelt. Auf chamoisfarbenem Japan. 37,5 x 60,3 cm (Darstellung: Blatt: 51 x 67 cm). Etwas gebräunt und angestaubt. Hauptsächlich an den Rändern schwach fleckig, stellenweise wasserandig sowie bestoßen. Verso mit teils durchscheinenden Kleberesten. Hayter war u.a. als Lehrer für Drucktechniken tätig. Er entwickelte ein Verfahren zum simultanen Mehrfarbdruck (simultaneous color printing), bei dem – statt für jede Farbe eine eigene Platte zu verwenden – mehrere Farben (hier Schwarz, Rotviolett, Grün und Orange) in einem einzigen Pressdurchgang von einer einzigen geätzten und gestochenen Zinkplatte gedruckt wurde. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.500 €
ERICH HECKEL
Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell
„Frauenkopf“. Holzschnitt 1947.
Dube H 382. –
Eines von wenigen Expl., da keine Auflage bekannt ist. Signiert, datiert und betitelt. Auf Vélin. 39,3 x 29,3 cm (Blatt: 50,5 x 36,5 cm). Mit kleiner beriebener Stelle am rechten Darstellungsrand. Ränder schwach fleckig. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 320 €
ERICH HECKEL
Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell
Junge Frau. Holzschnitt 1949.
Dube H 392. Ebner/Gabelmann 935 H, III, B. –
Expl. 79/440. Signiert und datiert. Auf Vélin (Whatman „England“) mit dem Trockenstempel „Bad. Kunstverein Jahresgabe 1962“. 40,3 x 29,3 cm (Blatt: 62 x 50,3 cm). Mit winzigen Nadelspuren in den oberen Ecken. Breiter Rand schwach fleckig, mit vereinzelten geringfügigen Griff-/Knickspuren und an den Kanten mit schmalen Papierstreifen hinterlegt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 240 €
Schätzpreis: 280 €
ERICH HECKEL
Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell
18. Jahresblatt: Stafettenläufer – 31. Jahresblatt: Auffliegender Vogel -Knabenbildnis. Bll. 1 und 2 Neujahrsgrüße für 1949 und 1962. 3 Bll. Holzschnitte 1948-67.
Dube H 397, 437 und 457. –
Sämtlich signiert und datiert, Bll. 1 und 2 bezeichnet sowie mit den Daten „1949“ bzw. „1962“ im Stock. Auf versch. Papieren. 17,6 x 12,2 bis 44,7 x 31,2 cm. Bl. 3 an den unteren Ecken unter Blende montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 340 €
ERICH HECKEL
Döbeln/Sachsen 1883 – 1970 Radolfzell
Geschwister. Lithographie 1929.
Dube L 284, II (von III). –
Zustandsdruck vor den Veränderungen für die Auflage von 125 Expl. Signiert. Auf dünnem, faserigem China. 27,2 x 21,7 cm (Blatt: 41 x 30,2 cm). Schwach fleckig (hauptsächlich an den Rändern) und mit leichten Knickspuren. Breite Ränder mit wenigen, meist winzigen, teils hinterlegten Läsuren an den Kanten. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 360 €
Schätzpreis: 480 €
WILLY HEMPEL
Königsberg 1905/06 – 1985 Berlin oder Paros/Griechenland
Mediterrane Stadt. Oel auf Press-Span 1964.
Monogrammiert und datiert. 47 x 60 cm. Mit winziger Eckabsplitterung. Hempel war 1949 neben Willi Baumeister, Fritz Winter, Rolf Cavael, Gerhard Fietz, Rupprecht Geiger und Brigitte Meier-Denninghoff. Gründungsmitglied der „Gruppe der Ungegenständlichen“, die sich später in „ZEN 49“ umbenannte. Auf mit Leinen bezogene Holzplatte montiert. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 300 €
Schätzpreis: 450 €
WILHELM HEMPFING
Schönau bei Heidelberg 1886 – 1948 Karlsruhe
Der Blick in den Spiegel. Rückenansicht einer jungen Frau in biedermeierlich anmutender Gewandung, am Spiegelrahmen ein Papagei. Oel auf Leinwand 1919.
Signiert und datiert. 66 x 54 cm. Mit kleinen Retuschen und feinen Krakelüren. Hempfing gilt als einer der bedeutendsten Spätimpressionisten und Spätrealisten Badens mit einem umfassenden Œuvre von großer thematischer Vielfalt. Nach anfänglicher Ausbildung zum Zeichenlehrer und Privatunterricht bei F. Weih, studierte er 1908–13 an der Kunstakademie Karlsruhe in der Mal-Klasse von F. Fehr, zuletzt als dessen Meisterschüler. Nach dem Ende des I. Weltkrieges hielt er sich 1919 am Überlinger See auf, bevor er nach Norddeutschland reiste, wo er zur Sicherung des Lebensunterhaltes zahlreiche Damen -, Herren- und Kinderbildnisse schuf. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 480 €
Schätzpreis: 580 €
WILHELM HEMPFING
Schönau bei Heidelberg 1886 – 1948 Karlsruhe
Rothaariges Mädchen in grünem Kleid. Oel auf Leinwand 1932.
