Katalog


Von Winterberg|Kunst

Verschaffen Sie sich einen Überblick über unsere aktuelle Herbstauktion 2026. In unserem Auktionskatalog finden Sie alle Lots des Angebots. In der PDF zusätzlich wichtige Informationen zur Auktion, wie das Künstlerregister.

Auktion 113 am 24. Oktober 2026

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Einträge: 658
Seite 26 von 33

501

HERMANN NITSCH

Wien 1938 – 2022 Mistelbach/Österreich

Ohne Titel. Farbradierung über beiger Farbplatte 1985/93.

Expl. 1/16. Signiert und datiert sowie mit seitenverkehrten Bezeichnungen in der Platte. Auf kräftigem Vélin. 29,2 x 19,8 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 800 €
Schätzpreis: 980 €

502

HERMANN NITSCH

Wien 1938 – 2022 Mistelbach/Österreich

Architektur des Orgien Mysterien Theaters (auch: Schüttstein). Farblithographie 1984/91 aus der gleichnamigen Mappe III , hrsg. von Galerie Jahn und Fusban, München 1993.

Expl. 29/40. Signiert. Auf BFK Rives. 99 x 72 cm (Darstellung; Blatt: 105 x 79,5 cm). Von dieser Graphikfolge gibt es auch Exemplare der Auflage, die Nitsch später in verschiedenen Farben übermalte. „Die Grafiken der Jahre 1984–1991 sind für das Gesamtkunstwerk des Orgien Mysterien Theaters essenziell. Sie stellen keine bloßen Abbildungen dar, sondern sind gedankliche Bau- und Partiturpläne für die monumentalen, mehrtägigen Aktionsspiele auf seinem Schloss Prinzendorf… [Die Grafiken] stellen visuelle Partituren, Grundrisse, unterirdische Gänge oder spirituell-architektonische Konzepte für sein imaginäres Theaterprojekt dar… Auch die zeichnerischen und druckgrafischen Arbeiten stehen in untrennbarem Zusammenhang mit dem Gesamtwerk und sind unmittelbare Werkteile.“(https://www.nitsch-foundation.com/das-omt-und-seine-disziplinen/). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 2.000 €
Schätzpreis: 2.400 €

503

HERMANN NITSCH

Wien 1938 – 2022 Mistelbach/Österreich

Architekturzeichnung. Farblithographie.

Probedruck. Signiert, unterhalb des schwarzen Rahmens, mit seitenverkehrten Bezeichnungen und Paßkreuzen im Stein. Auf kräftigem Vélin. 71 x 59,5 cm (Darstellung; Blatt: 80 x 62,8 cm). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.450 €

504

FRIEDRICH OEHLER

Bruchsal 1921 – 2001 Karlsruhe

Rheinbrücken-Bau bei Maxau. Oel auf Leinwand 1964.

In der linken unteren Ecke signiert und datiert (in die frische Farbe geritzt). 72 x 90 cm. Der Autodidakt Oehler war seit 1946 als freischaffender Maler und Graphiker tätig. 1963 wurde begonnen, die Brücke zwischen Karlsruhe-Knielingen am Weiler Maxau und der Wörther Ortsteil Maximiliansau zu bauen. Oehler erfasste in dieser Darstellung eindrucksvoll einen ersten größeren Bauabschnitt. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

505

FRIEDRICH OEHLER

Bruchsal 1921 – 2001 Karlsruhe

Dorfkirche im Schnee. Oel auf Leinwand 1953.

Signiert und datiert. 70 x 60 cm (Darst.; Leinwand: 73 x 63,5 cm). Mit vereinzelten winzigen Fleckchen. Ränder leicht unfrisch, mit Farb- und Nadelspuren. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 300 €

506

FRIEDRICH OEHLER

Bruchsal 1921 – 2001 Karlsruhe

Stilleben mit rosafarbenem Blumenstrauss in Vase und einer Tasse. Oel auf grob strukturierter Leinwand.

Mit dem Nachlaßstempel auf dem Spannrahmen. Verso: Ausschnitt eines Wandgemälde-Entwurfs (Brustbildnis einer weiblichen Figur). 75 x 66 cm. Mit meist nur winzigen Farbabsplitterungen im Randbereich. Komposition in gedämpften Farben – vorherrschend Lila-, Blau-, Hellgrau- und Grüntöne – und klarer einfacher Formgebung. Auf Spannrahmen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 260 €
Schätzpreis: 380 €

507

FRIEDRICH OEHLER

Bruchsal 1921 – 2001 Karlsruhe

Blühende Clivie am Fenster. Aquarell.

Verso mit dem Nachlaßstempel. Auf strukturiertem chamoisfarbenem Vélin. 68,7 x 50,3 cm. Mit vereinzelten schwachen Stockfleckchen. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 340 €

508

EMIL ORLIK

Prag 1870 – 1932 Berlin

Werner Kauss als Schigolch – Getrud Eysoldt als Lulu und Werner Krauss als Schigolch. 2 Bll. Lithographien aus der Mappe „Die Büchse der Pandora“ zu der gleichnamigen Tragödie von Frank Wedekind, 1919.

Beide signiert. Auf bräunlichen Vélin. 23 x 13 und 21 x 17,5 cm. Leicht gebräunt. Beide aufgezogen. Bl. 1 verso mit Kleberesten an den Rändern bzw. rechter Rand mit breitem Klebestreifen hinterklebt. Bl. 2 im Passepartoutausschnitt gebräunt. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 200 €
Schätzpreis: 280 €

509

KARLHEINZ OSWALD

Worms 1958 – tätig in Zürich und Locarno

Dana. Tanzende Gestalt. Bronze mit goldbrauner Patina und stellenweiser roter Bemalung auf runder Standfläche 2003.
Karlheinz Oswald. Plastiken und Gouachen. Ausst.-Kat. Galerie Zulauf, Freinsheim (2004 ?), mit ganzseitiger, farbiger Abb. S. 27 (dort anderes Expl. mit fast durchgehender, roter Bemalung). –

Expl. 7/9. Mit dem Namenszug und Exemplarnummer sowie mit Klebeetikett der Galerie Zulauf auf der unteren Standfläche. Höhe: 45 cm. Breite und Tiefe: 17 cm. Schon früh wendete sich der Künstler dem zentralen Thema „Tanz“ zu. Es entstehen zahlreiche Tänzerinnen in Bronze, zunächst als Einzelfigur, später auch als Gruppen: „Oswald, der verschiedene Materialen wie Eisen, Bronze und Stein verwendet, gelingt es v.a. bei den tanzenden Figuren, Dynamik und Bewegung so darzustellen, dass das Gefühl entsteht, die Figuren würden schweben oder gar gleich anfangen sich zu bewegen.“ (AOW/AKL; online). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 700 €
Schätzpreis: 980 €

510

MATHIAS PANNART, eigentl. RICHARD HARTMANN

München 1935 – war tätig in München

Herbstbaum. Sommerlicht. Mischtechnik mit Gouache 1987.

Rechts unten signiert. Verso nochmals signiert, datiert und betitelt. Auf Vélin. 67,9 x 52,5 cm. Farbintensive Komposition. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 900 €
Schätzpreis: 1.200 €

511

PERCY PARLO, eigentl. WERNER KARL KLAMANN

Petznik/Pommern 1890 – 1967 Steinebach

„La lecture sur le divan“. Interieur mit lesender Frau am Fenster. Oel auf Karton, auf weiteren Karton aufgezogen, 1911.

Signiert, datiert und ortsbezeichnet „Paris“. Auf Unterlagenkarton verso betitelt und mit „école de Paris“ bezeichnet sowie mit zwei applizierten Etiketten mit typographischen Angaben zum Künstler in Deutsch. Ca. 50 x 39 cm. Ränder leicht unregelmäßig. Mit winziger Farbabsplitterung links oben. Parlo war vor dem Ersten Weltkrieg kurzzeitig Schüler bei Lucien Simon in Paris. Besonders in seiner Frühzeit zeigen seine Werke die Hinwendung zum Impressionismus, während die späteren Arbeiten – er war hauptsächlich als Jurist tätig und wandte sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg vollständig der Kunst zu – auch fauvistische Züge aufweisen. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 600 €

512

HOMI PATEL

Mumbai 1928 – 2004 (?)

„Scattered Forms“. Oel auf Leinwand 1964.

Verso signiert, datiert, betitelt, mit Größenangabe und Richtungspfeil. 137,5 x 46 cm. Patel, der an der renommierten Sir J. J. School of Art in Mumbai studierte, arbeitete später in Bombay in den Ateliers des Bhulabhai Desai Institute, das als ein Zentrum für Kreativität und Experimentierfreudigkeit gilt. Patels gesamte Karriere zeichnet sich durch seinem starken Bekenntnis zum Nicht-Figurativen aus. Seine abstrakten Werke wurden international ausgestellt, so beispielsweise bereits 1954 bei der Biennale in Venedig, und finden sich in den ständigen Sammlungen der Museen wie der National Gallery of Modern Art in Neu-Dehli und dem Tata Institue of Fundamental Research in Mumbai. Gerahmt. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 8.000 €
Schätzpreis: 9.800 €

513

HERMANN MAX PECHSTEIN

Zwickau 1881 – 1955 Berlin

Im Wasser – Mutter und Sohn. 2 Bll. Lithographien 1921/45.
Krüger L 372 und L 411. –

Expl. 77/100 bzw. „32“/100. Beide signiert und Bl. 2 von fremder Hand betitelt „Mutter und Kind“ sowie jeweils mit dem Monogramm und Bl. 2 mit dem Datum im Stein. Auf chamoisfarbenem Bütten bzw. bräunlichem Vélin. 31,8 x 22 und 25,2 x 15 cm. Bl. 1 mit schwachem Lichtrand, rechter Rand gering wellig, Oberrand mit wenigen, durch alte Montierung entstandenen dünnen Papierstellen. Bl. 2 etwas gebräunt und mit winzigen Randläsuren sowie kleinen Kleberesten recto (1) bzw. verso. Erschienen in der Mappe „Freie Secession“ bzw. beim Graphik-Verlages Dr. Heinrich Mock, Altenburg (Verlagsstempel fehlt). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 1.200 €
Schätzpreis: 1.500 €