Signiert und datiert. 50 x 40 cm. Mit kleiner restaurierter Fehlstelle. Gerahmt. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €
WILHELM HEMPFING
Schönau bei Heidelberg 1886 – 1948 Karlsruhe
„Modell mit Ritter“. Weiblicher Akt, sich an eine Ritterrüstung lehnend, dahinter ein ornamentaler Wandbehang. Oel auf Leinwand.
Signiert. Verso auf dem Spannrahmen auf Klebeetikett mit typographischer Künstleradresse „Wilhelm Hempfing Karlsruhe“ in brauner Feder betitelt und nummeriert „13 e“. 66 x 54 cm. Mit winzigen Farbabplitterungen. Schon früh interessierte sich der Künstler für die Darstellung des nackten weiblichen Körpers, auch als Interieurszene mit wechselnden Accessoires, wie hier die glänzende Ritterrüstung und der in kräftigen Farben gehaltene Wandteppich, vor dem sich das Inkarnat des Frauenkörpers hell abhebt. Gerahmt. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 460 €
Schätzpreis: 540 €
PAUL HERRMANN, gen. HENRI HERAN
München 1864 – 1940 Paris
Syrinx spielender Faun und schlafende Nymphe. Kaltnadelradierung mit Roulette und leichtem Plattenton.
Nicht mehr bei Singer. –
Signiert und bezeichnet „4. Zustand 2-3“. Auf Vélin. 19 x 26 cm. Im Passepartoutausschnitt leicht gebräunt und Ränder vereinzelt fleckig. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €
FRIEDRICH (FRITZ) HEUBNER
Dresden 1886 – 1974 München
Hier können alte Zugspitzbahn Projekte abgeladen werden. Vierteilige karikaturistische Illustrationsvorlage in Form einer Bildergeschichte, vermutlich für „Die Jugend“. In Blau aquarellierte Tuschfederzeichnung über Bleistift, 1920er Jahre..
Szene 4 in der linken unteren Ecke signiert und Szenen numeriert. Am breiten Rand mit verschiedenen Druckangaben (u.a. „heller und dunklerer Staubkorn-Raster“) sowie verso mit handschriftlicher Nummer „8866“ in Rot. Auf festem chamoisfarbenem Vélin. 24,8 x 26,5 cm (41,8 x 29,8 cm). Leicht stockfleckig, partiell gering angestaubt und mit Montierungsrest am Oberrand. [ms]
Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 260 €
FRANZ HITZLER
Thalmassing bei Regensburg 1948 – tätig in München und Marktoberdorf
Ohne Titel. Mischtechnik 1978.
Verso signiert und datiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin (verso mit gedruckter Werbung). 64,3 x 53,8 cm. Mit hinterlegtem Randeinriß sowie Ecken mit Nadelspuren. Hitzler besuchte 1962 die Kunstschule Augsburg als Schüler von Heinz Butz. 1967 setzte er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in München fort, zuletzt als Meisterschüler von Fritz Nagel. Ende der 60er Jahre schuf er Skulpturen und Keramiken, ab 1970 beschäftigte er sich mit Druckgraphik. In den folgenden Jahren bildeten sich in seinem Werk eigenständige Formensprache mit ikonographischen Motiven heraus, die er besonders in seinen Zeichnungen in spontanem und impulsivem Malprozesse umsetzt. Seine Werke sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten so u. a. in der Pinakothek der Moderne in München. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 850 €
Schätzpreis: 980 €
FRANZ HITZLER
Thalmassing bei Regensburg 1948 – tätig in München und Marktoberdorf
Ohne Titel. Mischtechnik 1979.
Verso signiert und datiert. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin (verso mit gedruckter Werbung). 64,3 x 53,8 cm. Typische Komposition in gestisch-expressiver Auffassung, die in ihrer stilistisch-formalen Struktur an die Malerei des Art brut bzw. von Künstlern aus dem Umfeld der Gruppen COBRA oder SPUR wie z.B. Karel Appel, Asger Jorn, Heimrad Prem oder Helmut Sturm anknüpfen. [bg]
Start-/Nachverkaufspreis: 850 €
Schätzpreis: 980 €