514

MAX PEIFFER WATENPHUL

Weferlingen 1896 – 1976 Venedig

Venedig, Blick auf den Canal Grande. Farblithographie 1972.
Watenphul-Pasqualucci D 120. –

Expl. 209/500. Signiert. Verso auf dem applizierten Etikett der Druckerei Grafica dei Greci, Rom mit den typographischen Angaben zur Graphik. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin mit dem Drucker-Trockenstempel „GG Edizioni e Stampe d’Arte“ und Passpunkten. 44 x 20 cm (Blatt: 71,2 x 50,7 cm). [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 160 €
Schätzpreis: 220 €

515

CARL OLOF PETERSEN

Malmö 1880 – 1939 Ulricehamn/Schweden

Ein anspruchsvoller Kunde. Zigarre rauchender Herr und Globenverkäufer. Humoristische Illustrationsentwurf. In blauem Farbstift kolorierte Tuschpinselzeichnung über Bleistift mit -einfassungslinie.

Signiert sowie unterhalb der eingefassten Darstellung mit handschriftlichem Text „Wie – dieser ist Ihnen auch nicht groß genug? / Dann bedauere ich sehr – aber in natürlicher / Größe haben wir sie nicht vorrätig.“ sowie am linken Rand mit Spuren einer Druckangabe „schwache Raster bei den Globen“. Auf festem chamoisfarbenem Vélin. 25,6 x 20,3 cm (Darst.; Blatt: 36,8 x 24,8 cm). Hauptsächlich in Randbereich schwach fleckig und leicht angestaubt. Am Oberrand mit Montierungsrest. Petersen, der 1903-37 in Dachau lebte, war hauptsächlich als Illustrator für „Die Jugend“ und „Simplicissimus“ tätig. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 120 €
Schätzpreis: 180 €

516

HENRI PFEIFFER

Kassel 1907 – 1994 Maisons-Lafitte

Blumenstilleben. Mischtechnik mit Aquarell auf Leinwand 1931.

In der rechten unteren Ecke monogrammiert (ligiert) und datiert. 76 x 57 cm. Mit winzigen Beschädigungen (Randbereich, hauptsächlich rechts unten) auf Leinwand mit Spannrahmen aufgezogen. Gering angeschmutzt und mit vereinzelten bräunlichen Fleckchen. Pfeiffer begann bereits mit 17 Jahren am Bauhaus zu studieren und war u.a. Schüler von Paul Klee. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 500 €
Schätzpreis: 680 €

517

HENRI PFEIFFER

Kassel 1907 – 1994 Maisons-Lafitte

Komposition in Rot und Flieder. Aquarell 1931.

In der rechten unteren Ecke monogrammiert und datiert. Auf der Unterlage verso von fremder Hand bezeichnet „H. Pfeiffer 1931 Aquarelle“ und „238“ sowie mit dem zweifachen Stempel der „Galerie du Pont Royal HOENIGSBERG, Paris“. Auf festem Vélin, auf leichten Karton aufgezogen. 24,5 x 18 cm (Passepartoutausschnitt; Unterlage: 31 x 20,9 cm). Unter Blende montiert. Mit vereinzelten Stockfleckchen. Komposition in zarten Tönen des Bauhaus-Schülers. [ms]

Start-/Nachverkaufspreis: 400 €
Schätzpreis: 580 €

518

ERNST PFRANG

München 1951 – tätig in Berlin

Selbstbildnis. Lithographie 1990.

Expl. 24/43. Signiert und datiert „90“. Auf kräftigem chamoisfrabenem Vélin, 30 x 29,5 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 240 €

519

ERNST PFRANG

München 1951 – tätig in Berlin

Ulysses. Lithographie über gelber Tonplatte 1990.

Expl. 12/47. Signiert und datiert „90“. Auf kräftigem chamoisfarbenem Vélin, 26 x 31,5 cm. [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 180 €
Schätzpreis: 220 €

520

PABLO PICASSO

Malaga 1881 – 1973 Mougins

Le Cirque. Lithographie (Pinsel mit Lavis auf Lithopapier, ausgeschnitten, auf Papier geklebt und auf Stein abgeklatscht) 1945.
Vgl. Bloch 385 (dort endgültiger Zustand). Mourlot 24, I (von II). Rau 108. –

Eines von 18 Expl. für den Künstler. Auf chamoisfarbenem Vélin d’Arches. 29 x 39 cm (Blatt: 32,5 x 44 cm). Mit wenigen winzigen Fleckchen. Sammlung Marina Picasso, Genf, Cannes und New York (Lugt 3698). [bg]

Start-/Nachverkaufspreis: 550 €
Schätzpreis: 680 €

Einträge: 658
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